Grundschuld (3.Rang) aus d. Grundbuch streichen, obwohl der Gläubiger(Familie) k. Anspruch erhebt?

3 Antworten

Der Sachverhalt ist unklar.

Ist eine Grundschuld im dritten Rag zugunsten des Vater eingetragen? Oder verzichtet er auf eine Eintragung?

Wenn der Vater im dritten Rang steht, hat es nur einen Vorteil, wenn danach noch etwas eingetragen werden soll, aber wer geht noch dahinter?.

Er rutscht mit seiner drittrangigen automatisch nach vorne, wenn die Sachen aus dem 1. und/oder 2. Rang getilgt werden.

Die Frage der Löschung ist mehr danach zu beurteilen, ob der Grund für die Eintragung noch besteht, oder nicht.

Will man die Kosten tragen?

Könnte durch Erbschaften ein Dritter in Besitz der Grundschuld kommen?

Viele Fragen, aber der Sachverhalt ist dünn.

Reiche:

Verstehe ich dich richtig? Im Grundbuch steht an dritter Rangstelle eine Grundschuld. Der Gläubiger, dein Vater, verzichtet auf die Grundschuld.

Die zeitnahe Löschung der Grundschuld bringt m. E. nur Vorteile. Irgednwann steht ohnehin die Bereinigung des Grundbuchs an, warum nicht gleich, solange der Gläubiger noch lebt und ohne weiteres die Löschung bewilligen kann (öffentl. Beglaubigung erforderlich).

Die freie Grundschuld könnte z.B. auch gepfändet werden.

Im übrigen: Der Rang allein sagt bekanntlich noch nichts über den Sicherungswert eines Grundpfandrechts aus. Es kommt auf die Höhe der einzelnen Rechte im Verhälltnis zum Marktwert des Grundstücks an. Beispiel: Immobilienwert 300 000 €, Beleastungen:

Rang 1: 10 000 oder 100 000,-. , Rang 2: 20.000 oder 200 000 €.,Rang 3: 50.000, vorrangig 30 000 oder 300 000,-- €.

Fragt sich immer für wen es ein Vorteil oder Nachteil darstellt. Für den Eigentümer ist's ein klarer Vorteil, für den Gläubiger kann es ein erheblicher Nachteil werden.

Was geschieht mit dem Wohnrecht/Leibgeding, wenn Vater auszieht (Sohn hat Haus übernommen/ohne Geschwister-Auszahlung) um sich von Tochter pflegen zu lassen?

Im Jahr 2000 wurde das Haus meiner Eltern an meinen Bruder übergeben. Wir Geschwister haben auf Auszahlung verzichtet, damit der Bruder finanziell nicht in Schieflage kam.

Der Übernehmer (Bruder) hat sich nie an die, im Übergabevertrag festgehaltenen Verpflichtungen gehalten. Hat sich weder in der Pflege der Mutter eingebracht noch für angebrachte Pflege Sorge getragen. Er kümmert sich nicht um Wohnung, Pflege, Essen, Grabstätte der Mutter. Da Vater nicht damit rechnen kann, dass sein Sohn ihn einmal pflegen wird (hat bei Mutter ja auch nicht geklappt) hat er mich im Jahr 2016 vorsorglich in Patientenverfügung/Vollmacht eingetragen. Haben wir damit einen Fehler gemacht und meinen Bruder teilweise aus seinen Verpflichtungen genommen? Da mein Vater nun auch zusehends auf Hilfe angewiesen ist (90 Jahre) versucht neuerdings mein Bruder ihn davon zu überzeugen, wie gut es ihm gehen würde, wenn er zu mir ziehen würde! Gerne möchte ich für unseren Vater sorgen, aber es soll nicht wieder so kommen, dass mein Bruder "NUR" Vorteile daraus zieht! Wenn die finanzielle Seite angesprochen wird, äußert mein Bruder nur, dass bei ihm sowieso Nichts zu holen wäre, da er ja Rentner ist. (Meine Schwester ist arbeitslos und ich habe nur einen Minijob)

Wie gehe ich richtig vor, damit für Vater mit dem Auszug aus der Wohnung (Leibgeding) keine rechtliche und finanzielle Nachteile entstehen und auch ich abgesichert bin? Müsste mein Bruder meinem Vater die Differenz des Wohnungswertes vergüten? Dort hat Vater eine große Wohnung, hier wäre es "nur" ein Zimmer mit Bad. Gibt es Möglichkeiten, damit der Sohn endlich seine Pflichten erfüllen muss und nicht nur Nutznießer ist (sich vor Pflicht und Arbeit drückt)? Ist es von Nachteil, wenn ich mich im Antrag für Pflegegeld schon als Pflegekraft eintrage oder befreie ich damit meinem Bruder aus seinen Verpflichtungen? Ich weiß, dass er nicht zur Pflege herangezogen werden darf, wenn er sie nicht leisten kann (oder will).....aber zumindest dafür Sorge tragen muss er doch?! Ist es möglich sich ungeschoren aus vertraglich festgelegten Verantwortungen zu ziehen?

...zur Frage

Liegt hier ein wesentlicher Formfehler vor und kann ich als Kunde vom Forwarddarlehen zurücktreten

Ich habe 2010 ein Forwarddarlehen abgeschlossen. Dieses sollte zum 31.10.2013 bei der Altbank abgelöst werden. Nun ist der 6.11.2013 und die Alt und Neubank streiten sich um den Rang 1 im Grundbuch. Die Bank wo ich das Forwarddarlehen abgeschlossen habe, hat anscheinend nicht gründlich geprüft. So entging ihr, dass bei meiner Altbank noch ein Zweitdarlehen vorhanden ist und die Altbank mit dieser Vorlast im 1. Rang bleiben will und nicht weichen wird. Jetzt will die neue Bank den Betrag dieser Altlast (25000 Eur) von mir erfragen und sich aufgrund meiner guten Vermögenslage auch mit Rang 2 im Grundbuch zufrieden geben. Frage: Muss jetzt ein neuer Vertrag gemacht werden oder ein Nachtrag ? Falls ja, muss ich diesen unterschreiben ? Ich suche nach der Möglichkeit des Rücktrittes vom Vertrag, wegen der aktuellen Niedrigzinsen. Ist es also ein anfechtbarer Formfehler in meinen Vertrag die Grundschuld im 1. Rang einzutragen und eine Vertragsänderung für den 2. Rang zu machen. Kann ich monieren dass das Darlehen noch nicht zum Stichtag aufgrund Fehler des Banksachbearbeiters abgelöst wurde. Vielen Dank für eine Antwort

...zur Frage

Abtretung der Grundschuld bei Bankwechsel

Hallo! Bei uns steht demnächst der Ablauf der Zinsbindungsfrist für einen Baufinanzierungskredit an. Ich habe daraufhin einige Kreditinstitute und ihre Zinssätze verglichen. Da ich von einer anderen Bank deutlich günstigere Konditionen angeboten bekam, würde ich gerne das Kreditinstitut wechseln und eine Umschuldung vornehmen. Mit dem vermeintlich neuem Kreditinstitut war soweit bereits alles besprochen und abgesegnet. Nun forderte diese neue Bank abschließend aber von meiner jetzigen (Sparkasse) eine schriftliche Erklärung, dass sie bereit sei, den Rang im Grundbuch abzutreten. Dagegen widersetzt sich jedoch die Sparkasse, weil ich vor Jahren bei Kreditabschluss ein "Kundenbindungsabkommen" mit Abschluss des Kreditvertrages unterzeichnet hätte. Ich schreibe "hätte", weil mir dies nicht bewußt ist/war. Daher nun meine Frage: Sind derartige Kundenbindungsverträge überhaupt zulässig? Was soll das denn für eine "Zinsverhandlung" sein, wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe, das Kreditinstitut zu wechseln?? Das würde ja bedeuten, dass ich null Entscheidungsmöglichkeit habe und unterzeichnen muss, was mir die Sparkasse anbietet! Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das rechtens ist! Über hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!

...zur Frage

Kann ich für eine Einliegerwohnung im Zweifamilienhaus ein Darlehen aufnehmen und die Darlehenszinsen von den Mieteinnahmen abziehen?

Ein Haus mit Einliegerwohnung soll gebaut werden. Lassen sich für die Einliegerwohnung und für ein, im Haupthaus einzurichtendes berufliches Arbeitszimmer getrennte Hypothekendarlehen aufnehmen?

Wenn ja, wie werden Sie im Grundbuch abgesichert? 1. und 2. Rang?

Lassen sich die Hypothekenzinsen für das Darlehen der Einliegerwohnung steuerlich von den Mieteinnahmen absetzen?

Bitte ggf. Links zu brauchbaren Erklärungsseiten angeben.

Vielen Dank!

...zur Frage

Ein unverheiratetes Paar, verlobt, haben gemeinsam ein HAUS gekauft .Trennung, einer bleibt im Haus wie läuft die Übertragung ab wer muss was bezahlen?

zur genauen Darstellung  Verlobtes Paar kauft Haus. Verlobte gibt 50000 Eigenkapital und lässt es im Grundbuch Rang III eintragen, im Rang I die Bank..beide je zur Hälfte Eigentümer, wobei die eingetragenen Grundschuld zu Lasten der Hälfte des  Verlobten geht. Gemeinsamer Kreditvertrag. von den 50000 Eigenkapital  wurden gesamte Kaufnebenkosten und  Anschaffungen  getätigt.  Jetzt  soll die Verlobte ausziehen und der Verlobte will das Haus allein übernehmen. Die  Bank  akzeptiert ihn als alleinigen Kreditnehmer. Sie will die 50000 (eingetragene Grundschuld) wieder zurück und den bereits getilgten hälftigen Anteil, weil  sie ihren Anteil vom Haus  auf ihn übertragen soll.  der Verlobte sagt, du bekommst nur die Hälfte der KAUFNEBENKOSTEN erstattet, denn das waren ja deine Kosten. Ihren Tilgungsanteil will er  auch nicht erstatten, da noch viele Schulden vorhanden sind. Ist das so rechtens???? Sie muss ihm jetzt  ihren  Anteil vom Haus  verkaufen oder übertragen ?auf den Verlobten mit Hilfe vom Notar. Muss ein Kaufvertrag gemacht werden über die Höhe  ihres  Anteiles ? wer kann  mit kurz beschreiben  wie  das mit dem Geld ablaufen muss. Danke im voraus

...zur Frage

Wer zahlt die Kosten für die Löschurkunde ?

Guten Tag, die Zinsbindung für mein Baudarlehn läuft in einigen Monaten aus. Ich werde das Darlehn in Gänze vorzeitig zurück zahlen. Wer bezahlt die Gebühren (immerhin 100 Euro) für die Löschurkunde ? Der Darlehnsnehmer oder die Bank oder je zur Hälfte ? Ist eine Löschurkunde überhaupt erforderlich ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?