Goldzertifikate kaufen anstatt pures Gold?

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bei zertifikaten kannst du aus der grossen, bunten zertifikatewelt auswählen: bonus-, fallschirm-, haumichtot-zertifikate :)

zertifikate haben wohl den vorteil, dass es deutlich mehr varianten, wie auch anlegemöglichkeiten gibt. auch der spread zwischen kauf und verkauf sollte deutlich geringer sein.

nachteil (das kennen v.a. lehman-geschädigte): emittentenrisiko.

z.t. sind auch zertifikate mit phys. gold hinterlegt. das jedoch muss recherchiert werden.

bei physischem gold hast du einfach gold. schwer, wertvoll, glänzend. das musst du lagern. wenn du nur eine kurze haltefrist planst, dann frisst der spread einen möglichen gewinn auf.

Physisches Gold ist relativ unpraktisch.

Reine Zertifikate haben Risiken, weil sie sich nur am Goldpreis orientieren.

Man sollte z. B. Xedra Gold nehmen, bei dem die Papiere durch den Entsprechenden wert in physischem Gold unterlegt sind.

Keine Zinsen, aber viel Sicherheit Wer sich einen Goldvorrat anschaffen will, bekommt von den meisten Finanzexperten den Rat, zwischen fünf bis zehn Prozent seines Vermögens in Gold anzulegen. Zinsen gibt es für den Besitz von Gold nicht. Und auch der Wert kann, je nach Nachfrage, steigen und fallen. Die Wertentwicklung von Gold ist aber von Aktienkursen unabhängig. Zudem ist Gold praktisch eine eigene Währung und damit von der Inflationsentwicklung der Papierwährungen losgekoppelt. Dadurch haben Goldbesitzer für Krisenzeiten eine sichere Notration in der Rückhand. Wichtig ist physisches Gold da Zertifikate nur Schall und Rauch sind wenn es darauf ankommt. Auf dieser Seite kannst Du Dir zu dem Thema ein paar Filme ansehen. www.gold-anlagen.com

Wieso gibt es bei der Bank zwei Töpfe "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern"?

Ich habe ein Depot bei der Postbank. Ich habe zuletzt Gewinne realisert.

Vor der Gewinnrealisierung hat ich einen Betrag im Topf "Aktienverluste".

Zuerst habe ich eine Aktienposition mit Gewinn verkauft.

Dadurch ging der Topf Aktienverluste auf 0. Der restliche Verkaufsgewinn wurde mit dem Sparerpauschbetrag verrechnet.

Dann habe ich ein Zertifikat verkauft. Der Sparerpauschbetrag ging durch diesen Verkauf auf 0 und der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" wurde um den verbleibenden Gewinnbetrag erhöht.

Dann habe ich einen ETF verkauft. Der gesamte Gewinn hieraus musste versteuert werden und der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" wurde um den Gewinnbetrag erhöht.

Anschlissend habe ich eine Aktienposition mit Gewinn verkauft. Nun wurde der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Aktien" um den Gewinnbetrag erhöht.

Fragen hieraus:

Werden Aktienverluste, die ich sehr wahrscheinlich noch realisieren muss, nicht automatisch mit dem Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" verrechnet?

Bzw. ist es nicht möglich/zulässig Aktienverluste mit Gewinnen aus ETF's/Zertifikaten verrechnen bzw. umgekehrt?

Wenn das nicht gehen sollte, sollte man dann überhaupt Aktien und gleichzeitig ETF's/Zertifikate in seinem Depot haben?

Ansonsten könnte es ja z. B. passieren, dass man Steuern auf Aktiengewinne zahlen muss, obwohl man vorher große Verluste mit ETF's gemacht hat, und umgekehrt?

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