Grunderwerbsteuer und Schenkungssteuer zahlen?

2 Antworten

Für den gleichen Vorgang schließt die Erhebung von Schenkungssteuer die Grunderwerbsteuer aus.

Aber eventuell war es gar nicht der gleiche Vorgang.

Lass mich mal analysieren:

Du hast 2.000,- Euro Grunderwerbsteuer gezahlt. das deutet darauf hin, das entweder ein Kaufpreis geflossen ist, oder eine Restschuld übernommen wurde.

Wäre es in einem Bundesland mit 5 % Grunderwerbsteuer gewesen, so könnte, die übernommene Schuld 40.000,- gewesen sein (oder je nach Bundesland zwischen ca. 30.000,- bis 57.000,- Euro).

Wenn nun aber das Finanzamt bemerkt, dass diese Haushälfte 32.000,- Euro mehr Wert ist, als die übernommene Restschuld, dann handelt es sich um eine gemischte Schenkung und der übersteigende Betrag fällt unter das Erbschaftsteuergesetz (Schenkungssteuer).

Eine rechtzeitige Frage an den Steuerberater, oder bei Finanzfrage.net schützt vor Überraschungen.

P.S. ein einigermaßen fitter Notar hätte darauf hinweisen sollen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Grunderwerbssteuer, Schenkungssteuer bei Hauskauf nach Rückübertragung

Guten Morgen, habe mal eine etwas komplizierte Frage: Mein Vater hat 2004 unser Elternhaus meinem Bruder und mir überschrieben, allerdings mit lebenslangem Rücktrittsrecht. Nächste Woche haben wir einen Notarstermin, wo mein Vater von diesem Recht Gebrauch macht. Es findet also eine Rückübertragung des Hauses an meinen Vater statt. Jetzt die eigentliche Frage: Wie lange muss ich warten, bis ich meinem Vater das Haus abkaufen kann, ohne dass das Finanzamt Grunderwerbssteuer oder Schenkungssteuer verlangt, weil sie vielleicht sagen, ich hätte meine "Haushälfte" meinem Bruder abkaufen sollen. bzw. mein Bruder hätte mir seine Hälte überschreiben sollen? Wäre super, wenn hier jemand einen Rat hätte. Kai

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Rückerstattung von Schenkungssteuern, möglich?.?

Hallo liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten:

Ausgangssituation:

Vor 5 Jahren wurde ein Grundstück auf Leibrentenbasis gekauft. Da der sg. Barwert der Leibrente unter dem Verkehrswert des Grundstücks lag, wurde eine Schenkungssteuer fällig. Nun besteht die Möglichkeit das Grundstück zum damaligen Vekehrswert abzukaufen und damit die Leibrentenzahlungen abzulösen. Die fikiven Zahlen sollen das Problem/Situation verdeutlichen:

Verkehrswert des Grundstücks vor 5 Jahren: 100.000 Euro, Barwert der Leibrente:** 50.000** Euro, Schenkungsfreibetrag: 20.000 Euro, gezahlte Schenkungssteuer: 10.000 Euro, bsiher bezahlte Leibrente: 10.000 Euro.

Die Auflösung des Leibrentenvertrages soll mit beiderseitigen Einverständnis erfolgen, also keine Zwangsrückabwicklung/Herausgabe.

Nun habe ich folgende Fragen:

1.) Was passiert mit den bezahlten Schenkungssteuern, wenn nun der "Restwert", also 100.000 Euro - 10.000 Eur = 90.000 Euro, auf einmal bezahlt werden und damit der damalige Verkehrswert des Grundstücks bezahlt wird ?.

2.) Werden die kompletten oder nur anteiligen Schenkungssteuern erstattet ?.

3.) Gibt es sowas wie eine Verjährung der Rückerstattung der Schenkungssteuer ?.

4.) Wird für die Bewertung des Grundstückes der damalige Bodenrichtwert herangezogen oder der, der zum Zeitpunkt der Auflösung der Leibrente, also der aktuelle ?.

Vielen Dank im voraus für sachliche Antworten.

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