Grundsicherung trotz Eigentum?

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3 Antworten

Der Antrag auf Grundsicherung kann trotz Eigentum gestellt werden.

die Renteneinkünfte müssen, egal welche Rente es denn nun ist, sowieso mittels Kopie des Rentenbescheides nachgewiesen werden.

Den Antrag kann man entweder persönlich oder auch durch Zusendung des entsprechend Fomrblattes beim zuständigen Sozialamt stellen .. mehr auf http://w-w-w.ms/a3fvn8#5781862

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Lred00 16.12.2012, 17:54

Ok danke schon mal für die Antwort. Kann man denn auch Mietzuschuss beantragen wenn man eine Wohnung gemietet hat und ein Haus besitzt? Das Haus ist bereits an einen Makler übergeben.

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Primus 16.12.2012, 17:59
@Lred00

Das Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung des angemessenen und familiengerechten Wohnens gezahlt. Das Wohngeld wird als "Mietzuschuss" für Mieter von Wohnraum und als "Lastenzuschuss" für Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung (selbst genutzter Wohnraum) gezahlt. Einmal rechtmäßig erhaltenes Wohngeld muss nicht zurückgezahlt werden, auch wenn der ehemals Berechtigte mittlerweile ein Einkommen erreicht hat, bei dem er kein Wohngeld mehr bezieht.

Wichtige Kriterien für die Wohngeldhöhe

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/wohngeld.html#ixzz2FEdGB4xI

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Gibt es die Möglichkeit, dass meine Mutter Grundsicherung beantragt, obwohl sie ja eigentlich eine Wohnung und das unbewohnte Haus zur Verfügung hat?

Selbstverständlich (§ 91 SGB XII).

Wo beantrage ich das besser?

Beim Sozialamt (§ 16 Abs. 1 Satz 1 SGB I i. V. m. § 91 Abs. 1 SGB XII). Besser kann man das nirgends beantragen, obwohl auch alle bei der Krankenkasse, dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg oder der deutschen Botschaft in Ghana gestellten Anträge wirksam wären (§ 16 Abs. 2 Satz 1 SGB I).

Oder ist es sinnvoller einen Kredit auf das Haus aufzunehmen?

Meines Erachtens nicht. Außerdem frage ich mich, wovon ihr den bedienen wolltet.

Gibt es so eine Art "Standby- Status" ?

In dem ist das Haus doch bereits, wenn keiner drin wohnt. Am geringsten lassen sich aber die Kosten für ein Haus halten, das einem gar nicht gehört und auch nicht von einem als Mieter genutzt wird. Also: Verkaufen, so bald wie möglich! Das ist auch das, was das Sozialamt von euch erwartet.

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Ich sehe hier 2 Möglichkeiten: sie könnte ins Haus ziehen und bekäme auf Antrag Grundsicherung im Alter, da man hier eigengenutztes Wohneigentum bewohnen darf, Voraussetzung wäre natürlich, daß sie sonst finanziell hilfebedürftig wäre. 2. Möglichkeit: sie kann Grundsicherung beantragen, wird es aber nur auf Darlehnsbasis bekommen, da sie ja Eigentum hat (nicht selber bewohnt, daher anrechenbar), aber das Grundsicherungsamt wird sich Nachweise vorlegen lassen, daß sie versucht das Haus zu verkaufen. Wenn der Verkauf gelingt, muß sie die ehrhaltenen Leistungen zurückzahlen.

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Lred00 17.12.2012, 08:47

Danke. Die erste Option kommt wohl leider nicht in Frage, da das Haus mehr als 130 Quadratmeter Wohnfläche hat.

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