Grundschuld trotz Sozialamt und Harz IV

2 Antworten

Ich möchte evtl. einen Kredit bei der Bank aufnehmen! Ich werde aber ohne Rücklagen nicht einen großen Kreditrahmen haben. Mit einer Grundschuld auf das Haus meines Vater würden die Rahmenbedingungen besser ausehen! Ist nur die Frage ob dies möglich ist, da mein Vater aufgrund Krankheit auf den Staat angewiesen ist!

Ob Du den Kredit bekommst hängt einzig und allein von Deiner Bonität und der Werthaltigkeit des Objektes ab.

Erst für die Konditionen ist es entscheidend, ob man zusätzliche Sicherheiten wie ein lastenfreies Haus anbieten kann. Man kann dann einen besseren (günstigeren) Zins bekommen.

0

Lieber Habgam,

bitte nutze in Zukunft die "Antwort kommentieren" Funktion für deine Anmerkungen. Dies dient der besseren Übersicht.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finnazfrage.net Support

1

Hallo Hagbam, wenn Du Dir ein Haus kaufst, wird die Grundschuld "normalerweise" auf diesem Grundstück/Haus von Dir eingetragen, zur Sicherheit der Bank, falls Du Deine Kreditraten nicht mehr zahlen kannst, wobei die Bank bei einer 100%-Finanzierung schon vorsichtig ist. Oder hast Du vor, daß die Bank zur Absicherung des Kredites eine Grundschulde auf das Haus Deines Vaters einträgt - mit seinem Einverständnis (sonst ginge das gar nicht)? Es wäre sein Schonvermögen, daher würde es das Jobcenter nicht sonderlich interessieren, wenn er darauf eine Grundschuld eintragen läßt, natürlich vorausgesetzt, der Darlehnsnehmer bist Du. Dem Jobcenter würde ich es trotzdem anzeigen. Die Konstellation halte ich für ungünstig, würde Euch nicht raten, dies so zu machen, denn wenn Du nicht mehr zahlen kannst, ginge das Haus Deines Vaters "flöten" und als Hartz-IV-Empfänger könnte er die Raten von Dir NIE zahlen. Die Zinsen für Baukredite sind mom. historisch niedrig, verfolge doch die Zinsentwicklung weiter und versuch noch etwas anzusparen.

Freiberuflerin & Angestellter - Wieviel Steuern? Was ist von den Einnahmen abzuziehen?

Ich bin ja im Angestelltenverhältnis. Meine Frau will Freiberufler (Logopädin) werden. Derzeit sind wir gemeinsam veranlagt. Steuerklasse IV & IV.

Meine Lohnsteuer geht ja gleich vom BRUTTO (ca. Gehalt/Monat: 2000€ Brutto) ab.

Ihre Steuer wird ja vorerst nicht verrechnet. Nun überlege ich wie viel Rücklagen sie bilden muss, falls dann die Einkommensteuer kommt. (Eine Umsatzsteuer muss sie nicht zahlen, da sie als Logopädin Umsatzsteuer befreit ist)

Angenommen wir gehen von folgendem Modell aus:

Sie verdient im Monat 1800€, im Jahr also 21600€ (Umsatz).

Ich las etwas davon, dass sie eine Gewinn-Überschuss Rechnung machen muss. Eingaben werden den Ausgaben gegenüber gestellt, und nur die Differenz (Gewinn) ist zu versteuern. 1. Stimmt das? 2. Und was kann sie dem gegenüberstellen? Was gilt als Ausgaben? Gilt die Krankenversicherung (Gesetzlich) und Rentenversicherung (Gesetzlich) in denen sie einzahlt? (Das wären ja schon 600€ Monat) – Desweiteren gelten Therapiematerial, Fortbildungen, usw. 3. Welche Grenze gibt es, dass sie keine Steuer bezahlen muss? Eigentlich bräuchte sie dann nur Therapie Material kaufen, oder Fortbildungen machen, um dann gar keine Steuer zu bezahlen, oder? So würde sie das Geld eben in den Beruf investieren, und nicht in das Finanzamt. 4. Inwieweit wird mein Gehalt mit berücksichtigt, wenn wir die Steuererklärung machen? Ist es besser nicht mehr gemeinsam veranlagt zu sein?

Danke für Eure Hilfe

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?