Grunderwerbssteuer zahlen oder nicht ? Erbengemeinschaft aufgelöst!

1 Antwort

Ist die Aktion schon gelaufen? Dann hast du verloren.

Nach § 3, Nr. 3 GrdEStG ist die Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft befreit, aber dazu müssen beide Vertragspartner zu der Erbengemeinschaft gehören. Das tust Du aber nicht.

Wenn Deine Mutter dir sowieso das Geld schenkt, warum macht ihr die Sache nicht so, dass alles frei ist?

Der Bruder gibt an seine Schwester ab. Steuerfrei nach § 3 Nr. 3 GrdEStG

Deine Mutter überträgt komplett auf Dich, schenkungssteuerfrei dun damit auch Grunderwerbsteuerfrei.

Danke erst einmal für die Antwort, leider gab es dabei Schwierigkeiten und Streitigkeiten daher der Verkauf. Die Erbengeimschaft wurde normal zu den Teilen 50 / 50 auseinandergesetzt. Danach wurde mir der Anteil meiner Mutter übertragen und noatrisch der Kaufvertrag über den Anteil meines Onkels aufgesetzt.

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Danke erst einmal für die Antwort, leider gab es dabei Schwierigkeiten und Streitigkeiten daher der Verkauf. Die Erbengeimschaft wurde normal zu den Teilen 50 / 50 auseinandergesetzt. Danach wurde mir der Anteil meiner Mutter übertragen und noatrisch der Kaufvertrag über den Anteil meines Onkels aufgesetzt.

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@Edge001

Dein Onkel ist mit dir nicht in gerader Linie verwandt, sondern in Nebenlinie.

Damit keine Grunderwerbsteuerbefreiung für den Kauf.

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Und wie wird der Onkel abgefunden? Der müsste ja nun von der Mutter 70.000 Euro bekommen. Und die eigentlich vom Fragesteller ebenfalls.

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@EnnoBecker

Der Onkel erhält 70.000 EUR aus dem Verkauf logischerweise und ist ja somit ausbezahlt. Komischerweise ist im Grundbuch schon alles eingetragen wurden und ich habe noch keinen Bescheid vom Finanzamt nach nunmehr 4 Wochen dachte das geht bei denen sehr schnell.

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Steuerschädlichkeite Lebensversicherung Abtretung

1992 oder um diesen Dreh herum gab es eine Änderung im Steuerrecht bezüglich Lebensversicherungen. Vorher konnte man diese als Sicherheit abtreten, ohne dass die steuerlich Konsequenzen nach sich zog. Dann wurde diese Möglichkeit eingeschränkt und zwar im Hinblick auf evtl. Werbungskosten oder Betriebsausgaben eines Kredites, der mit einer LV abgesichert wurde.

Ich habe hier nun eine Mitteilung des FA an meine Schwiegermutter, dass die Abtretung von ihren Lebensversicherungen steuerschädlich sei. Als Begründung ist dort nur zu lesen, weil der Verwendungszweck des besicherten Kredites eine Erbauszahlung war.

Hier nun die Frage: Schwiegermama hatte nach dem Tod der Mutter gemeinsam mit ihrem Bruder ein fremdvermietetes Haus geerbt. Die beiden wurden also als Erbengemeinschaft im GB eingetragen. Bruderherz wollte aber lieber Bares, also hat Schwiegermama sich einen Kredit besorgt und Bruderherz "ausgezahlt". Der Notar nannte das "Erbauseinandersetzung". De facto hat doch aber Schwiegermama ihrem Bruder dessen Hälfte abgekauft, auch wenn der Vertrag nicht als "Kaufvertrag" betitelt wurde. Da das Haus vermietet war, wurde doch ein Wirtschaftsgut angeschafft, das dauerhaft der Erzielung von Einkünften dient, würde ich meinen. Finanzierungssumme und LV-Abtretungssumme liegen m. E. auch im zulässigen Rahmen (Disagio + 5.000,00 DM Bagatellgrenze OK). Es wurden also nur zulässige Kosten finanziert. Warum also soll die Abtretung steuerschädlich sein? Oder reicht dazu die ggf. falsche Bezeichnung des Notarvertrages schon aus? Danke für etwas Input!!!!

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Lebenspartner verstorben, muss ich Bevollmächtigten der Erbin ins Haus lassen und wie läuft es ab?

Vor 7 Wochen ist mein Lebenspartner plötzlich verstorben, ich trauere sehr, nun kommen noch belastende Dinge dazu. Wir haben seit 3,5 Jahren zu zweit zusammen gewohnt, in meinem Familienhaus und hatten nie Probleme mit Besitz, da wir gerne geteilt haben und andere Prioritäten hatten.

Er hatte einen Mietvertrag für 1 Kellerraum + das Erdgeschoss, das wir aber gemeinsam genutzt haben, wie das ganze Haus. Es ist keine abgetrennte Wohneinheit. Fast alle Einrichtungsgegenstände und Sachen auch im EG gehören mir, er hatte wenig Eigentum und ich habe ihn gelegentlich finanziell unterstützt. Mündlich hatte er mir zugesagt, vorgestreckte 2300 EUR irgendwann zurückzuzahlen.

Leider will die Mutter, die Alleinerbin ist und weiter entfernt wohnt, mir einen bevollmächtigten Bekannten aus ihrer Nachbarschaft ins Erdgeschoss schicken, um nach Werten zu schauen. Ich will nichts einfordern, aber unsere Privatsphäre schützen und mich nicht abzocken lassen. Ich frage mich, ob ich nun nachweisen muss, dass Inventar und Sachen im EG (oder im ganzen Haus?) mir gehören (zB. komplette Küche, Bücherwandregal, Wohnzimmer) und ob ich dem Bevollmächtigten Zugang gewähren muss, wie er verlangt. (und wenn, dann nur im EG?)

Mir geht es auch um unsere Privatsphäre. Wie sieht es aus mit dem digitalen Nachlass? Muss ich einem Fremden den Computer meines Partners mit Privatdaten von uns übergeben? Kann ich etwas, das mein Partner mir geschenkt hat, behalten - muss ich einen Nachweis/Zeugen dafür vorweisen?

Die Nebenkosten des Hauses habe ich regelmäßig allein gezahlt, obwohl im Mietvertrag steht, dass er seinen Anteil an die Versorgungsbetriebe zahlen muss. Die Miete ist von seinem Konto nun noch überwiesen worden wegen Dauerauftrag, steht sie mir im Folgemonat des Todes noch zu?

Muss ich das Bargeld aus seiner Geldbörse aushändigen oder kann ich es für in der Vergangenheit entstandene Nebenkosten abrechnen? Da es von der Mutter stammt, muss ich es ihr wahrscheinlich zukommen lassen? Ich hatte es ihr mündlich angeboten, aber sie hat mir keine Kontodaten geschickt, sondern schickt lieber diesen Herrn. Sie will zu mir keinen Kontakt, obwohl vor dem Erbe ein normal nettes Verhältnis zwischen uns war. Sie kritisiert, dass ich den Bevollmächtigten nicht gleich und noch nicht ins Haus gelassen habe, obwohl sie ihn vor dem Tod ihres Sohnes gar nicht kannte. Ich hatte ihr Auskunft über vorhandene Sachen bereits angeboten. Sie hatte das Angebot abgelehnt und wollte auch den Computer meines Partners auf meine Nachfrage hin gar nicht haben.

Jetzt wurde ich schriftlich aufgefordert, einen Termin mit dem Bevollmächtigten zu machen.

Danke für jegliche Tipps.

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