Gibt es einen Richtwert für Abfindungen nach betriebsbedingten Kündigungen?

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Natürlich gibt es bei solchen arbeitsrechtlichen Fragen eine Faustregel: üblich sind ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Jahr Zugehörigkeit zum Betrieb.

Das wird in der Regel vom Arbeitgeber angeboten, dann allerdings ist es nicht sicher, dass bei einer Kündigungsschutzklage dem auch die Arbeitsgerichte folgen. Besonders bei äteren Arbeitnehmern fallen die Abfindungen nach Urteil höher aus. Da doch jeder Fall sehr individuell und persönlich ist, kann man einem Arbeitnehmer nur empfehlen auf eine Kündigungsschutzklage in solchen Fällen nicht zu verzichten.

Alle Details und Rechenhilfen findest Du hier:

www.juraforum.de/lexikon/abfindung-betriebsbedingte-kuendigung

Was ich Dir aber ganz besonders zur Kenntnisnahme empfehle ist der Umstand, dass es Abfindung überhaupt nur dann gibt, wenn beide Seiten mitspielen. Hat Dein Arbeitgeber die Absicht, die Sache ggf. streitig durchzuziehen, bekommst Du garnichts.

In Deutschland gibt es kein Recht auf Abfindung. Man erhält sie entweder durch Vergleich oder durch erstreiten vor dem Arbeitsgericht. Normal ist ein halbes Monatsgehalt brutto pro Jahr Betriebszugehörigkeit.

Kündigungsfrist einhalten oder Aufhebungsvertrag

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Frage zur Besteuerung von Abfindungen im Zusammenhang mit ALG 1 im selben Jahr

Hallo,

ich hätte hier noch mal eine Steuerfrage und würde mich freuen, wenn jemand etwas dazu sagen könnte oder Internet-Links kennt, über die ich mich weiter informieren kann. Für mich geht es um eine Menge Geld.

Aufgrund der Anonymität dieser Plattform arbeite ich mal mit konkreten Zahlen, die aber gerundet sind.

Annahmen:

  1. unverheiratet, Steuerklasse 1, keine Kinder
  2. Abfindung im Jan. 2012 erhalten: Brutto EUR 50.000, Netto EUR 48.000 (wegen Fünftelregelung)
  3. In 2012 komplett arbeitslos: Summe Arbeitslosengeld 1: Jan. bis Dez.: EUR 17.500
  4. Nach Berechnung mit einer Steuererklärungssoftware erfolgt eine Steuernachzahlung in Höhe von EUR 7.000

Ich habe zwar noch einige Werbungskosten wegen Vorstellunggesprächen anzugeben, am Ende werden aber trotzdem ein paar Tausend Euro Steuernachzahlung übrig bleiben.

Weiß jemand, ob das rechtlich absolut eindeutig ist? Gibt es vielleicht noch ausstehende Gerichtsurteile, die sich auf meinen Fall auswirken könnten? Könnte ein Steuerberater irgendetwas für mich tun, um diese hohe Steuernachzahlung zu verhindern? Wenn ich im Jahr 2012 überhaupt keine Einkünfte hätte, dann wäre die Abfindung mit den EUR 2.000 aufgrund der Fünftelregelung steuerlich voll abgegolten. Das ALG 1 ist ja steuerfrei, aber offenbar führt nur das ALG 1 zu einer erhöhten Besteuerung der Abfindung.

Ich freue mich über jeden Hinweis! Vielen Dank.

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Wie kann man in Humankapital investieren?

Vor einiger Zeit habe ich mal gelesen, dass es Studenten von Eliteunis gibt, denen man mit einem Zuschuss den Lebensunterhalt finanzieren kann. Wenn der Student dann fertig ist, im Beruf steht und (hoffentlich) viel Geld verdient, dann zahlt er das Geld mit Zinsen zurück. Wo kann man auf diese Art in Humankapital investieren? Gibt es Unternehmen, die so etwas vermitteln?

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Kündigung nach Betriebsübergang §613a BGB

Mein (neuer) Arbeitgeber will mit kündigen. Unsere ehemalige Firma (bzw. Teile davon) wurden vor 5 Monaten ge-/ verkauft. Jetzt sollen Teile der Belegschaft meine alten Firma gekündigt werden.

Ich habe mich ein wenig informiert und es gibt wohl den "613a", der einen Betriebsübergang festlegt. Danach sollte man für 12 Monate nach dem Übergang geschützt sein vor Kündigungen.

Wenn mir also gekündigt werden sollte vor diesen 12 Monaten, kann ich dann fordern, dass mir für mind. diese 12 Monate Gehalt/ Lohn zusteht (plus evtl Abfindung)? Ich gehe also nach (zB) 6 Monaten und kann rechtlich die 12 einklagen?

Noch will ich den Fall nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Einen Betriebsrat haben wir nicht.

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