Grabstein erst sechs Jahre nach Beerdigung, Absetzung als außergewöhnliche Belastung möglich?

2 Antworten

Versuchen kann man es. Es ist aber zu fürchten, daß nunmehr die Zwangsläufigkeit der Entstehung dieser Kosten nicht mehr gesehen wird. Immerhin ist man ja 6 Jahre ohne Grabstein ausgekommen und man sieht auf den Friedhöfen ja eine Menge von Grabstätten auf denen allenfalls ein Holzkreuz steht.

Ein Grabstein ist nie eine außergewöhnliche Belastung, weil er nicht zwangsläufig ist.

Nun, auf den einschlägigen Portalen im Netz (z.B. buhl.de) werden überall auch Grabsteine mit aufgeführt. Der sog. "Leichenschmaus" ist auch nicht zwangsläufig, wird aber ebenfalls anerkannt.

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@floehchen74

Das ist kein einschlägiges Portal - da sitzen Leute, die Geld verdienen wollen und irgendwelchen Mist von irgendwo abgeschrieben haben.

Der Leichenschmaus ist deshalb zwangsläufig, weil er direkt mit der Beerdigung zusammenhängt.

Der Grabstein aber erfolgt immer lange danach und ist nicht zwangsläufig - er ist nur Deiner Moralvorstellung zuzurechnen.

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