Gibt es eine Möglichkeit einen bestehenden Baufinanzierungskredit in günstigere Zinsen zu tauschen

3 Antworten

Ich möchte nur auf einige Details eingehen, da Primus schon einen prima Link gegeben hat.

Eben wurde nochmals der Leitzins auf 0,15%gesenkt. Was die Häuslebauer freut ist für Investoren nachteilig.

Dieser Zinszusammenhang "kurz- auf langfristig" ist bei Baufinanzierungen nicht gegeben. Der Baufinanzierer refinanziert sich überwiegend kongruent zu den gewährten Baukrediten. Somit werden langfristig gewährte Zinsbindungen auch langfristig refinanziert. Und genau daraus resultiert dann in einer Phase der anhaltenden Zinssenkung auf dem Kapitalmarkt das Vorfälligkeitsentschädigungsproblem bei vorzeitiger Kredittilgung.

Kredite irgendwie zu tauschen?

Kannst Du bitte mal näher erläutern, wie ein solcher Kredittausch aussehen soll? Wer soll da Dein Tauschpartner sein?

Bekannt ist ja, dass man nach 10 Jahren seinen Kreidt ändern kann, auch wenn die Laufzeit 15 oder 20 Jahre ist.

"Kreditänderung" ist ja eine sehr vieldeutige Ausdrucksweise. Möglicherweise meinst Du, die Änderung der Tilgungsquote oder noch was anderes. Wenn Du aber bei einem Baufinanzierungskredit mit z. B. 15-jähriger Zinsfestschreibung die vorzeitige Kreditkündigung meinst, dann geht das ohne Vorfälligkeitsentschädigungspflicht nach 10 Jahren (nach Vollauszahlung!) gemäß § 489 BGB mit sechsmonatiger Kündigungsfrist.

Bausparvertrag eine Summe X hat, die dann sofort ausbezhalt werden kann,

Die Auszahlung bei dem Bauspar-Kombikredit erfolgt nicht aus dem Bausparkredit, sondern aus einer gesonderten Vorfinanzierung, die erst durch spätere Inanspruchnahme des Bausparguthabens und -darlehns getilgt wird. Der Vorfinanzierungskredit hat einen Festzins für seine befristete Laufzeit; eine vorzeitige Kündigung (z. B. zwecks Zinssenkung) ist ausgeschlossen. Weder die Verzinsungen bei der Vorfinanzierung noch beim Bausparvertrag sind von Leitzinsveränderungen betroffen.

Nein, Du bist vertraglich gebunden... ein Tausch ist nicht möglich!

Gibt es bestimmte Regelungen für Banken, wann sie ihre Zinsen erhöhen dürfen?

Darf die Bank die Zinsen z.B. auch dann erhöhen, wenn der Leitzins nicht erhöht wurde? D.h. sind die Zinsen, die die Bank uns Vorschreibt an den Leitzins gebunden oder von diesem abhängig? Oder gibt es bestimmte andere Regelungen für Banken, wann sie ihre Zinsen erhöhen dürfen?

...zur Frage

Komplett-Tilgung des Hausdarlehens in 15-20 Jahren durch Ansparung (Bausparvertrag, Wohn-Riester...), aber wie?

Ich bin im Dschungel der Angebote mittlerweile überfordert, hinsichtl. der Möglichkeiten, unser laufendes Darlehen (WfA, KfW, Bank) aus 2005 für das Haus zum Tag x komplett tilgen zu können. Bei Beratungsangeboten bin ich skeptisch, da der "Berater" i. d. R. bestimmte Produkte verkaufen möchte. Uns einen Bausparvertrag bei der Bank abzuschließen, die unser Hausdarlehen verwaltet, ist doch widersprüchlich, denn warum sollte eine Bank und effektive Möglichkeiten aufzeigen, ein Darlehen schneller zu tilgen, wenn sich dadurch die Zinseinnahmen der Bank für das Darlehen aufrung der Verkürzung reduzieren ? Oder sehe ich das falsch ? Welche effektiven Möglichkeiten gibt es tatsächlich ? Eckdaten Familie: Verh., beide Mitte 40, Kind 1: 8 Jahre, Kind 2: 13 Jahre. Jahresbrutto: 49.000€/12.000€ (Frau Teilzeit). Restschuld heute: ca. 125.000 €.

...zur Frage

Bausparvertrag zuteilungsreif und nun?

Hallo zusammen,

mein Bausparvertrag ist zuteilungsreif. Bauen ist nicht geplant, aber eventuell Wohnung kaufen, allerdings frühestens in ein bis zwei Jahren.

Für das Guthaben bekomme ich 3% Zinsen, von daher war meine Überlegung, dass ich das Geld erst mal liegen lasse und später drauf zugreife. Die Zinsen für ein Dahrlehen betragen ca. 6%, also nicht so attraktiv.

Ich habe gerade mit meinem Bauspartyp telefoniert. Er hatte vorgeschlagen, dass ein neuer Bausparvertrag aufgemacht wird, man könnte das Geld übertragen, da die Darlehenszinsen zur Zeit viel geringer sind. Über die Guthabenzinsen hat er nichts gesagt, ich vermute, dass die schlecht sind. Bei einem neuen Vertrag bezahle ich erst mal den Vermittler, das ist klar, deswegen weiß ich nicht, ob ich einen neuen BSV abschließen soll.

Was meint ihr dazu? Was sind denn die Dahrlehenszinsen wenn man keinen Bausparvertrag hat? Ist es nicht vielleicht besser das Geld fest anzulegen (mir ist bewusst, dass ich dann nicht rankomme)? Oder lieber auf das Tagegeldkonto? Wenn wir eine Wohnung kaufen wollen, ist dann ein Bausparvertrag auf jeden Fall der richtige Weg? Oder gibt es hier auch unterschiedliche bzw. sinnvollere Wege der Finanzierung?

Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Hallo Zusammen, ich möchte gerne nahezu eine Eigentumswohnung kaufen. Allerdings......?

....habe ich keine Eigenkapital. Ich hab ein Festvertrag und verdiene mit der Steuerklasse 3 Ca. 3000 euro. Ich weis nicht wie ich vor gehen soll. Da ich 36 bin und naja ein Bausparvertrag ja oder nein? Oder eher direkt zur Bank und ein Kredit aufnehmen und direkt bezahlen? Da die Zinsen günstig sind. Meine jetzige Miete ist 510 euro meine gesamt Ausgaben mit der Miete liegen bei 1200 euro. Bei Einer Eigentumswohnung fallen natürlich zu meist dad Hausgeld :( oder doch eher Haus kaufen könnt Ihr mir bitte helfen. Für euren Rat und eure Tipps sehr Dankbar . Lieben Gruss

...zur Frage

70 Jahre alt Bausparvertrag

Hallo ,

würde gern eine kleine Summe jeden Monat zur Seite legen, da wurde mir empfohlen, doch einen Bausparvertrag abzuschließen, sonst gibt es ja kaum Zinsen. Habt Ihr bessere Ideen und wo würdet Ihr abschließen. Freue mich auf Eure Antworten

...zur Frage

Vorausdarlehen (BauDarlehen): wie am besten tilgen?

Sehr geehrte Finanzfrage-Community,

ich habe vor 5 Jahren ein Vorausdarlehen ('BauDarlehen') bei der BHW aufgenommen, kombiniert mit einem Bausparvertrag.

Ich habe nun gerade das Glück, etwa 5.000 Euro zur Verfügung zu haben und ich bin am überlegen, diese Summe zur Entschuldung zu benutzen.

Die BauDarlehenssumme beträgt 54.000 Euro (es waren mal 56.000, ich hatte vor 2,5 Jahren einmal 2k Sondertilgung geleistet) – der Zinssatz beträgt 4,73%, also bezahle ich monatlich 212,85 Euro Zinsen (54.000 * 0,0473 / 12)

Da ich mich momentan in der ersten Sparphase befinde bezahle ich für das Vorausdarlehen nur Zinsen (also ohne dass getilgt wird). Außerdem bezahle ich 62,90 Euro monatlich auf das Bausparkonto, momentan sind da nun etwa 3.300 Euro drauf (bei 1% Verzinsung).

Laut Vertrag darf ich in den ersten 10 Jahren Sondertilgungen leisten in der Größenordnung 1.500-2.900 Euro. Ist das sinnvoll, oder sollte ich lieber das Geld auf das Bausparkonto überweisen, damit die Bausparsumme schneller zuteilungsreif ist? (Darf ich das überhaupt?)

Ich bin dankbar für jede Antwort. :-)

MfG,
katapai

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?