Grunderwerbsteuer - Widerspruch vom Widerspruch

3 Antworten

1. Ihr fandet den Bescheid falsch und habt Einspruch eingelegt.

2. Das Finanzamt hat Euch erzählt, dass man es sowieso ablehnen wird und ihr solltet zurück nehmen.

3. Dann habt Ihr einen Fehler gemacht und den Einspruch zurück genommen. Es gab für Euch keinen Grund dafür. Kein Kostenrisiko, nichts was Euch dazu bewegen konnte.

4. HättetIhr gesagt: "Na wenn Sie meinen, dass der Einspruch unbegründet ist, dann entscheiden Sie doch," so hätten die entschieden und Ihr hättet selbst bei einer Ablehnung noch klagen können.

5. Mit der Rücknahme habt Ihr die Sache so gestellt, als hättet Ihr nie einen Einspruch eingelegt. Die Sache ist beendet.

Kleine Zusatzfrage, habt Ihr die Auskunft, dass die Sache keine Chance auf Erfolg hätte und Ihr zurückziehen sollt, schriftlich?

Genau so lief es ab.

Im Brief vom Finanzamt steht: "Demnach ist der Grunderwerbsteuerbescheid rechtmäßig und bedarf keiner Änderung. Der Einspruch wäre als unbegründet zurückzuweisen."

Wir hätten also nicht einknicken dürfen :( Tja, wenn man sowas vorher wissen würde ...

Wir haben nachdem wir den Rücknahmeerklärungsvordruck zurückgeschickt hatten, noch einmal einen Brief bekommen, dass unser Anliegen jetzt an eine andere Abteilung weitergeleitet wurde. Kann man sich vielleicht darauf beziehen und so irgendeine Hintertür finden? 

0
@anne376
          Wir hätten also nicht einknicken dürfen :( Tja, wenn man sowas vorher wissen würde ...

Damals bei Finanzfrage diese Frage eingestellt und es wäre vermieden worden. 

    Wir haben nachdem wir den Rücknahmeerklärungsvordruck zurückgeschickt hatten, noch einmal einen Brief bekommen, dass unser Anliegen jetzt an eine andere Abteilung weitergeleitet wurde.

Das ist schon seltsam, weil die Sache damit eigentlich erledigt udn reif für die Ablage war.

1
@anne376

Es gibt unterschiedliche Fälle, bei der Einbeziehung der Erschließungskosten mal rechtmäßig und in anderen Fällen nciht rechtmäßig ist. Welcher Fall bei Euch vorliegt, kann ich hier nicht wissen. Es gibt nur den Hinweis auf den Nachbarn.

http://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/uebernahme-zukuenftiger-erschliessungskosten-keine-gegenleistung_idesk_PI11525_HI635356.html

Das dort besprochene Urteil ist von 2001. Es ist ein BFH Urteil, also hätte das Finanzamt schon so entscheiden sollen, auch wenn Gerichtsurteile grundsätzlich keinen binden. Auch ohne einen Nichtanwendungserlass. Trotzdem richten sich Finanzämter und Finanzgerichte im Allgemeinen nach BFH Entscheidungen, weil man davon ausgehen kann, dass der BFH wieder so entscheiden wird.

1

Oben wird von Grunderwerbsteuer geredet,  zwei Absätze darunter auf einmal von Grundsteuer. Dass es sich um 2 ganz verschiedene Steuern handelt, ist Dir bekannt? Oder etwa nicht und das ganze ist nur ein Mißverständnis von Deiner Seite?

Wenn man einen Rechtsbehelf zurück gezogen hat, ist der Bescheid bestandkräftig. Damit ist Schluß. Ob der Einspruch überhaupt irgendeine Erfolgschance gehabt hätte, kann man wirklich nicht sagen. Da fehlen alle Angaben.

Es handelt sich um die Grunderwerbssteuer - Grundsteuer ist falsch!

Der Einspruch hätte sehr wahrscheinlich Erfolg gehabt, da ja der Widerspruch des direkten Nachbars von uns Erfolg hatte.

Zum Hintergrund: es geht um den Einbezug der Erschließungskosten in den Bemessungsbetrag der Grunderwerbsteuer.

"Wenn man einen Rechtsbehelf zurück gezogen hat, ist der Bescheid bestandkräftig."

--> Das ist doch dann aber eine Ungleichbehandlung. Da kann man wirklich nichts gegen machen? Es handelt sich ja auch nicht um 50€ oder so, sondern um einiges mehr....

0
@anne376

Wieso und weshalb Ungleichbehandlung? Der Fehler lag ganz einfach darin, dass Du ein komplexes Steuerproblem ohne professionelle Hilfe bearbeiten wolltest. Ein Steuerberater hätte Dir zu anderen Entscheidungen geraten.

0

Nein, es gibt - wie P59 schon schreibt - gegen einen endgültigen Bescheid keinerlei Möglichkeiten, um dagegen anzugehen.

Zusammenveranlagung: Steuererklärung Pflicht?

Hallo Zusammen,

mein Ex Mann drängt mich eine gemeinsame Steuererklärung abzugeben. Ich war 2013 verheiratet und habe 8 Monate mit der Steuerklasse 5 gearbeitet. Da er die gemeinsame Steuererklärung machen und abgeben wollte, hat er die Abgabefrist für die Steuererklärung versäumt vorauf wir Anfang diesen Jahres eine Festsetzung in Höhe von 800 € bekommen haben. Da ich nicht wieder auf ihn warten wollte habe ich Widerspruch eingelegt und habe eine eigene Steuererklärung abgegeben. Soweit für mich alles gut. Nun erhalte ich, Monate später, ein Schreiben von seinem Anwalt, mit einer Frist von 5 Tagen, dass ich mich beim Finanzamt melden soll um einer Zusammenveranlagung zuzustimmen. Die Sache ist für mich längst erledigt und ich sehe es nicht ein mich nochmal mit meinem Ex-Mann in Verbindung zu setzen. Ich habe zudem noch eine alte Email mit der Diskussion über unsere Steuererklärung, in der er mir schreibt, dass ich sie auch alleine machen kann, falls ich nicht auf ihn warten will.

Muss ich mir jetzt auch einen Anwalt holen? Hat er das Recht mich dazu zu zwingen, auch wenn er mir schriftlich mitgeteilt hatte, dass ich auch eigenständig einen machen könnte?

Danke schon mal für eure Hilfe!

...zur Frage

Einkommensteuererklärung 2013 Nachzahlung

Hallo, vor ein paar Tagen habe ich meinen Einkommensteuerbescheid für 2013 erhalten und war recht schockiert. Ich soll angeblich 900 € nachzahlen! Ich muss gestehen, meine Einkommensteuer habe ich zum ersten Mal erklärt, obwohl ich seit mehreren Jahren berufstätig bin. Ich bin 35, Angestellter in der IT-Branche, verheiratet und habe 3 Kinder (darunter eins schwerbehindert). Meine Frau selbst erzielt keine Einkünfte. In meiner Steuererklärung habe ich die Zusammenveranlagung gewählt. Kann es sein, dass dies die falsche Option war, die für die Nachzahlung schuld ist? Wäre Einzelveranlagung für mich in meiner Situation günstiger gewesen?

Ich bin nicht sicher, wie ich noch mein Geld retten kann (die Nachzahlung wäre schmerzhaft für meine Familie zu verkraften). Soll ich Widerspruch einlegen? In den Erklärungen im Bescheid steht, dass ich den Veranlagungsantrag zurücknehmen kann. Das würde ich wohl gerne tun. Aber was kommt danach? Das Finanzamt wird sich das Geld wahrscheinlich nicht so einfach entgehen lassen und veranlasst eine ähnliche Nachforderung auf einem anderen Weg, oder?

...zur Frage

Spekilationssteuer?

Hallo,ab wann ist selbstbewohnte wohnung Spekilationssteuer frei????

...zur Frage

Grunderwerbssteuer wo zahlen?

Also ich Wohne selbst in Niedersachsen, kaufe ein Haus jedoch in NRW. Das Haus wird an eine Familie direkt vermietet. Welchen Zinssatz an Grunderwerbsteuer muss ich zahlen? Der für Niedersachen wo mein Wohnsitz ist oder NRW wo die Immobilie ist?? Unterschied sind 1,5 Prozent.

...zur Frage

Ich möchte beim Finanzamt Widerspruch gegen Steuerbescheid einlegen, in welcher Frist?

Ich möchte beim Finanzamt Widerspruch gegen meinen Steuerbescheid einlegen, in welcher Frist muß ich dies tun? Der Steuerbescheid ist mit 22.01.09 datiert, aber ich weiß nimmer genau wann ich ihn mit der Post erhalten habe.

...zur Frage

Steuerbescheid Widerspruch Begründung???

Hallo,

habe mein Steuererklärung zurück bekommen und denke das die Pendlerpauschale vergessen wurde. Jetzt möchte ich Widerspruch einlegen und weiß nicht so recht was ich als Begründung bzw auch wie ich das begründen kann. Hat jemand vielleicht eine Art Beispielsatz für mich???

Danke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?