Grundbucheintragung bei Immobilienkauf?

5 Antworten

Die Bank weis nicht später, wer im Grundbuch eingetragen wird, sondern die wollen vorher zum Zweck der Finanzierung einen Entwurf des Kaufvertrages haben.

Hier wird schon mal der Grundstein zu möglichen späteren Prozessen, oder zumindest für Ärger gelegt, wobei noch nicht sicher ist, ob die Bank da mitspielt.

Es kaufen zwei Leute, von denen einer nciht kreditwürdig ist (aber hoffentlich keine Schulden mehr hat, die zur Pfändung anstehen).

Den Kredit nehmen zwei Leute auf von denen nur eine als Käufer auftritt.

Wäre ich in der Kreditabteilung würde ich mir überlegen, ob ich das positiv bescheiden würde.

Die Bank will bzw. wird vor der Kreditauszahlung wissen, wer im Grundbuch als Eigentümer (nicht als "Besitzer") wird und ob die Kreditnehmer kreditwürdig sind. Die Bank hat die Kreditwürdigkeit vorher zu prüfen!

Als Mutter würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, für die Schulden lt. Kreditvertrag gesamtschuldnerisch haften zu müssen, aber noch von einem anderen Eigentümer des Grundstücks abhängig zu sein. Da müsste es noch einen Vertrag zwischen "Freund" und Mutter geben!

Den "Joker" hat die Freundin: Kredit(mit)schuldnerin zu sein, aber gar kein Eigentumsrecht am Grundstück. Diese privaten Gründe würde ich gerne kennenlernen. 

Das ist ja ein lustiges Kuddelmuddel. Der Haken bei der Sache ist, daß die Bank keinen Immobilienkredit an Personen vergibt die nicht als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind.

Davon merkt die Bank schon deshalb etwas weil man Grundpfandrechte nicht bestellen kann wenn man nicht Eigentümer ist.

Im übrigen drohen bei einem finanziell notleidenden Miteigentümer Zwangsvollstreckungen auch in die Immobilie. So ein faules Ei wird sich keine Bank ins Nest legen.

Es ist nicht ganz richtig, dass die Bank keine Immobilienkredite an Personen vergibt, die nicht als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind. Das kommt sogar einigermaßen regelmäßig vor, nämlich bspw. wenn der wirtschaftliche stärkere Ehepartner nicht Miteigentümer ist (z.B. wegen Elternhaus des anderen Ehepartners), aber den Kredit im Wesentlichen mit seinem Einkommen stützt. Dann wird er auf jeden Fall Mitkreditnehmer, die Besicherung stellt in dem Fall nur der wirtschaftlich schwächere Eigentümer in Form der Beleihung des Hauses.

Unabhängig davon, stimme ich absolut zu, dass in der vom Fragesteller beschriebenen Konstellation wohl kaum eine Bank mitspielen wird.

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