größere Wohnung bei Grundsicherung?

1 Antwort

Da kommen ja nun zwei ganz unterschiedliche Gesichtspunkte zusammen:

Das Bad ist nicht deshalb für eine gehbehinderte Person schlecht geeignet weil die Wohnung zu klein ist, sondern weil das Bad nicht behindertengerecht ausgestattet ist. Dieses Argument zieht demnach bei der Wohnungsgröße nicht und das wird man Euch auch beim Grundsicherungsamt so sagen.

Allgemein gilt, daß wohl jedes Grundsicherungsamt eigene Verwaltungsvorschriften hat und die gilt es zu erkunden. Zudem sollte man mit dem Sachbearbeiter sprechen um dessen Ermessensspielraum abschätzen zu können.

Ganz nebenbei: Gesetzliche Krankenkassen und Pflegeversicherungen gewähren Zuschüsse für einen behindertengerechten Umbau der Wohnung.

wir wohnen in der Zweiten Etage und Umbau nicht möglich

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@Tantralady

Das ist ja ein Argument für einen Wohnungswechsel, allerdings nicht gerade für den in eine größere Wohnung.

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@cats123

Einen Badewannenlift bezahlt jedenfalls die Pflegeversicherung auf jeden Fall, eventuell auch die gesetzliche Krankenversicherung. Allerdings kommt die Fragestellerin damit noch nicht vom Parterre in den zweiten Stock. Offenbar gibt es da keinen Aufzug und das ist wohl auch ein Problem.

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@Privatier59

Ein nachgeschobenes Problem. Das vorrangige Problem war ja, dass das Bad "nicht sehr schön" sei. Ja, probieren kann man alles.

Aber Du hast die perfekten Antworten geliefert!. Möge die Fragestellerin Anträge stellen.

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Hohe Nachzahlung ca. 1000 € - hoher Gasverbrauch

Hohe Nachzahlung ca. 1000 € - hoher Gasvebrauch

Hallo, weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Meine Freundin und ich haben eine 65 qm große Wohnung (2 Zimmer), im 2. Obergeschoss. Die Wohnung wird mit Gas über eine Therme beheizt. Therme der Firma Vaillant "ecoCompact". Die Therme wurde zuletzt im Januar 2013 gewartet. Zahlen monatlich an die Stadtwerke in Bielefeld einen Abschlag in Höhe von 150 €. Ende August kam die Jahresabrechnung. 992 € Nachzahlung !!! Abgerechnet wurde von Mitte Oktober 2012 bis August 2013. Stromverbrauch 1590 kwh. Das ist auch in Ordnung so. Gasverbrauch 23.704 kwh !!! Da liegt auch das Problem, wodurch die hohe Nachzahlung zu erklären ist. Wohnzimmer, knapp 30 qm, hat 3 Heizkörper, im Schlafzimmer, Badezimmer und in der Küche jeweils ein Heizkörper. In der Küche wird nie geheizt, im Badezimmer nur wenn es arschkalt und wir baden möchten. Baden kommt im Jahr nur 5-6 mal vor. Im Schlafzimmer haben wir glaube ich, wenn es hochkommt, nur 10-15 Tage geheizt. Im Wohnzimmer in der kalten Jahreszeit öfter. Ich selbst dusche in der Wohnung in der Woche nur zweimal, da ich auf der Arbeit auch duschen kann. Meine Freundin jeden 2. Tag. Sie ist 8 Stunden am Tag auf der Arbeit, ich bin 6 Stunden auf der Arbeit. Kochen tun wir 3-4 mal die Woche, am Abend und am Wochenende heizen wir im Wohnzimmer nie. Dafür brennen Kerzen und die Tagesdecke auf der Couch wärmt auch etwas. Warm-Wasser wird durch die Therme sehr schnell erhitzt. Es ist eine Altbau-Wohnung, trotzdem finde ich den Verbrauch von Gas mit 23.000 kwh verdammt hoch. Wir hatten zwar einen harten und langen Winter, aber da wir schon soviel bezahlen, haben wir sehr darauf geachtet, nicht zuviel Gas zu verbrauchen. Der Abschlag wurde von 150 auf 186 € erhöht. Habe erstmal Widerspruch eingelegt, die Stadtwerke hat mir circa 4 Wochen Zeit eingeräumt, um alles zu überprüfen. Die Therme habe ich soeben ausgestellt, schaue mir das morgen nochmals an, ob sich am Zähler etwas getan hat. Desweiteren habe ich heute den Zähler abgelesen und Verbrauch von Gas vom 15.08.2013 bis heute (20.09.2013) berechnet. Sind insgesamt 36 Tage und verbraucht haben wir 593 kwh Gas. Seit einer Woche heizen wir durch, da es kälter geworden ist. Ebenfalls haben wir seitdem 15.08.2013 unser Verbrauchsverhalten auch nicht geändert. Es ist zwar nicht sehr kalt, aber ich gehe davon aus, dass dieser Wert von 593 kwh (sagen wir mal für 30 Tage) dann der Durchschnittsverbrauch ist. Laut meiner Berechnung, Gasverbrauch (53 € brutto), Stromverbrauch (163 kwh - brutto 52 euro), Umsatzsteuer,etc komme ich auf eine Summe von 105 €. Im Winter wird mehr geheizt, bei milden Temperaturen gar nicht und Warm-Wasser benutzen wir dann auch kaum. Daher nehme ich die 105 € als Durchschnitt. Ich komme nicht weiter und frage mich, ob dies alles normal ist.

Vielleicht gibt es den einen oder anderen unter euch, der mir da Tipps mitgeben kann oder möchte. Danke im Voraus

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Wie ist es mit der doppelten Haushaltsführung beim Masterstudium, welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Liebe finanzfrage-Gemeinde,

ab März werde ich (zur Zeit festangestellt) zwei Jahre unbezahlt freigestellt sein und in dieser Zeit mein Masterstudium absolvieren.

Im Moment beschäftigt mich die Frage, was ich beachten muss, um einen Verlustvortrag für die beiden Jahre später geltend machen zu können.

Erstwohnsitz, da Lebensmittelpunkt (am Wochenende, ggfs. Freitag, + Semesterferien) wird meine "Heimat" sein, wo meine Eltern & Freundin wohnen.

Möglichkeit 1 für Erstwohnsitz: Zimmer bei Eltern, ohne eigenes Bad, Küche.

Möglichkeit 2 für Erstwohnsitz: Wohnung der Freundin, welche in einer komplett abgeschlossenen und eigenständigen Wohnung im Elternhaus wohnt (eigenes Bad, Küche, ...) jedoch nur die Nebenkosten zahlt.

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Bisher habe ich zwar aus der Vergangenheit Beiträge gefunden, welche auch ein Zimmer akzeptieren: http://www.steuertipps.de/beruf-job/werbungskosten-fahrten-doppelte-haushaltsfuehrung/doppelte-haushaltsfuehrung-bei-studenten-auch-im-kinderzimmer-moeglich Jedoch habe ich gelesen, dass es eine Neuregelung gab. Nur wie diese genau aussieht und welche Voraussetzung genau gelten, konnte ich bisher leider nicht rausfinden.

Über jegliche Hilfe bin ich sehr dankbar!

Viele Grüße Daniel

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