Grunderwerbsteuer bei Rückübertragung nach Scheidung

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Wenn diese Übertragung zu den Scheidungsfolgesachen gehört, ist die Übertragung grunderwerbsteuerfrei:

§ 3 Nr.5 GrEStG

vermögensaufbau während ehe - frau spart, ehemann gibt geld aus

vermögensaufbau während ehe - frau spart, ehemann gibt geld aus

nach einer trennung wurde die ehe weitergeführt, bei trennung wurde vorhandenes vermögen aufgeteilt. seit dem zeitpunkt gibt es getrennte konten, jeder kann mit seinem geld machen, was er möchte. dadurch wird quasi gütertrennung gelebt, ist aber nicht notariell vereinbart. alle kosten werden jedoch geteilt. aber auch gewinne z.b. von haus-/grundstücksverkauf wurden 50/50 aufgeteilt.

nun ist es so, daß die ehefrau sparsam ist, der ehemann jedoch sein geld ausgibt. das betrifft die gewinne aus den o.g. verkäufen, aber auch aus laufenden einkünften aufgrund tätigkeit. der ehemann verdient dabei etwas mehr als die ehefrau.

frage nun: spekulieren wir, die ehefrau hat nun ein vermögen von 30000€ aufgebaut, der ehemann hätte das auch locker können, jedoch alles ausgegeben. es kommt nun doch zur scheidung - muß die ehefrau dann 15000€ an den ehemann geben?

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Anspruch hoher Lottogewinn in Trennungsphase trotz Gütertrennung?

Herr A und Frau B haben vor 28 Jahren geheiratet und gleichzeitig Gütertrennung per Vertrag (Anwalt und Amtsgericht) festgelegt. Die Gütertrennung beinhaltete, dass alles, was an materiellen Dingen in der Ehe ersetzt oder erwirtschaftet wurde, automatisch in den Besitz von Frau B überging. Ein Versorgungsausgleich bei einer eventuellen Scheidung sollte davon nicht betroffen sein, also normal von Amts wegen durchgeführt werden.

Die Ehe war immer geprägt von Geldproblemen und Geldnot, es war also nie genug vorhanden, um sich etwas leisten zu können (nicht mal Urlaub). Auch aus dem Grunde, weil Herr A damals mit Riesen-Schulden in die Ehe ging und diese auch nicht in den Griff bekam. Beide leben nun seit Jahren getrennt - Herr A ist inzwischen Rentner mit kleinerer Rente, aber aufgestockt durch Vermieten einer Wohnung in seinem Haus, das er vor 2 Jahren von seiner Familie geerbt hat, worauf Frau B natürlich keinen Anspruch hat, aber auch ganz sicher niemals erheben würde!

Frau B erzielt in der Trennungsphase einen hohen Lottogewinn. Kann sie nun den Lottogewinn komplett für sich behalten und muss sie eventuell nach durchgeführter Scheidung Herrn A Unterhalt von dem Lottogewinn bezahlen, von dem sie und das gemeinsame Kind, das bei ihr lebt, ja auch leben müssen?

Obwohl Herr A Frau B schwer betrogen und hintergangen hat, will sie ihm helfen und ihm das Haus abkaufen, das sonst sowieso irgendwann für ihn verloren ist,damit er genug Geld hat, um alle Schulden bezahlen und davon noch ohne Sorgen weiterleben zu können (gleichzeitig lebenslanges Wohnrecht festgelegt). So wäre auch das Haus abgesichert für das gemeinsame Kind. Müsste sie in dem Fall dann trotzdem noch Unterhalt vom Lottogewinn zahlen?

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Haus zur Hälfte mit Nießbrauch belegt, weitere Finanzierung schwierig?

Hallo,

Ich habe vor ca. 7 Jahren die Haushälfte von meinem Vater gekauft.
Das Haus besitzt 4 Parteien sprich 4 Wohnungen mit 2 Garagen Garten, Hof und großen Abstellraum über der Garage. Bis vor kurzem gehörte uns das Haus 50/50 also 2 Wohnungen mir (meine Wohnung und eine Mietwohnung) und Ihm 2 Wohnungen (seine Wohnung und eine Mietwohnung). Sein Teil ist fast abbezahlt, auf meinen Teil laufen ca. noch 90T€ jetzt hat er vor kurzem eine Schenkung des gesamten Hauses samt Gehöf gemacht, und hat sich auf seine Wohnung und seine Mietwohnung einen Nießbrauch einschreiben lassen. Da mein Vertrag mit der Bank mich 2020 rauslässt, habe ich einen neuen abschließen wollen, um dem alten Finanzgeber zu entkommen. Der Neue stellte sich jetzt aber quer, und meint, dass aufgrund des Nießbrauchrechts eine Finanzierung nicht möglich wäre, mein Vater müsste an 2. Stelle treten, dies tut er jedoch nachvollziehbar nicht, da er bei einer Insolvenz/Scheidung etc. alles verlieren würde, was er sich Jahre lang erarbeitet hat. Aber wäre alles geblieben wie gehabt (50/50 Besitz) hätte ich eine Finanzierung doch auch erhalten! Kann man eine Schenkung rückgängig machen? 90.000 € ist doch nicht viel Geld für eine riesen Haushälfte. Liegt das an der finanzierenden Bank, soll ich noch eine andere anfragen? Wer hat mit dieser speziellen Konstellation Erfahrung?

Ich danke euch vorab für eure Meinung

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