größere Wohnung bei Grundsicherung?

1 Antwort

Da kommen ja nun zwei ganz unterschiedliche Gesichtspunkte zusammen:

Das Bad ist nicht deshalb für eine gehbehinderte Person schlecht geeignet weil die Wohnung zu klein ist, sondern weil das Bad nicht behindertengerecht ausgestattet ist. Dieses Argument zieht demnach bei der Wohnungsgröße nicht und das wird man Euch auch beim Grundsicherungsamt so sagen.

Allgemein gilt, daß wohl jedes Grundsicherungsamt eigene Verwaltungsvorschriften hat und die gilt es zu erkunden. Zudem sollte man mit dem Sachbearbeiter sprechen um dessen Ermessensspielraum abschätzen zu können.

Ganz nebenbei: Gesetzliche Krankenkassen und Pflegeversicherungen gewähren Zuschüsse für einen behindertengerechten Umbau der Wohnung.

wir wohnen in der Zweiten Etage und Umbau nicht möglich

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@Tantralady

Das ist ja ein Argument für einen Wohnungswechsel, allerdings nicht gerade für den in eine größere Wohnung.

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@cats123

Einen Badewannenlift bezahlt jedenfalls die Pflegeversicherung auf jeden Fall, eventuell auch die gesetzliche Krankenversicherung. Allerdings kommt die Fragestellerin damit noch nicht vom Parterre in den zweiten Stock. Offenbar gibt es da keinen Aufzug und das ist wohl auch ein Problem.

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@Privatier59

Ein nachgeschobenes Problem. Das vorrangige Problem war ja, dass das Bad "nicht sehr schön" sei. Ja, probieren kann man alles.

Aber Du hast die perfekten Antworten geliefert!. Möge die Fragestellerin Anträge stellen.

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