Grundsicherung bei Altersrente, darf ich Erspartes, 200€ x Lebensalter besitzen?)

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Es tut mir leid - diejenigen, die Grundsicherung im Alter bekommen, genießen deutlich weniger an Vermögensfreibetrag als diejenigen, die arbeitslos sind und Hartz IV / ALG II bekommen.

Hier

http://www.finanzfrage.net/frage/im-rentenalter-arbeiten-wenn-man-grundsicherung-bekommt#answer313357

habe ich mich ausführlich zum Thema Freibetrag bei Zuverdienst geäußert und zur Gleichbehandlung der "Grusis" zu den "Hartzis".

Vermögensfreibetrag nach Lebensalter gilt lediglich für diejenigen, die Hartz IV / ALG II bekommen. Diejenigen mit Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit müssen arm wie die Kirchenmäuse sein, um ein Anrecht auf Grundsicherung zu haben.

Zum Vermögensfreibetrag google mit

grundsicherung im alter vermögen freibetrag euro wiki (die Wörter genau so)

In den Infos, die Dir so gezeigt werden, siehst Du: Du darfst insgesamt um 2.600 Euro Barvermögen besitzen. (Bitte lies die Infos genau, damit Du auch den Unterschied zwischen Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter kennst.)

In meiner vorgenannten Antwort zum Zuverdienst erwähne ich eine Petition beim Bundestag, die zur Zeit noch in der Prüfung ist. - Gemäß einer anderen bereits abgeschlossenen Petition (erkläre ich dort) sind sowohl "Hartzis" als auch "Grusis" Sozialhilfeempfänger, bei denen es keine Ungleichbehandlung geben darf.

Wenn die Politiker sich nicht Lügen strafen wollen, muss bei der jetzt in der Prüfung befindlichen Petition als Ergebnis herauskommen, dass die Grusis genauso viel Vermögensfreibetrag und Freibetrag beim Zuverdienst behalten dürfen müssen, wie die Hartzis.

Lassen wir uns überraschen.

Nein das mit den 200,-- € mal Lebensalter gilt nicht. Was bei der Grundsicherung gilt, steht in der nachzitierten Vorschrift:

www.gesetze-im-internet.de/sgb_12/__90.html

Von den dort genannten Ausnahmen abgesehen muß zunächst das gesamte Vermögen aufgebraucht sein. Beim Baqrvermögen verbleibt nur ein Freibetrag von 2.600,--€.

Rente ab 58 kombiniert mit Privatvorsorge

Hallo

Ich bin 32 Jahre alt und verdiene momentan ca 50k Euro Netto (73k Brutto) im Jahr. Ich habe schon ca. 14 Entgeltpunkte bei der gesetzlichen Rentenversicherung gesammelt. Wenn ich bis 58 so weiterarbeite dann werde ich bis dahin ca. 72 Entgeltpunkte sammeln. Ich habe dazu eine Betriebsrente, die ich ab. dem Alter 60 beziehen darf. (nach heutigem Wert ca. 200 Euro im Monat) Eine abbezahlte Wohnung habe ich auch schon. (ca. 150.000 Euro Wert) Wie kann ich unter diesen Umständen ab 58 in Rente sein und bis zum Lebensende ca. 1800 Euro Netto im Monat (nach heutigem Wert) zur Verfügung haben ? Natürlich kombiniert mit Privatvorsorge. (Ich kann mir eine Sparquote von ca. 6000 Euro im Jahr vorstellen.) Meine derzeitige Planung sieht so aus: Ab 58 keine Rentenbeiträge mehr an die staatliche Rentenversicherung. Mit der bis dahin gesammelten Entgeltpunkte hätte ich ca. (nach heutigem Wert)

27,47 (Rentenwert) x 72 = 1978 Euro Brutto.(ab Alter 67)

1978 - 1978x0,144 (Abschlag wegen Frühbezug ab Alter 63) = 1978 - 284 = 1694 Euro

Also ca 1700 Brutto ab dem Alter 63. Das würde wahrscheinlich ca. 1300 Netto machen ? Stimmt das ? (St. Klasse 3)

zwischen 58 und 60 hätte ich kein Einkommen dann und bräuchte ich ca. 2000 Euro monatlich netto in 24 Monaten. Ab 60 habe ich ca 200 Euro Betriebsrente und muss ich 36 Monate lang monatlich mit 1800 Euro aufstocken und ab 63 habe ich ganz normale Rente, die ca. 1300 Euro im Monat ist und plus Betriebsrente 200 Euro im Monat. Das würde heissen ab 63 muss ich lebenslang mit 500 Euro im Monat aufstocken.

Gibt es schon Instrumente, die so eine Rente ermöglichen könnten ? Was ich mir vorstellen kann ist z.B bis 58 ca. 60.000 Euro Bargeld zur Seite legen und noch eine Wohnung im Wert von ca. 100.000 Euro erwerben. 50.000 Euro ab 58 nach einem Auszahlplan bis 63 auszahlen lassen und ab 58 von der vermieteten Wohnung monatlich ca. 500 Euro dazu bekommen ? (Miete dann wohl lebenslang) Würde das so funktionieren ?

Ich möchte eigentlich mich im Alter nicht mit Mietern rumschlagen. Banksparplan + Auszahlplan ab 58 wäre eine Alternative ? Was würdet ihr empfehlen ? Gibt es bei den Banken schon für solche Situationen Finanzinstrumente ? Privatrente ? oder beim Staat ? Irgendwelche Möglichkeiten für extra Zahler ?

Danke & Gruss

Furkan

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