Gründungskosten einer Firma: was ist günstiger? AG oder GmbH?

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Die GmbH & Co.KG scheint mir für den Fall die am wenigsten aufwendige Variante zu sein. Die AG macht viel (Buchhaltungs-)Arbeit. Auch der Gesellschafterwechsel bei der GmbH ist aufwändig; zudem schauen die Gesellschafter zu sehr in die Buchhaltung und reden zuviel mit. Für die Kommanditisten muss man EINMAL den Vertrag ausarbeiten und dann gilt er für alle gleich.

Am preiswertesten die Mini GmbH, UG (haftungsbeschränkt) ca. 170,- Euro.

Die GmbH je anch Umfang der Satzung und Stammkapital so 2.000,- bis 3.000,- Euro AG auf keinen Fall unter 7.000,- Euro, meist aber einiges mehr.

ZU überlegen ist, wie man das mit den weiteren Investoren regeln will. sollen die die gleichen Recht haben?

Es könnte sich auch eine GmbH & Co. KG anbieten, wo man leicht neue Kommanditisten aufnehmen kann.

Die Ausgabe neuer Aktien ist ebenso aufwendig wie die Erhöhung des Stammkapitals bei der GmbH.

Bin ich verpflichtet GmbH Anteile zu verkaufen?

Ich bin mit 14% (3500€) Gesellschafter einer GmbH mit zwei weiteren Gesellschaftern (40%, 46%) - und dazu habe ich mit der Firma ein Angestelltenverhältnis. Unsere GmbH hat zwar Schulden, aber wir bekommen gute Kredite über einen Gesellschafter (bzw. dessen Vater). Nun haben wir uns verstritten und ich werde zum Ende des Monats aus dem täglichen Geschäftsbetrieb aussteigen (Kündigung wurde ordentlich eingereicht und angenommen). Nun bleibt noch der verbleibende Firmenanteil, den sie mir für 500€ abkaufen wollen. Dies ist zwar mehr wert als die Firma im Moment, aber da würde ich lieber die Anteile behalten in der Hoffnung, dass die GmbH doch mal Geld abwirft (bei 3500€ würde ich aber sofort verkaufen).

Jetzt eben meine Frage: Bin ich verpflichtet zu verkaufen oder kann ich sagen, dass ich entweder 3500€ nehme oder eben nicht verkaufe (die 500€ Verlust bei einer eventuellen Insolvenz machen es dann ja auch nicht mehr viel schlimmer). Falls ich mich weigern darf, habe ich sonst noch bestimmte Pflichten? Ich wäre dann am liebsten ein stiller Teilhaber.

Update: Vielleicht noch zur Info - die 3500€ sind von mir komplett eingezahlt und die Firma besteht bereits seit 2,5 Jahren.

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Kreditwürdig für Immobilienfinanzierung, wenn in eigener GmbH angestellt?

Hallo,

ich beabsichtige, ein Mehrfamilienhaus in Hamburg zu kaufen, möchte aber vorher abwägen, ob ich kreditwürdig für die Immobilienfinanzierung bin.

Ich bin in meiner eigenen Firma (GmbH, 100% Anteile, einziger Gesellschafter) als Geschäftsführer angestellt. Reichen bei der Finanzierungsanfrage bei einer Bank die Lohnabrechnungen meiner GmbH aus oder werde ich wie ein Selbstständiger behandelt, der Bilanzen, GuV usw. usw. der Firma vorlegen muss.

Ersteres wäre mir natürlich lieber, wenn die Bank einfach nur auf die Lohnabrechnungen schaut. Schließlich bin ich ja im Grunde genommen Angestellter... Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank schon Mal für Eure Hilfe!

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Verkauf von GmbH-Anteilen an Mitgesellschafter zum Nominalwert - rechtliche Probleme ?

Hallo, meine Frau und ich haben 2003 eine GmbH gegründet, an der wir beide zu 50 % beteiligt sind. Ich bin alleiniger Geschäftsführer. Nun überlege ich, meiner Frau ihren Anteil (evtl. auch nur 26 %) zum Nominalwert abzukaufen. Da meine GF-Tätigkeit nicht immer von Erfolg gekrönt war, liegt das EK der Gesellschaft deutlich unter der Höhe des Stammkapitals (Insolvenzfall liegt nicht vor !). Der Wert der Anteile wäre auf dem "freien Markt" deutlich unter dem von mir angedachten Nominalwert.

Weil das Vermögen letztlich "rechte Tasche - linke Tasche" wandert: Frage: Gibt´s da (steuer-)rechtliche Probleme wie verdeckte Gewinnausschüttung o.ä.?

Danke für die Mithilfe

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Basis für Marktwertermittlung einer GmbH zur steuerlichen Betrachtung eines möglichen geldwerten Vorteils beim Erwerb von Anteilen zum Nominalwert?

Fallbeschreibung:

A beginnt bei der B GmbH einen Management-Job. Neben seines Gehalts erhält er die Möglichkeit 4% der Firmenanteile zum Nominalwert von 1 Euro pro Anteil zu erwerben. Es existieren 25.000 Anteile zu je einem Euro, 4% entspricht also 1000 Anteilen und 1000 Euro.

Es existiert noch keine Bewertung durch Finanzierungsrunden oder sonstige Anteilskäufe.

Das Unternehmen hat im letzten Geschäftsjahr einen 6-stelligen Gewinn erwirtschaftet, davor nur Verluste. Der Mittelwert der letzten 3 Jahre ist negativ.

In diesem Jahr ist ein moderater Gewinn möglich, eventuell steht eine Finanzierungsrunde an, es laufen aber noch keine Verhandlungen. Der Wert nach erfolgreicher Finanzierungsrunde ist potentiell deutlich höher als davor - jedoch ist dies nicht sicher und eben erst in der Zukunft.


Fragestellung:

Wie erfolgt die Ermittlung des Marktwertes und damit eine eventuelle lohnsteuerliche Betrachtung aufgrund eines potentiellen geldwerten Vorteils durch den Unterschied von Marktwert zu Nominalwert?



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Rechnung an eigene Firma schreiben - wie versteuern?

Hallo!

Zwei Geschäftspartner und ich haben uns heute zur Gründung einer neuen Firma entschlossen, Rechtsform vermutlich UG. Das Produkt ist dabei eine Smartphone App, welche von mir entwickelt wird. Es wurde sich darauf geeinigt, dass ich für die Entwicklung neben meiner Anteile am Unternehmen auch einen gewissen Betrag aus dem Firmenkapital ausgezahlt bekomme. Heißt, wir zahlen insgesamt 10000,- ein (ich 2000,- für 20% Anteile), und bei Fertigstellung der App stelle ich der Firma einen Betrag über 3500,- +/- (+ MwSt?) in Rechnung, so dass ich im Endeffekt mit 20% Anteilen und 1500,- bar raus gehe.

Frage: Wie wird das versteuert? Muss ich privat dann ebenfalls noch ein Gewerbe für die Software-Entwicklung anmelden, über welche ich das Ganze kassiere? Oder kann man das als "Gehalt" auszahlen lassen? Wie viel Steuer muss ich im Endeffekt zahlen? Etc.

Stehe da aktuell noch ein wenig auf dem falschen Fuß.

Danke!

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Ist es möglich eine GmbH zu gründen und selbst im Hintergrund zu bleiben?

Ich würde gerne eine Firma gründen, um eine Idee damit umzusetzen. Ich habe mir überlegt 100% Anteile an der GmbH zu halten. Damit ich bei strittigen Punkten die endgültige Entscheidungshoheit behalte.

Als Geschäftsführer würde ich aber gerne nicht selbst in Erscheinung treten, da ich jemand habe, der als Geschäftsführer in Frage käme und der auch Interesse hätte. Die Entlohnung des Geschäftsführers soll aber rein erfolgsorientiert erfolgen. Das heisst er müsste irgendwie am Umsatz bzw. am Gewinn beteiligt werden, den das von ihm geleitete Unternehmen erwirtschaftet.

Ist so ein Konstrukt denkbar? Was sollte man dabei beachten?

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