Grundschuld für Hauskauf in beide Grundbücher ?

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5 Antworten

NoName: Anstatt die Grundschuld für das Darlehn von 320 000 € (= 57,1 % des Wertes) als Einzelgrundschulden von 154 000 € und 166 000 € (Kaufobj,) zu plazieren, hast du bankbedigungsgemäß die Gesamtgrundschuld akzeptiert. Daran ist nichts zu bekriteln, zumal du den Zinsvorteil für erststellige Beleihungen eingeräumt bekamst. Von einer Übersicherung kann keine Rede sein. Im Falle der lastenfreien Veräusserung einer Immobilie mußt du mit der Bank klären, welchen Betrag sie für die Pfandhaftentlassung verlangt.

Die Vorgehensweise der Bank war korrekt.

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Es könnte dadurch auch eine Übersicherung vorliegen.

Üblicherweise wird die zu finanzierende Immobilie und Deine Bonität (ohne die vorhandene Immobilie) von der Bank bewertet. Wenn es da eng wird (u. a. weil ausreichend Eigenkapital für den Kauf fehlt), kann die vorhandene Immobilie in die Besicherung einbezogen werden, um bessere Zinskonditionen zu bekommen.

Übrigens, die Bank trägt nicht einfach etwas dort ein, sondern Du hast die entsprechenden Verträge so beim Notar unterschrieben und vermutlich auf dessen Beratung verzichtet!

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Wenn dein 2. Haus zur Kreditsicherung nicht ausgereicht hat, hat man dein 1. Haus auch dafür benutzt und die Gesamtsumme entsprechend aufgeteilt.

Ansonsten unverständlich.

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NoName777 30.11.2012, 12:44

Es ist der gleiche Betrag auf beide Grundstücke eingetragen. Also nicht gesplittet.

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Das kommt darauf an, wie hoch die Beleihung ist, d.h. Darlehenshöhe im Verhältnis zum Wert des Objektes (=i.d.R. Kaufpreis). Angenommen, Sie kaufen ein Haus für 400.000 Euro und haben 60.000 Eigenkapital + die Kaufnebenkosten. Dann brauchen Sie 340.000 Euro, das sind 85% vom Kaufpreis. Der Bänker sagt dann 85% Beleihung.

Nun kann man ein zweites Objekt als Zusatzsicherheit einbinden, indem man dort auch eine Grundschuld einträgt. Bei wenig Eigenkapital kann die Bank darauf bestehen. Oder man macht es, um die Zinskondition zu verbessern. Bei 85% Beleihung hat die Bank ein höheres Risiko und verlangt mehr Zins. Senkt man mit der Grundschuld auf der zweiten Immobilie die Beleihung unter 50%, bekommt man die Top-Konditionen.

Allerdings sollte Ihnen das Ihr Finanzberater im Vorfeld erläutert haben. Außerdem trägt die Bank ja nicht einfach so Grundschulden auf die zweite Immobilie ein oder lässt sich bestehende abtreten. Sie mußten dazu per Unterschrift Ihre Einwilligung erteilen.

Alexander Solya

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NoName777 30.11.2012, 12:50

Das ist wohl wahr, dass ich das unterzeichnet habe.

Damals war es ok für mich, da alles schnell gehen musste.

Nun komme ich sozusagen zur "Besinnung" und frage mich, warum der Betrag nicht entsprechend aufgeteilt wurde.

Die beiden Objekte wurde von der Bank auf insgesamt 560 T€ geschätzt (das schuldenfreie auf 270 T€ und das neu gekaufte 290 T€) - finanziert wurden 320 T€. Der Berater hat das auch damals so gesagt, dass z.b. das eine mit 200 und das andere mit 120 belastet würde.

Es ist mir schon klar, dass alles abgeschlossen ist, doch es interessiert mich schon.

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hypothekenteam 30.11.2012, 13:00
@NoName777

Nun, dann ist es ziemlich klar. 320.000 Darlehen bei 290.000 Objektwert wären 110% Beleihung, was keine Bank macht. Daher war es auf jeden Fall notwendig eine Absicherung auf dem zweiten Objekt zu machen. Dadurch wurde die Beleihung auf 57% gesenkt, was meines erachtens richtig ist und deshalb gemacht wurde, um die Zop-Zinskondition zu bekommen. (Bei vielen Banken gibt es die auch schon, wenn die Beleihung unter 60% ist).

Was stört Sie denn an der Situation? Wenn Sie irgendwann 120.000 Euro getilgt haben, können Sie die Besicherung über die zweite Immobilie wieder rückgängig machen.

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hasst wohl zugestimmt???

üblich ist dies nicht ganz, außer beide Häuser sind auf einem Blatt etc. in GB eingetragen.

War dies nicht beabsichtigt?? Dann frage den handelnden Notar ob er berichtigen kann!!!

Ansonsten melde dich !

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