Gibt man seine Gehaltsvorstellung bei Bewerbungsgesprächen brutto oder netto an?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Wunschgehalt gibt man dem Arbeitgeber brutto an, denn Dein Netto ergibt sich aus vielen persönlichen Faktoren, die der Arbeitgeber (noch) nicht kennt und für ihn schlecht kalkulierbar sind (z. B. durch Deinen Werbungskosten-Freibetrag und Deiner Steuerklassenwahl). Gucke einfach mal in einem Steuerrechner nach, wie hoch bei einem Nettogehalt von € 2.000 das Bruttogehalt wäre, wenn Du alternativ Steuerklasse I oder VI wählen könntest.

Der Arbeitgeber interessiert sich für die Personalkosten und die basieren auf dem Bruttogehalt.

Berechnung von Steuern bei Entlohnung von freiwilligen Überstunden?

Hallo,


bei mir auf der Arbeit stellt sich momentan eine Frage, bei der ich etwas überfragt bin:

In unserem Betrieb mit Schichtdiensten herrscht momentan Personalmangel, weshalb es nun folgende Regel gibt:


Übernimmt ein Kollege freiwillig eine Schicht, erhält er für diese Schicht (12-Stunden) seinen vollen Stundenlohn, plus 80 Euro brutto on Top.

Gehen wir mal einfach von einem Stundenlohn von 15,-€ brutto aus.

Das ergibt also für eine geleistete 12-Stunden Schicht 180€ plus die 80 Euro on Top, also 260 Euro brutto zusätzlich.

Nun werden diese Stunden auf Wunsch auch bar ausgezahlt. Meine Frage nun: Wie genau berechne ich den Steuer/Sozialversicherungssatz hierfür, sodass ich mir mein Netto, also was ich davon ausgezahlt bekomme, errechnen kann?

Wenn ich diverse Brutto/Netto Rechner nutze, wird diese Zahlung immer aufs jahr als monatlich laufende Zulage hochgerechnet. Hierbei handelt es sich ja aber um eine Einmalzahlung, die sich zwar nach Anzahl der geleisteten Dienste erhöhen kann, aber ja nicht jeden Monat wiederkehrt


Kurzgefasst: WIe muss ich vorgehen, um von solchen Extra-Zahlungen direkt mein Netto auszurechnen?


Danke schonmal für alle Antworten


...zur Frage

Lehrer und zusätzlich Nachhilfe auf Honorarbasis: Abgaben? Was bleibt netto?

Hallo

Ich würde gerne mit selbständiger Nachhilfe über die Runde kommen, aber anscheinend geht u.a. über 500 Euro im Monat für die Rentenversicherung weg.

Ich spiele daher mit folgender Idee: Als Angesteller in einer normalen Schule ein paar Stunden geben (z.B. Brutto 1266 €, Netto 941 €) und zusätzlich ca. 350 € bei einem Nachhilfeinstitut auf Honorarbasis verdienen. Ich hatte gehofft, dass die 350 € als Nebenverdienst so gering sind, dass auf diese keine weiteren Abgaben (Steuern, Kranken-/Rentenversicherung, ...) kommen, so dass ich netto 941+350=1291 im Monat hätte. Aber das ist wohl zu naiv, oder?

Benötige ich als angestellter Lehrer überhaupt eine Zustimmung von Seiten der Schule? Muss ich sie informieren?

Oder kann ich mir das so ausrechnen: Brutto 1266+350 = 1616. Gibt man das in einen Nettorechner ein, erhalte ich: Steuern: 126,07 Sozialabgaben: 330,88 --> Netto: 1159,05

Mein Ziel wäre so ~ 1200 Euro im Monat zu verdienen (netto natürlich). Mit normaler Nachhilfe kann ich mir das nur durch Schwarzarbeit vorstellen (habe ich nicht vor), Vollzeit als (angestellter oder verbeamteter) Lehrer kommt für mich nicht in Frage.

Vielleicht kann jemand etwas Licht in meiner Finsternis bringen?

Danke und lieben Gruß :-)

...zur Frage

Minijob auf 450 Euro-Basis der eine monatliche Geschäftsreise vorsieht - wer zahlt wie die monatlichen Reisekosten damit ich nicht draufzahle?

Guten Tag! Ich werde demnächst einen Nebenjob zusätzlich zu meinem Teilzeitjob (4 Tage/Woche) antreten, der einen vollen Arbeitstag in der Woche vorsieht und zusätzlich etwa ein Wochenende im Monat, an welchem ich geschäftlich in eine andere Stadt fliegen muss (600km Entfernung).

Normalerweise würde ich für die vier Arbeitstage im Monat 450 Euro netto bekommen. Die Kosten für Flug, Hotel und Co belaufen sich für das Geschäftsreisewochenende jedes Mal auf etwa 320 Euro – das sind also die monatlich anfallenden Reisekosten (130 Euro Hotel, 130 Euro Flug, 40 Euro Parkgebühr für Parken mit dem PKW am Flughafen, da ich nicht öffentlich fahren kann, 10 Euro Benzingeld für die Fahrt zum Flughafen und zurück und 10 Euro für die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort) . Die Arbeitszeit an dem Wochenende selbst beträgt nochmal etwa 8 Stunden extra zusammengefasst.

Ich würde also monatlich 40 Stunden in diesem Nebenjob arbeiten - von der Zeit, die ich rein jobbedingt im Auto und Flieger verbringe mal abgesehen. Eigentlich dachte ich, wir regeln das mit einem 450-Euro-Minijob, sodass ich 450 Euro netto bekomme und das nicht versteuern muss (auch wenn dann die Arbeitszeit am Wochenende unbezahlt wäre...).

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie macht man das dann mit den 320 Euro Reisekosten? Ich bräuchte ja netto 770 Euro (450 Euro Lohn + 320 Euro Reisekosten) damit ich keinen finanziellen Verlust mache durch die monatliche Geschäftsreise. Das wären allerdings fast 1600 Euro brutto zusätzlich zu meinem bisherigen Bruttogehalt meines Teilzeitjobs und das wäre natürlich für eine 20%-Stelle für 1x/Woche zu viel.

Wie kann der Arbeitgeber das lösen, dass ich auf mein Minimum von 450 Euro netto komme für den einen Arbeitstag pro Woche und nicht die Reisekosten von 320 Euro monatlich selbst tragen muss? Und wie könnte die Arbeitszeit an diesem einen Wochenende monatlich noch zusätzlich bezahlt werden, damit ich nicht das Wochenende umsonst arbeiten muss?

Den zukünftigen Arbeitgeber habe ich noch nicht gefragt, wie er sich das vorstellt. Bisher steht nur fest wie die Arbeit ablaufen wird. Aber ich möchte hier schon einmal nachfragen, damit ich in der Vertragsverhandlung Ahnung von dem Thema habe... Am Ende ist so ein Jobmodell auch gar nicht möglich, wenn der Arbeitgeber nicht für eine 20%-Stelle 1600 Euro brutto löhnen will :(

Was sagt ihr? Gibt es Möglichkeiten diese Arbeit zu realisieren ohne dass ich für umsonst arbeiten muss? Der Job wäre eine sehr große Herzensangelegenheit, die mir viel Spaß machen würde.

Herzlichen Dank schon einmal!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?