Gibt es nicht erst ab 400€ Verdienst, Abzüge vom Staat?

2 Antworten

Das sind keine Steuern die Dir da abgezogen wurden sondern Sozialabgaben für die Krankenversicherung, Arbeitslosen.- und Rentenversicherung.

Deine Info bezieht sich auf sogenannte Minijobs, der Arbeitgeber zahlt pauschale Beiträge zur Sozialversicherung. Du allerdings bist Auszubildende, sozialversicherungspflichtig und bekommst daher den Arbeitnehmeranteil von Deinem Bruttolohn abgezogen. Steuern fallen keine an, dafür ist Dein Brutto zu niedrig. Im Gegensatz zu den 400-EUR-Jobbern erwirbst du allerdings Ansprüche aus der Sozialversicherung, bist also über Deine Ausbildung z.B. krankenversichert. Deine Lohnabrechnung sollte also soweit passen. Wenn du noch Fragen hast, wende Dich doch an Deinen Ausbilder oder Berufschullehrer, die können Dir das sicher auch erklären.

Entgeldabrechungsfrage bei Werkstudententätigkeit..

Hallo,

ich hab am 24.9.2012 bei einem großen Unternehmen als Werkstudent angefangen, sprich, das war nur eine Woche für die erste Abrechnung. Da Semesterferien waren durfte ich mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten und kam auf einen Gesamtbruttobetrag von 378,30 Euro. Eigentlich war ich der Meinung, dass man keine Lohnsteuer zahlen muss, vor allem nicht unter 400 Euro. Angemeldet bin ich mit Lohnsteuerkarte und Steuerklasse I. Die Abzüge sehen so aus: Lohnsteuer 30,31- Solidaritätszuuschlag 1,61- Kirchensteuer 2,38- Rentenversicherung 37,07-

Muss ich jetzt immer Lohnsteuer zahlen? Komm in der Vorlesungszeit auf ca 800 euro brutto. Krieg ich das geld irgendwie zurück? Kenn mich da leider gar nicht aus, weil ich bisher immer im elterlichen Betrieb gearbeitet habe. Vielen Dank!

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Grundsicherung: warum wird der Kredit als Einnahme verrechnet ?

Die Situation ist folgendermaßen. Ich bin 38 Jahre und auf Grundsicherung angewiesen da ich durch eine verkorkste Operation mittlerweile Erwerbsunfähig in Frührente gehen musste. Bevor das ganze Drama angefangen hat, hatte ich einen Kredit aufgenommen den ich problemlos mit 260 € abzahlen konnte. Bei Abschluss des Kredites hatte ich eine Restschuldversicherung abgeschlossen die im Ernstfall die Rückzahlung übernimmt. Das klappt auch einwandfrei. Mein Problem das ich nun überhaupt nicht verstehe ist, warum mir die 260 € die die Versicherung monatlich überweist als Verdienst beim Amt angerechnet werden. Ich bekomme nur 300 € Grundsicherung wovon mir jetzt auch noch die 260 € abgezogen werden da laut Amt ja 260 € jeden Monat auf mein Konto gehen die laut deren Interpretation als Verdienst angerechnet werden und somit von der Grundsicherung abgezogen werden müssen. Das ist doch paradox, nur weil das Geld der Versicherung auf dem Konto erscheint das dann gleich wieder von der Bank als Tilgung abgebucht wird, wird mir die Grundsicherung zusammengestrichen bis mir zum Leben absolut nichts mehr übrig bleibt. Brauche jetzt euren Rat was zu machen ist.

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Studentenjob 800€: Versteuerung, KV, Kindergeld, etc.

Hallo mitteinander,

ich werde zum 01.10.13 ein Studium beginnen. Da ich weder Bafög, noch elterliche Unterstützung bekomme, möchte ich nciht auf 400€-, sondern auf 800€-Basis arbeiten.

Ich habe gehört, dass man als Student locker 800€ p.M. Abzugsfrei verdienen kann.

Nun meine Frage:

  1. Stimmt das? Bekomme ich am Ende des Monats wirklich meine 800€ ohne Abzüge raus?

  2. Muss ich das irgendwie melden oder übernimmt das der Arbeitgeber?

  3. Wird mein Kindergeld dann angerechnet oder reicht es dem Arbeitsamt, wenn ich nachweise, dass ich hauptberuflich Student bin?

  4. Kann ich weiterhin bei meinen Eltern krankenversichert bleiben oder muss ich das nun selbst?

  5. Gibt es sonst noch wichtiges, was es zu beachten gibt?

    Freue mich auf ausführliche Antworten aus der Community :)

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Abzüge beim Arbeiten auf Lohnsteuerkarte als Student

Hallo liebes Forum!

Ich hätte eine Frage zu den Abgaben, wenn man als Student auf Lohnsteuerkarte arbeitet bei folgender Situation:

  • Student, 26 Jahre, normal Immatrikuliert
  • bekommt kein Kindergeld mehr
  • bekommt kein BAFÖG, Weisenrente etc.
  • Freiwillig gesetzlich Krankenversichert (Studententarif)

Gearbeitet werden soll: - 12 Monate (Jan-Dez) - ca 14 Stunden die Woche - bei einem Verdienst von knapp 550 EUR / Monat - führt zu einem Jahresverdienst von ca. 6600 EUR

Jetzt meine Frage(n):

1) Wieviel bekomme man von den 6600 EUR hinterher raus?

2) Wieviel bekomme man vom Gehalt abgezogen und kann es sich durch die Steuererklärung im nächsten Jahr wiederholen?

3) Muss ich beim arbeitgeber noch wie früher irgend etwas abgeben, oder recht es, wenn ich ihm meine Steuernummer mitteile?

Liebe Grüße =)

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BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?

Bekomme ich irgendwie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zurück? Wer ist Ansprechpartner für die Sozialversicherungsbeiträge?

Meine 2 konkreten Situationen:

1) Bei der Geburt meines ersten Kindes 2014 hatte ich einen Jahresbeitrag zur BAV in der maximalen Höhe von 2.856 €. Nun wurde dieser Beitrag in einem Monat abgezogen in dem ich bereits in Mutterschutz war, also keine Steuern auf der Gehaltsabrechnung auftauchten. Mein (Netto) Mutterschaftsgeld wurde also einfach um den Jahresbeitrag zur BAV gekürzt, ohne das sich das in irgendeiner Weise auf mein zu versteuerndes Jahreseinkommen ausgewirkt hat. Eine Angabe in der Steuererklärung hatte keine Auswirkung mehr, das Finanzamt hat das abgelehnt, da die "Sonstige Vorsorgeaufwendungen von 1900 €" bereits ausgeschöpft waren. Wäre der Beitrag also einen Monat eher abgezogen worden hätte ich gespart, so zahle ich doppelt Steuern (auf den Beitrag und auf die Rente).

2) Beim 2ten Kind dachte ich, ich agiere schlauer. Hatte auf monatliche Zahlung umgestellt (mit entsprechenden Einbußen im Vertrag). Nun habe ich wieder angefangen zu arbeiten und erlebe die identische Situation in kleineren Ausmaß. Konkrete Situation: normale Arbeitszeit gefolgt von Elternzeit, Urlaub, Elternzeit

Monatlicher Beitrag 254€. Januar - Gehaltsabrechnung wie folgt: Gehalt für einen Arbeitstag = 200€ Abzüge BAV = 254 €

Februar - Gehaltsabrechnung wie folgt: Gehalt Februar 3000€ steuerfreier Abzug BAV-Februar = 254 € Abzug Überzahlung BAV Januar = 54 €

Also habe ich im Ergebnis wieder auf 54 € steuern und sozialversicherungsbeiträge gezahlt und in die BAV eingezahlt die ich wieder nicht in der Steuererklärung geltend machen kann, da das Finanzamt wieder sagen wird, dass die Sonstigen Vorsorgeaufwendungen bereits ausgeschöpft sind.

Für mich ist die BAV daher also nur "manchmal" in der Ansparphase steuer- und sozialversicherungsfrei...

Die Versicherungsgesellschaft sagt, das müsste... Das Finanzamt sagt Nein...

Wie sehen Sie diesen Sachverhalt, wo kann ich diese Details nachlesen?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

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