Gibt es irgendwelche plausiblen Gründe ein Sparbuch zu führen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leider sind die Sparbuchzinsen seit Jahrzehnten nicht mehr inflationsdeckend; wohl noch nie.

Auf den ersten Blick ist das Sparbuch antiquirt. Aber für Kinder ist es ein sehr motivierendes, anschauliches und begreifbares Instrument des Sparens, nachdem das Sparschwein geschlachtet wurde. Hier kann das Kind lernen, etwas Geld für einen bestimmten oder noch nicht definierten Zweck für sich zu sparen. Und zu lernen, dass das auch noch "Früchte" wie Zinsen trägt. Dass es wenige sind und dass Zinsenzahlen teurer ist, kommt später in der Erziehung.

Diese erzieherisch-bildende Wirkung kann man mit einem abstrakten, nicht-anfassbaren Tagelsgeldkonto schlecht erzielen.

Bei Sparbüchern mit gesetzlicher Kündigungsfrist lohnt es sich überhaupt nicht mehr. Einige Banken haben Sparbücher mit Soderkonditionen, die dann auch einen höheren Zinssatz haben. Hier muss man sondieren, was für einen selber am besten passt. Ansonsten würde ich andere Geldanlageformen wählen.

ja, es ist sicher. Die Zinsen sind bei den meisten Instituten recht niederig. Es gib aber Ausnahmen Beispiel Ciy-Bank mit 1,6% und 1,6% Bonus. Damit liegen die derzeit an der Spitze für kurzfistige Anlagen. Die gesetzliche Regelung Kündigungsfirst 3 Monate und 2000€ pro Monat Vorschußzinsfrei gilt immer noch und kein limit nach oben....

steuerliche Verlustvorträge optimal nutzen

Hallo allerseits,

ich habe Verlustvorträge aus der Zeit meines Zweitstudiums (ich glaube, man nennt dies "vorweggenommene Fortbildungskosten"; es handelt sich um Studiengebühren, die das Finanzamt mir für 2008 bereits als Werbungskosten anerkannt hat). Aktuell habe ich einen Steuerbescheid für das Jahr 2008. In den Jahren 2009 und 2010 habe ich ebenfalls Kosten für das Zweitstudium gehabt, Einkommenstuererklärungen für diese Jahre habe ich noch nicht gemacht. Seit 2011 arbeite ich und zahle Einkommensteuer per Lohnsteuerabzug. Einkommensteuererklärungen für die Jahre ab 2011 habe ich ebenfalls noch nicht gemacht (ich bin nicht zur Abgabe verpflichtet und habe als freiwiliig Steuererklärendern ja 4 Jahre Zeit, meine Steuererklärungen abzugeben). Ich rechne also damit, für 2009 und 2010 noch weitere Verlustvorträge anzusammeln, die dann ab 2011 mein zu versteuerndes Einkommen mindern sollten. Mein Gehalt steigt mit der Zeit, war also 2011 niedriger als 2012 niedriger als 2013 und ich nehme an, das es so weitergeht.

Ich frage mich nun, wie ich meine Verlustvorträge optimal nutzen kann. Wenn der gesamte bis einschließlich 2010 aufgelaufene Verlustvortrag mit meinem ersten Gehalt aus 2011 verrechnet wird, ergibt eine niedrigere Steuerentlastung, als wenn ich meine Verlustvorträge weiterhin vortragen kann und z.B. erst 2014 verrechne (höherer Grenzsteuerdsatz).

Hat jemand Hinweise für mich, ob/wie letzteres möglich wäre? Was würde z.B. passieren, wenn ich Steuererklärungen für 2008 bis 2010 (die lediglich zu steigendem Verlustvortrag führen werden) abgebe, dann aber für 2011 bis 2013 keine Einkommensteuererklärungen abgebe und sobald mein Grenzsteuersatz sehr hoch ist, z.B. ab 2014, wieder eine Einkommensteuererklärung abgebe (um meine Verlustvorträge nur mit dem hohen 2014er-Einkommen zu verrechnen und nicht mit dem niedriegen 2011er Einkommen)?

Oder kann ich nichts dagegen tun, dass Verlustvorträge mit Einkommen verrechnet werden, sobald Einkommen da ist, bei mir also ab 2011?

Vielen Dank!

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Kann ich Schadenersatz für Belästigung durch unerwünschte Werbung bekommen?

Gibt es so etwas? Der Sachverhalt: seit ein paar Wochen werde ich von einer regionalen Bank (und deren Kooperationspartner easy ...) mit Briefen "bombardiert" in denen mir ein Kredit angeboten wird. Ich habe aber noch nie im Leben einen Kredit aufgenommen und dürfte (wenn überhaupt) nur einen äußerst positiven Eintrag bei der Schufa oder ähnlichen Agenturen haben. Von dort haben die meine Adresse bestimmt nicht. Weiterhin kommt noch dazu, dass ich noch nie ein Konto oder eine sonstige Verbindung zu dieser regionalen Bank hatte. ABER: mein Opa hat bei einer Filiale in dem Stadtteil, in der er wohnt, ein Sparbuch bei dieser Bank. Und (welch Zufall!): genau von dieser Filiale erhielt ich als erstes einen Brief, in dem Sie mir einen Kredit angeboten haben. Und der nächste "Zufall": mein Opa hat mich als Begünstigten bei seinem Sparbuch eintragen lassen, falls Ihm etwas zustoßen sollte. Daher ergibt sich für mich die Schlussfolgerung: die Herrschaften von der Regionalbank haben missbräuchlich meine Adresse dazu benutzt, um mir unerwünschte Werbung zuzuschicken. Dazu haben Sie das Ganze auch noch an Ihren Kooperationspartner (easy...) in einem anderen Bundesland weitergeleitet, der mich jetzt auch Werbebriefen für Kredite belästigt. Natürlich könnte ich jetzt Mails und Briefe schreiben, in dem ich die Bank und den Kooperationspartner auffordere, meine Adresse aus Ihrer Datenbank zu streichen. Aber davon habe ich nichts. Deswegen die Frage: könnte ein cleverer Anwalt so etwas wie Schadenersatz für mich heraus schlagen wegen der Belästigung durch unerwünschte Werbung und Verstoßes gegen irgendwelche Datenschutz-Bestimmungen? Weil ich sonst Verbraucherschutz, Medien und ggf. auch noch Behörden informieren würde? Meinungen und Tipps? Danke im Voraus!

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ABLEHNUNG eines Kreditantrages trotz TOP-Bonität .... Was tun ????

Ausgangssituation seit über 30 Jahren Beamter , Grundbesitz , Kredite usw im überschaubaren Rahmen , keine Mahnverfahren , kein Strafverfahren usw.

Kreditantrag im Internet wurde ein Kleinkredit angeboten von einer namhaften B...Bank ,,ab 2,9 %" usw . Ich beantragte online im Internet einen Kredit zu 10.000 € mit 84 Monatsraten , dort das Versprechen , dass man sich in wenigen Minuten zurückmelde . Doch weder telefonisch noch per e-mail reagierte die B...Bank . Nach ca 10 Tagen rief ich die B...Bank an , fragte nach dem Kreditantrag , zu meinem Erstaunen sagte der Sachbearbeiter , man habe den Kredit ablehnen müssen wegen eines Negativantrages . Ich war mir allerdings sicher , dass ich keinen Negativ-Eintrag haben kann, Also Selbstauskünfte besorgen . Schufa + Creditreform + weitere , Ergebnis = höchste Bonität und keinerlei Negativ-Eintrag . Nun rief ich wider bei der B...Bank an, berichtete von den Ergebnissen, der Sachbarbeiter empfahl schriftlich mit Anlage der Selbstauskünfte um eine nochmalige Prüfung zu bittem. Das tat ich , die B...Bank prüfte , was ich online bei der Schufa nachverfolgen konnte . Und ... heute bekomme ich einen Brief der B...Bank mit ,,können wir Ihrem Wunsch derzeit nicht entsprechen..... keine nähere Angaben zu unserer Kreditpolitik...." Nun ist nicht mehr die Rede von Negativeintrag, sondern von Gründen der Kreditpolitik.

Nun drängt sich mir der verdacht auf , dass wenn ich eine Top-Bonität habe , sogar lebenslänglich verbeamtet bin , Grundbesitz mit geringer Belastung habe .... , dass diese B...Bank offensichtlich garnicht interessiert ist , einen Kredit an Kunden mit Top-Bonität zu vergeben , sondern nur an mittelprächtige Kunden mit schlechterer Bonität, die dann nur z.B. 7,5 % bekommen .

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Hallo ich bin bei einem Unternehmen befristet angestellt. Befristung endet Ende Feb.14. Nun sind in meiner Abteilung mehrere gegen mich persönlich gerichtete Sachen passiert, nicht in meiner Arbeitskraft. Man sieht dies schon anhand des Dienstplanes, z.B. gewünschtes Frei und doch Spät- oder Zwischendienst erhalten. Gründe seinen auf Rücksprache immer irgendwelche Mißverstände. Es kam auch schon mal vor, dass ich vor Kollegen persönlich angegriffen wurde, " ... ich kann doch wohl die Dienste übernehmen, ich sei ja eh nur geringfügig./Woche angestellt und habe genug frei...". Ich habe zudem auch Kinder und muß mich jedes mal rechtfertigen, zu Hause streite ich schon mit meinen Ehemann. Ich halte dies psychisch nicht mehr lange aus. Ich hatte schon ein Gespräch mit unserer Leitung, die sich dass ganze mal angehört hat. Bald habe ich ein Gespräch mit dem darüber liegendem Leiter. Ich habe vielleicht einen Fehler gemacht und schon im Vorfeld über eine Aufhebung des Vertag gesprochen, aber eher aus Verzweiflung, dies nicht mehr lang auszuhalten. Würde ich, wenn es keine andere Lösung gebe, eine Sperrzeit beim Arbeitslosenbezug bekommen? Kann der Arbeitgeber mich "Vorzeitig" vor Ablauf der Befristung auch fristgerecht (4 Wochen) kündigen? Ober soll ich bis zum Ende der Befristung durchhalten und den Vertag einfach auslaufen lassen, gibt es dann auch Probleme mit dem Arbeitsamt im Bezug einer Sperrzeit? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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