Grundsicherung - Anrechnung von Kindeseinkommen

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Ein seltenerer Fall, aber dafür einfacher. Da Du richtige, echte Grundsicherung erhältst ist, das Einkommen deines Kindes irrelevant, soweit es 100.000 Euro im Jahr nicht übersteigt. Das einzige was weg fällt ist das ALG 2 Deiner Tochter (logisch, die braucht das ja nicht mehr). Du bist eine der ganz wenigen, die mit Grundsicherung auch Grundsicherung meinen, finde ich schon mal ganz toll. Dann hoffe ich Dir geholfen zu haben und grüße deine Tochter von mir.

Danke Heinerbumm, Tochter freut sich und ich bin froh nichts mehr mit dem ALG II Amt zu tun zu haben. Dole

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@Dole1

Aber gerne doch. Vielleicht kommt ja noch BAföG, das ist auch nicht lustiger. Lass Deine Tochter Jura studieren, dann kennt sie sich damit mal bestens aus.

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Aber sinkt nicht die Mietbelastung, wenn noch jemand in der Wohnung lebt, auf die Hälfte, so dass die Grusi sinkt?

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@Livetec

Die beiden bilden hier in diesem Falle eben keine Bedarfsgemeinschaft. Die Grundsicherung (und ich meine hier nur die wirklich echte Grundsicherung) ist kindesunabhängig. Das Kind wird zu nichts herangezogen auch nicht zur Mietzahlung. Das ist beim Sozialgeld und dem ALG 2 schon anders.

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@heinerbumm

Klar, keine Bedarfsgemeinschaft.

Aber sicher gibt es doch bei Grusi wie bei Alg2 auch einen Mietanteil, der sich danach richtet, wie hoch die Miete ist, die man zahlt? Und wenn man in einer WG wohnt, dann hat man ja effektiv nur die Hälfte der Miete zu zahlen.

Ansonsten würde also Grusi-Empfänger A, der keine Miete zahlt (weil z.B. die verdienende Tochter das zahlt) genau so viel bekommen wie Grusi-Empfänger B, der alleine wohnt und die Miete voll selber zahlt? Das kann doch nicht sein, oder?

Ich rede hier wohlgemerkt nur vom Mietanteil der Grusi, dass der Rest nicht mit dem Einkommen der Tochter verrechnet wird, habe ich verstanden.

Danke!

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Ab welchem Einkommen( und zählt ein Sparbuch) mussmeine Tochter für mich aufkommen?

Ich bekomme seit Anfang November Grundsicherung bei Erwerbsminderungsrente. Nun wurde meine Tochter mit diversen Fragebögen zugeschüttet, in denen sie sänmtliche Angaben, wie Einkommen, Kontostand, Sparbücher, Miete etc. ausfüllen muss. Sie lebt mit ihrem Freund zusammen. Selbst von ihm will man das monatliche Einkommen wissen. Geht das nicht alles ein wenig zu weit? Meine Tochter spart über Jahre und soll nun an ihr Sparbuch gehen, um mich zu unterstützen? Ich hatte bis Ende Oktober einen Minijob, den ich lt. Rentenversicherung ausüben darf. Nun kommt man ein Mal in diese missliche Situation und schon kommen so unangenehme Dinge auf meine Tochter und ihren Freund zu. Warum bekomme unsere ausländichen Mitbewohner eigenltich 50,-€ mehr Grundsicherung?

Vielen Dank für eure Antworten! Suse

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