Gibt es in der Schweiz die Kontenwahrheit nicht?

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2 Antworten

Das berühmte Nummernkonto hat es eigentlich so nie gegeben. Das Nummerkonto war einfach eine anonymisierte Darstellung des Kontos für Mitarbeiter der Bank und Aussenstehende (der Bank selbst war die Identität des Kontoinhabers immer bekannt). Heute wird eher der Begriff Pseudokonto verwendet, d.h. das Konto wir unter einem Fantsienamen geführt. Aber auch in der Schweiz gelten (und galten seit einiger Zeit) die Vorschriften der Sorgfaltspflicht und gegen Geldwäscherei etc. Damit ist die Bank verpflichtet, die Identität von Kontoinhaber, dem wirtschaftlich Berechtigten und der Herkunft der Geldflüsse zu kennen. Wo nicht, muss die Bank die Kontoeröffnung oder die Entgegennahme von Geldern verweigern. Diese Gegenstände weden von den Revisioren und der Bankenkommission kontrolliert. Die Strafbestimmungen sind recht hart und werden auch durchgesetzt. Was die Bank nicht prüfen muss (und daher der Streit) ist, ob die deponierten Gelder auch versteuert sind und ob der Kontoinhaber diese ordentlich deklariert. Hier möchten EU und USA eine Meldepflicht einführen, die aber von der Schweiz bisher abgelehnt worden ist.

Jein.

Die Bank weiss immer, wem das Konto gehört, weil man sich natürlich dort ausweisen muss. aber danach ist es gg. ein schwarzes loch.

Wenn es gewünscht wird, kann man die Verfügung ohne erneutes ausweisen der Person, nur per Kontonummer und Kennwort ermöglichen, was aber Quatsch ist, weil es nur risiken birgt.

nur kann ich eben sagen, ich möchte, dass auf meinem Kontoauszug eben nciht walter binder steht, sondern Dr. Klöbener. aber die Bank weiss immer wer sich dahinter verbirgt.

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