Gibt es Richtlinien über die Höhe einer Abfindung?

1 Antwort

Die Antwort ist komplexer....wichtig sind neben dem Familienstand, Zahl der unterhaltspflichtigen Kinder, Alter der Person, Jahre der Betriebszugehörigkeit etc...die genannten 0,5 Monatsgehälter sind das Minimum, je nach Lage s.o. sind 1,3 bis 1,5 Monatsgehälter möglich, wobei auch die Branche und die Qualifikation der Person eine Rolle spielen. Laß Dich am besten von einem Juristen oder einem Verein, auch ein eventuell vorhandener Betriebsrat kann helfen, beraten.

Frage zur Abfindung in der Est-Erklärung

Hallo,

möchte meine Einkommensteuererklärung für 2012 und 2013 erledigen (per Steuer-Software), hab aber noch zwei Unklarheiten wegen einer Abfindung:

Eckdaten:

  • Mein Arbeitsverhältnis endete aufgrund Kündigung am 31.12.12 (Bruttojahresgehalt ohne Abfindung: 27.000 EUR)

  • Es wurde eine Abfindung vereinbart (10.000 EUR) und im Januar 2013 komplett ausgezahlt.

  • Die Abfindung wurde vom alten Arbeitgeber normal versteuert und steht auf der Lohnsteuerbescheinigung für 2012 in Zeile 3 beim Jahresbruttogehahlt mit eingerechnet. (In Zeile 19 steht nichts. Der Betrag ist dann am Ende in einer leeren Zeile noch mal extra ausgewiesen).

  • seit Januar 2013 hab ich einen neuen Job (Bruttojahresgehalt ohne Abfindung: 26.000 EUR)

    1. Frage) Ist in dem Fall eine Zusammenballung gegeben, also Fünftelregelung noch nachträglich möglich?

    2. Frage) Nun hab ich gelesen, dass die Abfindung in dem Jahr angegeben werden muss, in dem sie "zugeflossen" ist - das wäre ja bei mir 2013. Eingerechnet wurde sie aber in meiner Lohnsteuerbescheinigung für 2012. In welcher Erklärung muss ich diese nun angeben?

Für Hilfe wär ich dankbar :)

Gruß Sven.

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Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft, 2 Arbeitstellen

Folgender (zugegebenermaßen komplizierter) Sachverhalt

Frau A hat bis Juni 2009 Vollzeit gearbeitet bis sie in MuSchu ging, im Juli 2009 kam der Sohn zur Welt. Es wurden 3 Jahre Elternzeit beantragt, im August 2010 ging Frau A wieder mit 40% arbeiten als Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit.

Im November 2011 ging Frau A erneut in Muschu, im Dezember kam die Tochter zur Welt. Es wurden erneut 3 Jahre Elternzeit von der immer noch bestehenden Vollzeitstelle beantragt. Die 7 Monate Rest-Zeit vom Sohn können „aufgehoben“ werden und evtl später noch einmal genommen werden. Die Elternzeit für die Tochter endet demnach im Dezember 2014 nach 3 Jahren. Im Januar und Februar ist Frau A mit 40% in Elternzeit beschäftigt und von März 2013 bis August 2013 als Minijob während der Elternzeit bei Ihrem AG beschäftigt.

Ende des Jahres 2013 zieht die Familie weiter weg. Die Arbeitsstelle von Frau A besteht noch auf dem Papier, es ist aber klar, dass sie dorthin nicht wieder zurückkehren wird. Die Personalabteilung ist darüber informiert, dort rät man Frau A allerdings dazu, nicht zu kündigen, sondern die Elternzeit (vor allem aus Sicht der Rente) nicht zu beenden sondern weiter zu nutzen.

Im Januar 2014 findet Frau A am neuen Wohnort eine neue Arbeitsstelle, der neue AG ist über die Vollzeitstelle in Elternzeit beim alten AG schon im Bewerbungsschreiben informiert. Der alte Arbeitgeber genehmigt auch schriftlich die Nebentätigkeit von 15h/Woche während der Elternzeit. Bei der neuen Stelle handelt es sich um eine unbefristete Stelle von 40%.

Eigentlich war geplant Ende Septemer 2014 fristgerecht beim alten AG zum Ende der Elternzeit zu kündigen.

Jetzt Ende September folgende Situation: Frau A ist wieder schwanger, das Kind kommt voraussichtlich im Mai 2015 zur Welt. Die Frau ist Krankenschwester und arbeitet in der ambulanten Pflege. Es wird ein Beschäftigungsverbot vom Arzt ausgestellt. Das BV gilt theoretisch für beide Stellen, weil sie an beiden Stellen in der Schwangerschaft nicht mehr arbeiten darf.

Wie verhält es sich, mit der Weiterzahlung des Gehaltes während des Beschätigungsverbotes? Wäre Frau A noch ausschließlich beim alten AG angestellt und in der Elternzeit schwanger geworden , so würde sich die Zahlung im Beschäftigungsverbot ja nach dem Gehalt der Vollzeittätigkeit vor der ersten Schwangerschaft richten. Da sie ja aber schon seit Januar 2014 als Nebentätigkeit für den neuen AG arbeitet, ist die Frage wonach sich die Zahlung richtet, von September bis Dezember ja sicher nach dem Gehalt beim neuen AG.

Was wäre aber wenn Frau A diese neue Stelle zum Jahresende aufgeben würde? (das Risiko ist natürlich klar, es geht lediglich um die Theorie) Bekäme sie dann ab Januar 2015 eine Zahlung aus dem BV beim alten AG?

Danke fürs Lesen und Antworten, klar Frau A bin ich, bei der Formulierung war es lediglich einfacher das in einer anderen Form zu schreiben.

Danke Wie ist der Sachverhalt? Wie berechnet sich die Zahlung im BV richtig?

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