Gründung einer Betriebsstätte, wenn nur Angestellte in Deutschland?

1 Antwort

Eine Betriebsstätte im Sinn des Gewerbesteuergesetzes kann schon eine Baustelle sein, wenn sie über ein Jahr besteht. Also kann das Arbeitszimmer eines Mitarbeiters auch eine Betriebsstätte sein.

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Und eine BS im Sinne der AO oder eines DBA?

Du weißt doch gar nicht, was der Fragesteller wissen will.

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Wie viel Puffer/ Reserve sollte ein Startup beim Kapitalbedarf einplanen?

Hallo zusammen,

es geht mir darum dieses Thema grundsätzlich zu verstehen.

  • Die ichmachdasmal-GmbH gründet mit 40.000 EUR EK und 60.000 EUR FK.
  • Für die Anfangsinvestition muss sie 90.000 EUR aufbringen, 10.000 EUR bleiben übrig
  • Prognostiziert werden Kosten von 20.000 EUR monatlich und Einnahmen von 50.000 EUR
  • Im ersten Monat nimmt die GmbH aber nur 5.000 EUR ein und besitzt damit nur noch 15.000 EUR
  • Die Kosten belaufen sich wie gesagt auf 20.000 EUR, die GmbH ist mit -5.000 EUR insolvent

Ein weiteres Beispiel aus dem Businessplan der IHK:

  • Die Gründerin benötigt 122.000 EUR zur Eröffnung einer Buchhandlung
  • Der Betrag beinhaltet 3.000 EUR "Reserve"

Link: Also selbst in diesem Beispiel-Businessplan der IHK, beinhaltet die erforderliche Summe von 122.000 EUR lediglich 3.000 EUR "Reserve":

http://www.ihk-siegen.de/blob/siihk24/existenzgruendung/downloads/2394362/3543bb7d5413412797ddd574ee4a43f2/Praxisbeispiel_eines_Unternehmenskonzepts--1--data.pdf

Beide Fälle scheinen mir nicht ausreichend durchdacht? Müssten beide Startups nicht einen "Notfallpuffer" für zumindest drei Monate haben?

  • Welcher Zeitraum ist da angemessen?
  • Was sagt die Bank zu so einer Vorkehrung?
  • Woher bekommt man das Geld im Notfall?
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Einkommensteuer 4 mal höher da tlw Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit?

Hallo,

ich hab im Kalenderjahr 2016 für 6 Monate Lohn aus nicht-selbstständiger Arbeit bekommen (brutto ca 8800 EUR) und einen Gewinn von 9000 EUR als Freiberufler erzielt.

Von meinem Lohn aus nicht-selbstständiger Arbeit wurden ca. 470 EUR Lohnsteuer einbehalten. Wenn ich das richtig sehe, ergibt sich die 470 EUR Lohnsteuer aus der Annahme, dass ich das ganze Jahr und nicht nur 6 Monate Lohn bekomme.

Nun kommt aber nochmal fast das gleiche Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeit dazu, so dass mein Jahreseinkommen tatsächlich ungefähr dem Einkommen entspricht, welches für die Festsetzung der 470 EUR Lohnsteuer angenommen wurde.

Deswegen ging ich davon aus, dass meine Einkommensteuer mit den 470 EUR Lohnsteuer mehr oder weniger schon bezahlt ist. Tatsächlich muss ich ca 1250 EUR nachzahlen, das ist insgesamt eine Einkommensteuer von 1720 EUR, also fast 4 mal soviel wie ich dachte. Wie kommt dieser Unterschied zustande, wo liegt mein Fehler?

Ich weiß, ich habe sehr viel vereinfacht und weggelassen in meiner Rechnung, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich damit dieser große Unterschied erklären lässt. Deswegen geh ich von einem grundsätzlichen Fehler aus und wäre sehr froh, wenn mir das Jemand erläutern könnte.

Vielen Dank,

Daniel

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