Gibt's ein Mindestgebot bei Zwangsversteigerungen?

2 Antworten

Theoretisch nein, praktisch ja.

Im ersten Termin können Gebote unter 70 % des Schätzwertes zurückgewiesen werden, im zweiten solche unter 50 %.

Erst ab dem dritten Termin gibt es kein Recht mehr die Gebote zurückzuweisen.

Beim Mindestgebot handelt es sich tatsächlich um die 7/10-Grenze. Danach kann ein Berechtigter, wenn das Gebot darunter liegt, das Gebot ablehnen. Unterhalb vom 5/10 müsste es von Amts wegen abgelehnt werden. Man kann also bei Zwangsversteigerungen bestimmt günstig Grundstücke erwerben. Man muss nur bedenken, wenn z. B. ein Hausgrundstück oder eine Wohnung 200.000,00 Euro nach dem Gutachten wert ist, könnte man es für 100.000,00 Euro ersteigern.

Eingetragene Grundschuld durch Schwiegereltern, Verbindlichkeiten bei Trennung?

Hallo zusammen.

Ich habe mit meiner inzwischen Ex Verlobten vor eineinhalb Jahren ein Haus gekauft. Da ihr Vater relativ "flüssig" ist, hat er uns 150000 dazu gegeben.

Das Geld wurde bei Hauskauf quasi als Eigenkapital und zur Finanzierung genutzt.

Sprich wir haben nur die Restsumme über die Bank finanziert und das Geld von meinem Schwiegervater für Kaufnebenkosten, den Rest der Kaufsumme, sowie Renovierung in Eigenleistung genutzt.

Der Schwiegervater hat sich über diese 150000 eins Grundschuld auf das Haus eintragen lassen, neben der Grundschuld bei der Bank(280000).

Das Haus soll verkauft werden, wird aber nicht die gesamte Summe erbringen.

Bin Ich in diesem Fall dem Vater meiner Ex Verlobten überhaupt zu irgendwelchen Rückzahlungen verpflichtet?

Es gibt keinen Darlehensvertrag oder ähnliches. Nur die Grundschuldeintragung.

Ich gehe davon aus das die Bank zuerst ihr Geld bekommt(evtl sogar mit Vorfälligkeitsentschädigung?).

Und er somit nur einen Teil seines Geldes.

Anderes Vermögen besitze ich nicht.

Vielen Dank im vorraus

Stefan

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