Grundschuld bei Kreditablösung?

3 Antworten


mit allen Kosten

Ich mag nicht glauben, dass das genau so dort steht. Diese Formulierung klingt sehr pauschal, vage und unbegrenzt. M.E. wäre eine unangemessene Kostenforderung bei exakt dieser Formulierung rechtswidrig.

Du könntest Dich allerdings vor der Unterschrift mündlich bei dem Kreditgeber nach den voraussichtlichen Gebühren erkundigen. Vielleicht findest Du aber auch kurz Zeit für einen Besuch beim Fachanwalt für Bankrecht oder bei der Verbraucherzentrale, ehe Du dies unterschreibst.

Mogli;

Die Forderung der abgelösten Grundpfandrechtsgläubigerin ist zumindest ungewöhnlich, zumal es m. E. lediglich nur um die Kosten der Vertretungsbescheinigung geht.

Wenn sie berechtigte Bedenken hätte, könnte sie dir die Unterlagen auch per Nachnahme schicken.

Achte aber darauf, dass dir ausgehändigt werden:

die löschungsfähige Quittung in öffentl. Form,

die vollstreckbare Ausfertigung der notariellen Schuldurkunde,

der Grundpfandrechtsbrief, falls Briefgrundschuld besteht,

sämtliche der Bank bei Darlehensgewährung überlassenen Objektunterlagen,

die Rückabtretungserklärung der Lebensversicherung

samt Original des Versicherungsscheins.

Ich gehe mal davon aus, dass das Darlehen nicht mit Eigenkapital abgelöst, sondern umgeschuldet wird (sonst wäre eine Abtretung der Grundschuld oder Versicherung ja gar nicht nötig).

Durch die Abtretung der Grundschulden entstehen Kosten von ca. 200 Euro (für die notarielle Beglaubigung der Unterschrift der abzutretenden Bank plus Eintrag ins Grundbuch). Bei der Abtretung von Lebensversicherungen solten eigentlich keine Koste entstehen (außer ggf. für Porto).

Die Formulierung"alle Kosten" klingt brutal, aber diese Kosten sollten sich in einem ziemlich überschaubaren Rahmen bewegen.

Umschuldung nicht möglich

Hallo! Ich habe mich hier ein bißchen durchgelesen und würde gerne mal unser Problem schildern, vielleicht kann ja jemand was dazu sagen. Mein Freund hat ein Darlehen( 315.000,-) aufgenommen und wir haben gebaut. Wir haben das Grundstück auch bei der Bank gekauft und das darauf stehende Haus abgerissen. Es ist kein Eigenkapital in Bargeld vorhanden, mein Freund besitzt noch sein Elternhaus, das über einen Makler zum Verkauf steht. Es war geplant, daß vom Erlös ein bestehender Kredit für eine PV-Anlage abgelöst wird, damit diese Kreditrate für das neue Darlehen mitverwendet werden kann.Jetzt ist es so, daß das Darlehen nicht reicht, und wir auf der Bank nach mehr Geld gefragt haben. (Bank hat gerechnet Haus: 210.000,-, Grundstück: 65.000,- EGL 40.000,-) Banker sagt, die Bank wäre zu klein für solch hohe Kredite. Also haben wir auch auf anderen Banken gefragt, die uns ein Darlehen geben würden, aber erst, wenn das andere Haus verkauft ist. Jetzt wurde uns gesagt, daß unsere Bank das Darlehen auch erst hätte auszahlen dürfen, wenn das Haus verkauft ist, denn so könne mein Freund die Rate ja gar nicht aufbringen, da das Geld von der PV fehlt. Ein Berater meinte, die Bank habe uns reinlaufen lassen, die müsste uns auch raushelfen. Ansonsten hätten wir die Möglichkeit, uns beim Verbraucherschutz zu melden, denn die Bank müsse ja sehen, daß ohne den Hausverkauf die Rate nicht aufzubringen ist. Die Bank wäre mit einer Ablösung durch eine andere Bank natürlich einverstanden und verlangt auch keine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Bank hat das Darlehen zwar vom Hausverkauf abhängig gemacht, aber dieser ist ja nicht voraussehbar. Hätte er uns aber gesagt, daß das Darlehen erst dann ausgezahlt wird, hätten wir ja gewartet mit dem Hausbau. Ich habe das Gefühl, die Bank wollte unbedingt das Grundstück verkaufen. Mein Freund hat ja auch den Verkaufsauftrag für das andere Haus an diese Bank gegeben. Da passierte aber auch nichts und wir mussten uns noch selber um einen Makler kümmern. Es ist jetzt ziemlich lang geworden, aber vielleicht hat ja jemand eine Antwort darauf. Würde mich freuen,

LG Fanie

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Vorfälligkeit ?

Das Darlehen zum Kredit-Vertrag vom 9.07.2014 wurde nach Verkauf der Wohnung quasi zurückbezahlt und seit Dez.2014 als sog. Aktivsparen mit 0,1 % bzw. ab 24.01.2016 mit 0,05 % auf Anraten der Bank angelegt, weiterhin zahle ich jedoch monatlich Zins 1,62 % und Tilgung 2 %.

Das Darlehen sollte bis Ende 2015 weiter zur Verfügung stehen ( Vereinbarug vom 4.12.2014) und erst dann gegen Vorfälligkeit abgelöst werden.

Nun wurde es aber zum 31.12.2015 weder abgelöst noch zur Verfügung gestellt, da ich kein geeignetes Objekt zum Kauf finden konnte. Noch im März hat mir die Sparkasse auf Anforderung eine Finanzierungs-Bestätigung (mail) gesendet.

Jetzt kann ich die Wohnung dennoch nicht kaufen, da per Telefonat vom 1.06.2016 die Auszahlung in Frage gestellt wurde. Begründung Alter über 65 und neue EU-Richtlinien zur Kreditvergabe.

Hat die Bank ein Recht auf Verweigerung der Auszahlung bzw. ein Recht auf Zahlung von Vorfälligkeit ?

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