Grundsicherung und Elterngeld

2 Antworten

Die Grundsicherung rechnet leider seit 2010 das Elterngeld komplett an :-( Als SGBXll Empfänger hat man so von dem Elterngeld rein gar nichts mehr da die einem das komplett wegnehmen. Die bestehen auch darauf das man Elterngeld beantragt selbst wenn man selber eh nichts mehr davon hat nur damit die einem das dann wieder wegnehmen können. :(

(Da jammert die Politik wir hätten zu wenig Kinder, ist doch kein wunder wenn die den Leuten die Unterstützung dafür wegnehmen. Gerade SGBll und SGBXll Empfänger hätten genug Zeit sich um Nachwuchs zu kümmern und dann nehmen sie denen das Eltengeld weg (SGBll lässt einem ja wenigstens noch 30€ davon, auch wenn das von 300 auch nicht grad viel ist was einem bleibt)! Dann sollen die Politiker auch nicht jammern das wir zu wenig Nachwuchs haben, wenn die einem immer mehr wegnehmen und kürzen.)

Wenn Deiner Tochter HartzIV abgelehnt wurde, dann muß sie mit ihrer Behinderung wohl dort als voll erwerbsgemindert gelten. Dann hätte sie - wenn sie finanziell hilfebedürftig ist - einen Anspruch auf Grundsicherung. Diesen Antrag stellt man beim Landratsamt, Anträge gibt es aber sicher auch in der Wohnortgemeinde. Elterngeld bis zu 300 Euro wird bei der Grundsicherung NICHT angerechnet, ein Betrag darüber hinaus schon. Die Leistungen der Grundsicherung umfassen auch Leistungen für Kosten der Unterkunft (Miete, Heizung) daher wird sie nicht zusätzlich Wohngeld bekommen, sie würde ja sonst für die gleiche Sache 2 x Geld bekommen. Natürlich bekommt der Freund von HartzIV nur die halbe Miete, denn sie wohnen dort ja zu zweit, die halbe Miete muß Deine Tochter zahlen.

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