Geht eine GmbH-Gründung, wo man sich nur als Gesellschafter eintragen lässt, um seine Angestelltentätigkeit vorerst weiterführen zu können?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So etwas kann funktionieren, wenn der Geschäftsführer nur nach Deinen Anweisungen handelt. Das ist auch kein Problem. Er ist eben nur, ungeachtet von welchen Anweisungen auch immer, verpflichtet steuerliche Regeln und andere Gesetze einzuhalten.

Kann man alles im Anstellungsvertrag regeln.

Was hat der Steuerberater davon? Einen zufriedenen Mandanten und vermutlich etwas Honorar.

Dein Steuerberater hat gar nicht ml so unrecht - wenn man bedenkt, dass du wahrscheinlich einiges falsch verstanden hast.

Es ist allerdings nicht zu erkennen und wurde auch nicht vorgetragen, welches konkrete Problem hier besteht. So wie es aussieht, läuft doch alles.

Oder fehlt in der Sachverhaltsdarstellung etwas?

Was genau sollte ich falsch verstanden haben?  

Ich wollte halt einfach solange wie möglich nicht unnötigerweise irgendwelche "Pferde scheu machen", sprich meinem jetzigen Arbeitgeber Bescheid sagen.  

Wenn sich abzeichnet, dass es funktioniert könnte ich meine Festanstellung aufgeben und 100% in die neue Firma einsteigen. Ziel ist einfach Risikominimierung so lange wie möglich.

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Dir ist aber schon klar, dass dann nicht du, sondern der Geschäftsführer die Firma leitet? Was, wenn dieser Entscheidungen trifft, die du nicht möchtest? Direkten Einfluss kannst du nicht nehmen. Um Steuerberater, die so etwas empfehlen, würde ich einen großen Bogen machen...

Zudem ist es für deinen Arbeitgeber überhaupt nicht relevant, ob du "offiziell" eine Nebentätigkeit hast. Entweder hast du sie oder nicht. Kommt er also - wie auch immer - dahinter, drohen sicherlich Konsequenzen. Ich frage mich daher, warum man den Arbeitgeber nicht einfach um die Erlaubnis zur Nebentätigkeit in einem gewissen Rahmen bittet.

Kann man das nicht irgendwie regeln? 
Der Geschäftsführer wäre nur auf dem Papier jemand anders, bzw. die wichtigen Entscheidungen treffe trotzdem ich.

Wenn ich auf dem Papier nur Gesellschafter bin, drohen mir laut meinem Steuerberater von Seiten meines Arbeitgebers überhaupt keine Konsequenzen, da ich mein Geld anlegen darf wie ich möchte. Ich wäre ja offiziell nur Gesellschafter der Firma.

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