grundsicherung reicht nicht

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Das "Problem" ist hier die nicht abbezahlte Immobilie und zu geringe Rente! Laut Gesetzt- und Urteile zu ALG2+Grundsicherung besteht Anspruch auf:

  • Regelsatz
  • (ggf. plus Mehrbedarf wegen besonderer Ernährung)
  • plus angemessener Wohnraum (für 1 pers. max 45qm)
  • plus KV

Zwar ist ein Eigentumshaus bis ca. 120-130qm geschützt zur Altersicherung, aber es werden maximal die Schuldzinsen und Hausgeld übernommen. Da hier das Haus hier noch belastet ist, ist auch die Tilgung fällig welche NICHT vom Amt bezahlt wird (sonst würd ja jeder damit sein Häuschen abbezahlen). Fazit: ohne massive freiwillige Unterstützung von Verwanten (den Kindern?) wird das Reihenhaus nicht zu halten sein.

Lösung: Somit bleibt:

  • Plan A: Sie kommt irgendwie mit 620 + 25 - 350 (Raten) - 150 (Hausgeld) = 145€ aus
  • Plan B: Sie findet unterstützer die Ihr monatlich das fehlende Geld schenken (oder einmalig die Schulden Tilgen, so dass die Raten wegfallen)
  • Plan C: Die verkauft das Häuschen und zieht in eine kleine Wohnung nach absprache mit dem Amt. Dann wird dieses die Miete voll übernehmen und Ihr bleibt der volle Regelsatz zum (über)leben.

Klingt hart, aber warum sollte die Allgemeinheit, von denen sich die meisten kein Wohneigentum leisten können, für jemanden zahlen der zigtausende Euro in Betongold hat?

Man kann ja z.B. das Haus gegen lebenslanges Wohnrecht verkaufen, das ist nichts Ungewöhnliches und erlaubt der Mutter, dass sie weiterhin in ihrem Haus wohnen bleiben kann.

(Meine Meinung dazu: wer soviel Geld für ein Haus ausgegeben hat und dann aber Grusi beziehen muss, hat bei seiner finanziellen Planung etwas grundsätzlich falsch gemacht. Aber da erzähle ich dir wahrscheinlich nichts Neues! ;-)

Das wäre schön für meine Mutter sie hätte zigtausende in Betongold,dann hätten wir es schon längst verkauft.Man hat meine Eltern vor 30 Jahren übers Ohr gehauen und das Problem ist das immer noch soviel Schulden drauf sind.Keiner will so ein Reihenhaus haben somit würde es Plus minus Null verkauft werden.Wegen mir könnten sie ja das nach ableben als Rückzahlung der Grundsicherung bekommen ,das Problem bleibt ob sie Miete zahlt oder die Rate fürs Haus, übrig bleibt ihr zum leben nach allen Nebenkosten 200,00 Euro wie soll man davon leben? Und sie ist 70 Jahre für sie ist es natürlich am schönsten sie kann da bleiben.

0

Die Überlegung kann nur sein, ihr Eigentum zu verwerten - also das Haus muss verkauft werden.

Vermutlich werden das die Sozialbehörden genauso sehen.

Wenn das Haus verkauft wird,bleibt kaum was über,weil noch soviele Schulden da sind.dazu kommt noch eine Erbengemeinschaft die dann auch noch Geld bekommt. Meine frage geht aber darum wenn auch das haus verkauft wird und sie dann nur die 620,00 Euro Rente hat.für eine Wohnung zahlt sie hier 350,Euro Kalt.bei der Grundrente werden aber nach den nächsten 6 Monaten nur 272,00 Euro angerechnet.dann kommen noch Nebenkosten,Versicherungen was bleibt dann zum Leben???

0

Was möchtest Du wissen?