Wie läuft es mit der Grundsicherung und einem Nebenverdienst über 65 Jahre?

3 Antworten

Hallo,

deine Mama darf eigentlich soviel verdienen wie Sie möchte, allerdings solltet Ihr aufpassen, denn Verdienst wird auf die Grundsicherung angerechnet. Den Freibetrag den Deine Mama ohne abzüge hinzu verdienen darf, liegt bei etwa 200 Euro im Monat....

Ich habe den gleichen Fall. 200€ darf nur dazuverdient werden bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ich möchte wissen, wieviel ich bei einer angenommen Arbeit ohne Abzüge verdienen kann. Sowie prozentual mir verbleibt bei einem höheren Betrag

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Soweit mir bekannt ist kann Deine Mutter unbegrenzt hinzuverdienen. Da sie das Rentenalter ja bereits erreicht hat fallen auf diesen Verdienst nur die Steuern und Krankenkassenbeiträge an.

Aber ihre Grundsicherung wird um 70% des Hinzuverdienstes gekürzt, abzüglich kleinerer Freibeträge und Unkosten.

Bei der Antwort von wissenszweifel ist der Teil " Den Freibetrag den Deine Mama ohne abzüge hinzu verdienen darf, liegt bei etwa 200 Euro im Monat...." leider nicht korrekt.

In der Grundsicherung gibt es keine Freibeträge wie bei der ALG. Jeder EURO Einahme muß angegeben werden und wird angerechnet. Es ist leider so das man als Grundsicherungsempfänger keine Möglichkeit mehr hat, sich mal durch Arbeit etwas aus der Reihe zu leisten. Ich hoffe die Antwort hilft etwas und Ihre Mutter kann soviel Verdienen, das sie aus der Grundsicherung herauskommt, das wäre das schönste. LG

Rente meiner Oma zu gering (615€), Grundsicherung zahlt aber nicht mehr wegen Lebensversicherung!?

Hallo,

meine Oma ist seit dem 21.12.2009 65 Jahre alt und Rentnerin. Sie bekommt 680€ rente und davon werden ihr krankenverischerung und pflegevers abgezogen. es bleiben 615€ übrig. bevor sie rentnerin geworden ist, war sie hartz 4 und bekam aber 685€ ausgezahlt (358€ + kosten für unterkunft 330€). nun wollte sie diese differenz von ~ 70€ durch die grundsicherung (antrag auf grundsicherung) ausgleichen bzw erstattet bekommen, weil man ja NIE weniger bekommen kann als hartz 4.(hartz 4 ist ja das minimum was man in deutschalnd bekommen kann). jetzt hat sie zwei lebensversicherungen: die erste hat einen rückkaufswert zum 31.12.2009 von 1500€ die andere 2700€ ....meine oma zahlt für die erste 30€ und für die zweite 45€ jeden monat ein.

jetzt sagen die vom grundsicherungsamt (nachdem meine oma den antrag abgeschickt hat) in ihrer antwort: balbalablabalbl ihre lebensversicherungen übersteigen blabalabla um 1400€ ........somit nichts.

jetzt muss meine oma eine davon kündigen...ok...aber dann hat sie ja immernoch das geld bar bzw in ihrem konto.....soll sie es einem verwandten überweisen damit das "weg" ist?!?!?! und danach bekäme sie die aufstockung von der grundsicherung oder wie? das ist doch absurd.... auch wenn eine solche vorzeitige kündigung verluste mit sich zieht (in diesem fall ca 700€ pro vers.)hat sich diese aufstockung von 70€ in einem jahr wieder amortisiert

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Elternunterhalt bei Grundsicherung der Mutter obwohl das Einkommen unter 100.000€ liegt?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bzgl. Elternunterhalt bei Grundsicherung. Meine Mama bekommt seit 2 Monaten Grundsicherung zu ihrer Rente weil diese nicht ausreicht. Nun hat uns (meine Schwester und mich) das Sozialamt angeschrieben und in relativ forscher Art und Weise aufgefordert unsere Einkommensverhältnisse offenzulegen. Meine Schwester hat im Gegensatz zu mir die Unterlagen noch nicht eingereicht. Ich habe nun einen vorläufigen Bescheid bekommen, dass ich mich auf Zahlung von monatl. 185€ einstellen soll. Gibt es diese 100.000€ Einkommensgrenze nicht mehr von der ich mehrfach gelesen habe? Ich frage mich warum ich einen vorläufigen Bescheid bekomme obwohl mein Einkommen deutlich unter 100.000€ liegt.

Die Berechnung kann ich ohnehin nicht verstehen. Meine Altersvorsorge wurde nicht in Abzug gebracht, berufsbedingte Aufwendungen (ich habe mir erlaubt 100€ im Monat anzugeben weil ich jeden Tag Anzug tragen muss und 1.200€/Jahr eher noch niedrig angesetzt sind) ebenfalls nicht. Dafür wurde aber mein Firmenwagen voll angerechnet. Bsp.: 4.000€ brutto + 500€ geldwerter Vorteil für den Wagen


4.500€ zu versteuerndes Einkommen - Abzüge


Netto - 500€ (Wagen) = Auszahlungsbetrag

Dass der Wagen als geldwerter Vorteil versteuert werden muss ist klar, aber ich habe die 500€ die mir unten wieder abgezogen doch faktisch nicht als Nettoeinkommen. Ich kann das Auto weder essen noch meinem Sohn ein Paar Schuhe davon kaufen.

Ich habe irgendwo gelesen, dass Unterhalt für Eltern tragbar sein sollte und ganz ehrlich: Neben Unterhalt für meinen Sohn + Anrechnung von Geld das ich gar nicht habe ist 185€ / Monat richtig viel Geld für mich.

Vielen Dank für die Antworten vorab!

Gruß, Bart

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