Gibt es einen Unterschied zwischen Werkstudenten und studentischer Aushilfe?

1 Antwort

Ja, einen Unterschied gibt es. Eine Werkstudenten-Stelle ist eine "mehr als geringfügige Beschäftigung" neben dem Studium. Voraussetzung ist das du ordentlicher Student bist. Normalerweise kommt man mit so einem Job über die 450 Euro im Vergleich zum Minijob hinaus. Nachlesen kannst du das auf Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Werkstudent

Werkstudent - Vertragsbedingungen?

Ich bin als Soloselbstständige (umsatzsteuerbefreit) tätig und beabsichtige, für Büroarbeiten eine Studentin für 2-3 halbe Tage (maximal 14 Std./Woche) anzustellen.

Sie ist 22 Jahre, immatrikuliert, hat eigene studentische (gesetzl.) Krankenversicherung und Steuer-ID, keine anderen Jobs. Bisher keine Berufstätigkeit, lediglich ein Praktikum.

Soweit mir bekannt, sind damit die Voraussetzungen für eine Anstellung als Werkstudentin erfüllt. Ich frage mich jedoch, ob man im Anstellungsvertrag eine bestimmte wöchentliche Stundenzahl für jeden Monat festlegen muss oder ob hier eine flexible Regelung möglich ist, wenn sie z.B. in 1-2 Ferienmonaten im Jahr mal (bei erhöhtem Arbeitsanfall in meinem Büro) z.B. auf 25 oder 30 Wochenstunden kommt und während ihrer Prüfungsvorbereitungen wiederum mal einige Wochen pausiert, ohne dafür ihren Urlaub zu verbrauchen.

Widerspricht die Angabe eines (Brutto-)Stundenlohns im Vertrag dem Werkstudentenstatus? Wenn ja, gibt es eine praktikable Alternative?

Da ich für die Anmeldung einen Steuerberater beauftragen muss, möchte ich auch wissen, ob die Anmeldung (bei der Knappschaft oder der DRV?) schon vor Arbeitsaufnahme erfolgen muss oder ob ich etwa 4 Wochen Zeit habe, ggf. zumindest 1-2 Probearbeitswochen (die ich natürlich auf jeden Fall bezahle), um unnötigen Verwaltungsaufwand (für An- und Abmeldung) zu vermeiden.

Gibt es einen Mustervertrag, an dem man sich orientieren kann? Ich habe bisher keinen gefunden.

Für Antworten vielen Dank im Voraus.

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Steuerklasse nach Heirat

Liebe Community,

Ich höre immer davon, dass es bei Steuern Verheirateter immer große Probleme mit der Steuernachzahlung gibt. Bei uns ist es demnächst, also in einem Monat nach der Hochzeit, folgendermaßen: Ich bin. Mein Freund hängt jetzt seit Oktober nach einer Neuorientierung ein Erststudium dran, ausgelegt auf 3 Jahre. Ich verdiene zwischen 45.000 und 50.000 Euro pro Jahr, arbeite seit einigen Jahren als Versicherungsmathematikerin, bin aber gesetzlich als Angestellte versichert.

Sind meine Überlegungen stimmig?

1) Die Wahl von Steuerklasse III (ich) und Steuerklasse V (Mann) ist unproblematisch, denn Rückzahlungen sind in unserem Fall nicht zu erwarten. Es kann eher noch zu einer zusätzlichen Erstattung kommen wegen Absetzbarkeit von Studienkosten – ist ein Erststudium.

2) Mein Freund ist aktuell freiwillig gesetzlich versichert – das ist eine Summe von etwas mehr als 100 Euro, er ist 31. Er kann sich familienversichern, sofern er nicht berufstätig oder Minijobber ist.

3) Mein Freund hat eine zeitlich befristete Stelle als Werkstudent (550 Euro) gehabt, die in zwei Monaten ausläuft. Ihm gefällt die Stelle ganz gut, sie hat auch Bezug zu seinem Studium – allerdings hat man ihm nach Ablauf der Frist erst einmal einen Jahresvertrag auf 450-Euro-Basis angeboten. Er hat sich erst einmal geärgert, in der Summe ist der Minijob aber eigentlich – sofern ich keinen Denkfehler begehe – für uns finanziell positiver. Es kommt keine Nachzahlung und er kann sich beitragsfrei bei mir krankenversichern.

Danke, Selena

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