Grundlose Kündigung im Kleinbetrieb möglich?

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Ja!

Das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) gilt nicht für Kleinbetriebe und/oder bei einer bisherigen Beschäftigungsdauer von max. 6 Monaten. Allerdings hat das BAG auch für Kleinbetriebe ein Mindestmaß an sozialer Rücksichtnahme vorgeschrieben, ansonsten würde eine Kündigung gegen Treu und Glauben (§ 242 BGB) verstoßen (könnte dies bei Deinem Sohn der Fall sein?).

Schon in der alten Fassung bis 31.12.2003 war der Kleinbetrieb mit max. 5 vollbeschäftigten Arbeitnehmern definiert. Teilzeitbeschäftigte werden "umgerechnet", sodass es auch mehr als 5 Teilzeitbeschäftigte sein können.

Bei Anwendbarkeit des KSchG hätten für eine ordentliche Kündigung bestimmte Voraussetzungen für eine wirksame personen-, verhaltens- oder betriebsbedingte Kündigung vorliegen müssen.

ei einer Kündigung braucht nie ein Grund angegeben zu werden. Nur wenn eine Kündigungsschutzklage angestrengt wird, muss der Grund vor Gericht genannt werden.

In kleinen Betrieben ist der Kündigungsschutz stark eingeschränkt.

Rentner in Ungarn -Plötzlich Steuerkl. 6 bei Betriebsrente ohne Info des zust. Finanzamtes

Ich bin 71 Jahre alt, deutscher Staatsbürger und lebe seit Aug. 2012 mit meiner Ehefrau in meinem Geburtsland Ungarn. Habe bis da nach meinem Rentebeginn 2007 selbst. Gewerbe ausgeübt und Einkommens- u. Umsatzsteuererklärung abgegeben u. bezahlt. Beziehe gesetzl. Rente u. betr. Altersversorgung. Plötzlich bei der Nov.-Betr.-Rente ca. 180,00€ weniger (f. Okt. u. Nov.) - Bei Nachfrage beim für die Betr.-Rente zuständigen Unternehmen: das Finanzamt hat meine Steuerklasse v. III in VI geändert weil ich ständig in Ungarn lebe. Ist diese "Strafbesteuerung" rechtens? Habe keinerlei Information vom Finanzamt dazu erhalten. Über Hilfe würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Rezsö

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