gibt es einen Wertzuwachs bei Erbschaftsvorausszahlungen

2 Antworten

Was soll denn eine Vorauszahlung auf die Erbschaft sein? Was Du meinst ist eine Schenkung und da hast Du das Haus weder in blauer noch in schwarzer Farbe überschrieben sondern übereignet bekommen. Ergo ist ein notarieller Schenkungsvertrag abgeschlossen worden und in dem ist mit absoluter Sicherheit eine Regelung dazu getroffen worden wie die (Geld-)Schenkungen an die Schwestern einerseits und die Hausschenkung an Dich andererseits im Hinblick auf das Erbe zu behandeln sind. Wie Du da auf die Idee mit dem Wertzuwachs kommst, kann ich nicht nachvollziehen. Es wird -so spekuliere ich mal- so sein, dass die Zuwendungen zum Zeitpunkt der Schenkung gleichwertig waren und damit ist die Sache erledigt. Bei der späteren Erbschaft wird nur noch quotal geteilt und sonst nicht mehr gerechnet.

Schenkungsvertrag

Hier haben wir eine gemischte Schenkung. Die Auszahlung (wohl an die Schwestern) erfolgt ja nicht im Rahmen der Erbauseinandersetzung. Also hat er wahrscheinlich ein Drittel geschenkt bekommen und zwei Drittel gekauft.

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@EnnoBecker

Mag sein oder auch nicht. Sobald Daniel Düsentrieb da ist, leihe ich mir seine Denkerkappe aus.

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@Privatier59

Also nochmal konkreter: Vor 10 Jahren wurde mir per Notarvertrag das Haus meiner Eltern überschrieben mit lebenslangem Wohnrecht. Es war keine Schenkung sondern eine Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge. Meine Schwestern hatten berteits vorher (ca. 2001) Geld erhalten zum Bau ihrer Häuser. Die eine 5. 000 € die andere 25.000€. Im Todesfall unserer Eltern soll ich meine Schwestern auszahlen(je 1/3). Nun soll der Vertrag nochmal geändert werden, da mein Vater die alte Regelung ungerecht findet. Also jetzt soll festgeschrieben werden, dass im Todesfall der dann festgestellte Verkehrswert oder Verkaufswert zugrunde gelegt wird und durch 3 geteilt. Ich zahle also meinen Schwestern 1/3 dieses Betrages X abzüglich der bereits ausbezahlten Gelder (5000 und 25000). Nun soll es ja gerecht zugehen und die Frage die sich uns Schwestern jetzt stellt ist die, wie kann man in dem neuen Vertrag einen Wertzuwachs berücksichtigen. Also in welcher Höhe (%p.a.). Der Notar hatte so einen Fall noch nicht und kann uns dazu auch nichts sagen ob es da irgenwas im Erbrecht gibt was man zugrunde legen kann.

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@birgitanna

Es war keine Schenkung sondern eine Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge.

Wenn das keine Schenkung ist, dann erklär doch bitte mal, was eine Schenkung ist.

Genaugenommen haben wir eine bedingte gemischte Schenkung, wobei die Bedingungen jetzt umgestellt werden sollen. Ob das zivilrechtlich möglich ist, weiß ich nicht. Aber wenn es zivilrechtlich möglich ist, geht es steuerlich auch.

Der Notar hatte so einen Fall noch nicht und kann uns dazu auch nichts sagen

Kann ich mir vorstellen. Mit sowas wüsste ich jetzt auch nicht auf Anhieb umzugehen. Vielleicht den Notar wechseln oder einen Erbrechtler besuchen?

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Ich versuche es mal zu interpreitieren.

  1. Es gab Bargeld, Höhe X um den Sachverhalt komplizierterzu machen.

  2. Es gab ein Haus Wert Y, damit man schwerer rechnen kann.

  3. Schwester, wie viele auch immer, wurden mit dem Geld bedacht.

  4. Fragerin bekam das Haus überschrieben. Wert höher als die Anteile der Schwestern in Bar.

  5. Fragerin soll den Schwestern Wertausgleich zahlen, um die Summen anzu gleichen.

Dazu ist zu sagen:

Der Wert des Hauses mag nach der Schenkung gestiegen sein, aber eventuell auch deshalb weil man renoviert hat. Wenn die Schwestern geschickt anglegt haben, haben sie ja nun auch mehr Geld. Also es gilt der Wert am Tag der Schenkung.

Wie hoch der Wertausgleich? Man muss es so sehen, Bargeld ist praktischer als das Haus. Also einen vollen Wertausgleich, stellt m. E. die Fragerin schlechter.

Wie gesagt, mit Zahlen könnte man das anschaulicher machen.

Wie lassen sich Darlehenszinsen von Mieteinnahmen absetzen, wenn das betreffende Haus selbst finanziert war?

Ein selbstfinanziertes und bisher selbst bewohntes Haus soll vermietet werden. Die Eigentümer wollen noch einmal neu bauen. Um diesen Neubau zu finanzieren, müsste auf das (zu vermietende) alte Haus ein Kredit aufgenommen werden.

Die Darlehenszinsen lassen sich ja von dem Mieteinnahmen steuerlich absetzen, wenn das Darlehen bereits beim Kauf des Hauses auf die Vermietungsabsicht bezogen war. Das war aber hier nicht der Fall.

Gibt es andere Wege, um eine steuerliche Absetzung der Kreditzinsen für ein ursprünglich selbst bewohntes, nun zu vermietendes Haus zu ermöglichen? Wenn ja, welche?

Vielen Dank im Voraus für alle professionellen Antworten!

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