Gibt es Grundregeln, wann sich die 1%-Regelung ggü. Fahrtenbuch lohnt?

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2 Antworten

Wenn Du privat tatsächlich kaum fährst und eine geringe Entfernung zum Arbeitsplatz hast, dann kann sich ein FB lohnen.

Ausserdem musst Du wissen, ob Du Dich als diszipliniert und zuverlässig einsortieren kannst, denn ein FB schreibt sich nicht so schnell mal nebenbei.

Wie willst Du im übrigen am Jahresanfang die Vollkosten ermitteln? Das wäre ein Ratespiel. Du kannst im ersten Jahr ein FB zusätzlich zur 1%-Versteuerung führen. Stellt sich nach Ablauf des KJ heraus, dass die FB-Führung günstiger war, kann man die 1%-Versteuerung rückwirkend gegen den durch FB-Führung ermittelten geldwerten Vorteil austauschen.

Im Folgejahr wird dann monatlich der Durchschnittswert der Vorjahresversteuerung monatlich als gwV versteuert.

wenn du dir die Mühe machst, die Vollkosten zu ermitteln, dann könntest du einen Zusammenhang herbeiführen.

Hast du Vollkosten p.M. bei 2% (des Listenneupreises), dann lohnt sich m.E. auf jeden Fall ein Fahrtenbuch, denn wenn du mehr privat fährst als 50%, greift die Dienstwagenregelung nicht mehr.

Sind es 3%, dann musst du weniger als 33% privat fahren, damit sich ein Fahrtenbuch lohnt. Sind es 4%, dann musst du weniger als 25% fahren, damit es sich lohnt. Bei 5% sind es weniger als 20% usw.

Eine generelle Grundregel fällt mir nicht ein. Und ich hoffe, meine schnelle Kalkulation stimmt so :-/

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