Grundbucheintragänderung - Nachträglich Name des Ehemannes löschen (verheirate)

2 Antworten

Warum will er es Dir schenken? Ist der Holzbock im Dachstuhl, oder Schwamm im Gemäuer?

  1. Schenkungsurkunde und Grundbucheintragung bei Amtsgericht, gehen nach Tabelle, die sich nach dem Wert des Objekts richtet. Ist das Gebäude aus dem Vermögen bezahlt worden, oder liegen Schulden drauf? dann muss ggf. die Bank zustimmen, sonst ist Dein Mann zwar das Vermögen los, aber nicht die Verpflichtung gegenüber der Bank. Schenkungssteuer fällt nur an, wenn das übertragene Vermögen mehr als 500.000,- innerhalb von 10 Jahren ausmacht. Also die Schnkungen der letzten 10 Jahre prüfen, oder für die Zukunft aufpassen.

  2. Im Falle einer Trennung wäre es Dein Vermögen. Aber natürlich läuft ab Zeitpunkt der Schenkung ggf. der Zugewinn.

  3. Wenn Dein Mann in Zukunft Schulden macht, ist das Haus nicht betroffen, aber mit Ausnahmen. Wenn er innerhalb der nächsten 3 Jahre die eidesstattliche Versicherung abgeben muss, würde das übertragene Vermögen ggf. haften. Sollte er in Zukunft in Not geraten, könnte man ebenso darauf zurück greifen.

In Zeiten der elektronischen Grundbuchführung kann Löschpapier für Grundbuchumschreibungen leider nicht mehr eingesetzt werden. Man muß also zum Notar und dort die Schenkungsvereinbarung beurkunden lassen. Der Notar veranlaßt dann alles weitere.

Mit welchen Aufwand bzw. Kosten müssen wir genau rechnen?

Ärgerlicherweise werden solche Aktionen nicht zum Pauschalpreis erledigt und da Angaben zum Grundstückwert nicht vorliegen muß man auf einen der zahlreichen Kostenrechner im Internet verweisen.

Wie wäre es im Fall einer Trennung (was ich nicht hoffe)?

Zweckmäßigerweise trifft man bei der Schenkung auch dazu Vereinbarungen.

Falls mein Ehemann jemals verschuldet ist oder Probleme mit der Finanzamt bekommt, kann er dann auf das Haus zugreifen?

Hoffentlich ist das nicht der eigentliche Anlaß der ungewöhnlichen Aktion. Dann nämlich kann die Schenkung unter Umständen widerrufen werden, was durch Pfändung des entsprechenden Anspruchs auch dem Gläubiger möglich wäre.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__528.html

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Alles ganz prima, aber die eigentliche Frage wurde nicht beantwortet:

Name des Ehemannes löschen
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Immobilienkauf: Grundbucheintrag von Kindern?

Wir wollen ein zweites Haus kaufen. Dieses soll zunächst für ein paar Jahre vermietet werden und in ein paar Jahren saniert werden, damit wir im Alter dort leben können. Unsere Kinder sind bereits volljährig und berufstätig bzw. kurz vor Ende des Studiums. Sie werden sich nicht oder nur zu einem geringen Anteil finanziell am Kauf des Hauses beteiligen. Jedoch überlegen wir, trotzdem beide als Miteigentümer zu 25% mit ins Grundbuch aufzunehmen. Dadurch erhoffen wir uns, dass keine oder zumindest eine geringere Erbschaftssteuer bei unserem Ableben anfällt.

Es wäre kein Problem für uns, dass unsere Kinder bereits jetzt einen Teil unseres Immobilienvermögens besitzen. Das stellt für uns keine Einschränkung dar bzw. wir sind uns des vermeintlichen Risikos bewusst.

Unsere Frage richtet sich vielmehr danach, ob dadurch auch finanzielle Einschränkungen (durch Grunderwerbssteuern, Mieteinnahmen, andere Kosten, die wir vielleicht nicht berücksichtigt haben,...) entstehen können?

Oder ob es andere finanzielle und rechtliche Gründe gibt, die dagegen sprechen?

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Droht die Forderung einer Spekulationssteuer?

Hallo,
das Anfang 1900 erbaute Haus meiner Schwiegermutter, in dem sie seit Anfang 1960 gelebt hat, wurde im September 2016 auf meinen Ehemann übertragen. Ihr wurde ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt. Anfang 2017 verstarb meine Schwiegermutter.

Da der zu eigenen Wohnzwecken erforderliche Sanierungsaufwand des alten Hauses unsere finanziellen Möglichkeiten überstieg, entschloss sich mein Mann zum Verkauf des Hauses. Hierzu kam es aber wegen schwerer Erkrankung meines Mannes nicht - er verstarb im Oktober 2017.

Nun haben meine beiden Kinder und ich dieses Haus aufgrund gesetzlicher Erbfolge geerbt und möchten es dem letzten Willen meines Mannes entsprechend verkaufen, wobei sich uns nun die Frage stellt, ob auf den Verkaufserlös Spekulationssteuern zu entrichten sind.

Für Antworten auf diese Frage wäre ich dankbar.

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Zugewinnausgleich und nachehelicher Unterhalt

Hallo liebe Finanzfachleute bei finanzfrage.net,

heute habe ich eine Frage die mich sehr beschäftigt.

Ein befreundetes Ehepaar denkt an Scheidung. Es lebt in einer Zugewinngemeinschaft und besitzt ein Mehrfamilienhaus das auf dem ererbten Grundstück des Ehemannes gebaut wurde. Der Ehemann ist allein im Grundbuch eingetragen. Der Wert des Hauses wird geschätzt. Der Ehemann ist gegenüber seiner Ehefrau unterhaltspflichtig.

Meine Fragen sind:

  1. Unterliegt das ererbte Grundstück dem Zugewinn? Wenn der m2 Preis für Grund und Boden während der Ehe gestiegen ist.

  2. Wenn die Ehefrau für das Haus nach dem Schätzpreis abgefunden worden ist, hat sie dann noch Anspruch auf einen Teil der Mieteinnahmen, die ja das Einkommen des unterhaltspflichtigen Ehemanns erhöhen?

3 Wie wird der vorhandene Hausrat eigentlich bewertet? Für den, der ihn behält sind es alte wertgeminderte Sachen, dem der neu kaufen muss reisst es ein ordentliches Loch in den Geldbeutel.

Es wäre schön, wenn bei den Antworten auf die gesetzliche Grundlage verwiesen werden könnte, damit ich mich mit dem Gesetzestext noch befassen kann.

Habt Dank für Eure kompetenten Antworten.

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Wird der Wert eines nicht bebautes anliegendes Baugrundstück zum auszuzahlenden Wert des Hauses mit gezählt?

Mein Mann hat 2 Geschwister. Seine Eltern leben beide noch. Sie besitzen ein Haus das den Schätzungen nach 250.000€ wert ist. Dazu kommt ein sehr großes Grundstück auf dem es steht. Hierzu angrenzent ist baugrundstreifen das alleine einen Wert von 250.000€ hat.

Seine Schwester möchte das Objekt gern überschrieben bekommen, da sie selbst dort lebt und viel investiert hat.

Uns wir gerade angeboten uns von ihr 1/6 auszahlen zu lassen. Ihre genannte Summe scheint mir jedoch zu gering. Sie wird alles bekommen! Wird der Baugrund zum Wert des Hauses und dessen Grundstück mit ein gerechnet? Oder wäre das zum gleichen Teilen aus zu bezahlen aber unter einem weiteren Vertrag?

Man muss sagen es sind 2 baugrundstücke gewesen. das Haus wurde vor über 50 jahren genau auf der Grenze zum 2ten Grundstück gebaut.

Ihr wird alles überschrieben werden. Es ist aber immer nur die Rede vom ,"wert des Hauses"

Was steht und zu? Wie bekomm ich heraus was Grundlage des Angebotes sind? Darf ich Einsicht und Offenlegung von allem verlangen? Auch um heraus zu finden ob bzw wie hoch noch Belastungen des Hauses sind?!

Wer kann mir als Ansprechpartner noch zur Seite stehen?

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Mfg

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Einkommenssteuer pfändbar bei Ehepaar und nur einem Schuldner?

Hallo, eine etwas komplizierte Frage und Sachlage. Wie folgt, ich bin verheiratet und mein Ehemann geht arbeiten und besitzt ein Eigenheim (was abbezahlt wird). Ich bin seit längerer Zeit Gesundheitlich bedingt Zuhause und warte auf die EW Bewilligung. In dieser Zeit wurden unsere Steuerklassen von 4/4 auf 3/5 umgestellt.

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Grunderwerbssteuer beim Hauskauf von angehenden Schwiegereltern / Schwager? Teilung?

Hallo zusammen,

mein Lebensgefährte und ich möchten zeitnah ein Haus von seinen Eltern kaufen, wir sind noch nicht verheiratet. Die Eigentümer des Hauses sind zur 1/2 die Eltern (also jeweils 1/4 pro Elternteil) und zu 1/2 sein Bruder. Ich weiß, dass bei Verkäufen in gerader Linie keine Grunderwerbssteuer anfällt. Dass aber mit dem Bruder schon keine Verwandtschaft in gerader Linie besteht und Grunderwerbssteuer anfallen würde.

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Vielen Dank vorab!

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