Gledgewinn aus Modding Contest

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2 Antworten

Ich bin anderer Ansicht als @Gandalf.

Die Tätigkeit an dem Spiel war zwar darauf ausgerichtet, das Spiel zu verbessern und vermutlich schon ab Anfang in Kenntnis des Umstands, dass es einen Preis zu gewinnen gibt, aber:

Die Tätigkeit war nicht direkt und gezielt darauf ausgerichtet, eine Einnahme zu erzielen (Umsatzsteuer) und auch nicht zielgerichtet auf eine Gewinnerzielungsabsicht (dafür war die Chance den Preis ggf. zu gewinnen zu gering). Der Charakter eines Lotteriegewinns überwiegt.

Ich bin daher der Ansicht, das dies als Liebhaberei einzustufen ist.

Neben diesen steuersystematischen Überlegungen stellt sich natürlich die frage nach dem Umfang. Da ihr ja mehrere seid, nehmen wir an 4 und der preis im Bereich von 35.000,- wäre, so wäre keine Steuer zu zahlen, selbst wenn man es als steuerpflichtigen Gewinn einstufen würde. Auch weil ja noch die Betriebsausgaben abzuziehen wären. Natürlich unter der Voraussetzung, dass es keine anderen Einkünfte gab.

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Kommentar von ssnd292
16.04.2015, 16:25

Also, erst einmal existierte die Modifikation schon bei den Vorgängern des aktuellen Spieles, alles in allem ungefähr seit 12 Jahren. Ich selbst Arbeite seit 3 Jahren an diesem Projekt mit. Bekanntgegeben wurde der Wettbewerb Ende 2013, wir wussten also nie dass unsere Arbeit irgendwann mal in dieser Form belohnt wird.

Zum zweiten sind wir mehr als 4, aber auch der Preis war höher. Doch wurden nicht alle gleichsamt ausbezahlt sondern mit einem eigenen Verfahren der eigentlich Anteil pro Person errechnet.

Aber gut, auch hier danke für die Einschätzung.

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Du hast eine Leistung für diesen Geldbetrag erbracht. Daher muß dieser "Gewinn" grundsätzllich versteuert werden.

Wenn Du allerdings den Gewinn versteuerst, kannst Du auch Werbungskosten geltend machen. Das wären bei einem Spiel also beispielsweise (ggf. anteilige) Kosten für erforderliche Software, Hardware, Internetverträge etc.

Sofern es sich um einen bedeutenden Betrag handelt (fünfstellig oder mehr), kannst Du auch einen Steuerberater hinzuziehen, um diesen konkreten Fall zu beleuchten und nicht in Unkenntnis der sinnvollen Argumentation zu viel an Steuern zu zahlen.

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Kommentar von ssnd292
16.04.2015, 12:32

Danke für die Antwort.

Die weiterführende Frage: Es gibt ja einen Steuerfreibetrag. Ich bin nicht berufstätig, habe also kein Einkommen.

Würde dieser Betrag, sollte er unter der Freigrenze liegen dann nicht steuerfrei bleiben?

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