Gilt mein Praktikum als berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme?

1 Antwort

Hallo Alexander,

wie es aussieht, trittst du noch immer auf der selben Stelle :-(

Betr. Kindergeld: die Kindergeldkasse kontrolliert auch nicht den Inhalt der Bildungsmaßnahme, deshalb reichen hier Ausbildungsnachweise um als KG - berechtigt zu gelten.

Für die weitere Zahlung der Halbwaisenrente ab 18 J. gelten leider andere (ausbildungsbezogene !) Regeln.

Gelingt es dir nicht zu belegen, dass das absolvierte Praktikum einen Bezug zum Ausbildungsziel hatte, wird's tatsächlich eng mit einer Anerkennung.

Hatte dieses freiwillig absolvierte Praktikum denn zumindest einen inhaltlichen Bezug zu deinem Ausbildungsziel ?

So schau doch trotzdem auch nochmals hier, ob sich zumindest für den Widerspruch doch irgendwie eine für dich logische Begründung "basteln" läßt. ;-)

http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_48ANL1R17

Gut wäre zudem, wenn man schriftlich über das Praktikum eine gewisse, ausbildungsnahe Verbindung herstellen könnte. So wie ich es dem Link entnehme, könnte solch eine kl. Bestätigung durch die Firma, durchaus schon hilfreich bei der endgültigen Entscheidung sein.

Ansonsten wirst du wohl nicht zum erhofften Ziel kommen, so bitter diese Erkenntnis auch für dich ist, denn 2500,- € sind eine Stange Geld !!!

Gruß und viel Glück !

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Es war ein Bezug zum Ausbildungszirl vorhanden und den habe ich auch belegt. Nur dir rentenversicherung legt es als Praktikum aus ich aber als berufsvorbereitende maßnahme. Wie im link oben, in diesem Fall würde Anspruch bestehen. Das ist so verzwickt das ganze keine ahnung was ich machen soll. Bräuchte rechtliche Beratung aber auch hier besteht ein hohes kostenrisiko. Mit nachforderungen aus der zusatzkasse sind wir locker bei einer Summe von 3000 Euro für ich Rückerstattet bekommen würde.

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@Alexander98

Welches Kostenrisiko hast Du denn, wenn Du Dir erst mal einen Beratungshilfeschein für eine Eigenbeteiligung von 10,-€ holst und Dich anwaltlich beraten lässt? Den Widerspruch musst Du wohl innerhalb von 4 Wochen einreichen, kannst aber die Begründung nachreichen. Prozesskostenhilfe würdest Du als Azubi auch bekommen, also von den finanziellen Voraussetzungen her (Erfolgsaussichten muss ja auch bestehen), aber ich weiss nicht, wielange man quasi nachhaftet.

Das Thema abhaken willst Du ja offenbar nicht kampflos, ist ja auch o.k..

Hier im Forum wird sich die Frage nicht lösen lassen.

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@Andri123

Ist das nicht an Einkommen und Vermögen gekoppelt?

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@Alexander98

Einkommen als Azubi dürfte unter der Grenze liegen und Vermögen darf seit 2017 5.000,-€ betragen.

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@Andri123

Vom Einkommen geht das sicher, aber Vermögen weiß ich nicht. Es existieren Konten unter meinem Namen die mein Vater führt auf die ich aber keinen Zugriff habe. Deswegen kann es sein, dass das das Vermögen sprengt. Muss ich wohl doch zur vdk gehen

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@Alexander98

VDK .... ist natürlich auch eine Option !

Könnte sein, dass du Mitglied sein bzw. werden musst.....aber selbst das wäre ein überschaubarer Betrag.

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Der Vergleich mit dem Kindergeld hinkt ohnehin, da im Bundeskindergeldgesetz ganz andere Voraussetzungen geschrieben stehen als in Paragraph 48 SGB VI.

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@Andri123

Und wieso lässt sich das ganze dann nicht als berufsvorbereitende maßnahme auslegen?

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