Grundbuch - lediglich Erwerbsvormerkung eingetragen

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8 Antworten

Nachdem die Erwerbsvormerkung durch den Notar erfolgt ist und der Kaufpreis gezahlt wurde, ist der Eintrag ins Grundbuch nur noch ein formal- juristischer Akt, bis Du schwarz auf weiß im Grundbuch sehen kannst, dass Du der neue Eigentümer bist.

Warum das bisher nicht geschehen ist, weiß der Geier, aber Du brauchst Dir tatsächlich keine Sorgen machen.

Der Notar wird sich mit Sicherheit in Kürze bei Dir melden.

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Erst nach 7 Jahren fällt Euch auf, dass Ihr niemals einen Grundbuchauszug über den Vollzug der Eigentumsübertragung vom Grundbuchamt bekommen habt?! Das nenn ich mal eine fixe Reaktion. Zudem frage ich mich, wer denn bisher die Grundbesitzabgaben bezahlt hat. Eine Auflassungsvormerkung führt eben gerade noch nicht zum Eigentumsübergang sondert sichert nur die Rangstelle. Normalerweise sendet dann die Gemeinde weiterhin den Abgabenbescheid an den, der im Grundbuch als Eigentümer steht. Aber keine Sorge: Es ist kein Nachteil für Euch entstanden da die Rangstelle ja gewahrt und die Zahlung nachweisbar ist.

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kabumba:

Nach deiner Schilderung dürfte der Kaufvertrag vermutlich eine Bestimmung enthalten, die in etwa wie folgt lautet:

"Der Notar wird von den Vertragsschließenden angewiesen, die Eigentumsumschreibung aufgrund der in dieser Urkunde enthaltenen Auflassungserklärung und die Löschung der Eigentumsverschaffungsvormerkung (= Auflassungsvormerkung) zu veranlassen, wenn ihm der Verkäufer den Erhalt des Kaufpreises schriftlich bestätigt oder hilfsweise der Käufer nachgewiesen hat, dass der Kaufpreis bezahlt ist."

Es ist davon auszugehen, dass der Notar über die Kaufpreiszahlung informiert war: entweder durch dich, den Verkäufer oder die die Abwicklung über Notaranderkonto.

Die Akte kommt üblicherweise erst ins Archiv, wenn die Notarkosten bezahlt sind, das Grundbuchamt alle Beteiligten (auch den Notar) schriftlich über die Eigentumsumschreibung informiert und er die Ordnungsmäßigkeit überprüft hat.

Die nach einer Auflassungsvormerkung eintragenen Hypotheken oder Grundschulden haben praktisch keinen Sicherungswert, weshalb du als Vormerkungsberechtigter seinerzeit im Range zurückgetreten bist oder der Vertrag bereits einen Rangvorbehalt enthielt.

Tipp: Aufgrund des Versäumnisses dürftest du mit den seit 1.8.2013 geltenden höheren Gerichtsgebühren für die Eigentumsumschreibung und die Löschung der Auflassungsvormerkung n i c h t belastet werden.

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Der Notar hat einfach nur verschlafen die auflassung (so nennt sich die Eintragung fachlich) anzumelden.

Deshalb ist noch die Auflassungsvormerkung drin.

Er wird sich beeilen, ist nämlich sein Versäumnis.

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Wir wurden mit dem Notar verbunden, der meinte, dass da bei ihnen eventuell etwas schief gegangen sei und er das nachprüfen muss.

Na, anschließend berichte bitte weiter.

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Hallo,

der Notar bzw. seine Angestellten haben gepennt. Oder die Zahlung des Kaufpreises wurde ihm gegenüber nicht nachgewiesen.

Das wird er regeln.

Was ich mich frage: Ist das Haus auch noch über den Verkäufer versichert ?

Viel Glück

Barmer

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Nichts weiter, der Notar ist schon die richtige Adresse. Der Kaufvertrag muss ja beim Grundbuchamt vorliegen dann gibt es auch einen aktualisierten Grundbuchauszug.

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Danke, Eure Antworten beruhigen mich dann doch!

Ich werde weiter berichten. Wenn der Notar sich nicht in der nächsten Woche meldet rufe ich ihm nochmals an. Die beglaubigte Ausfertigung des Kaufvertrags haben wir übrigens hier.

Ich werde weiter berichten!!

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