Gibt es eine Möglichkeit Bereitstellungszinsen auf den Bauträger umzulegen bei Bauverzögerung?

1 Antwort

Reine Vertragsfrage.

Wenn ein fester Übergabetermin vereinbart worden wäre und eine Vertragsstrafe, dann wäre es gedeckt. Dafür sind solche Vereinbarungen ja da.

Aber so wie Sie schreiben ist es schwammig.

Baubeginn 3 Wochen nach Finanzierungsbestätigung.

Was ist Baubeginn? Die Vorbereitung der Baustelle z. B. ist es. Ich stecke ab wo das Fundament hin soll und stelle ein Dixiklo auf das Grundstück. Ich habe den Bau begonnen.

Zeitplan des Baus. Was steht darin? vermutlich wann man davon ausgehen kann, dass das eine oder andere fertig sein soll. Dann fangen die Probleme an.wer das Fundament gießt, bemängelt, dass nicht ausgeschachtet wurde.

später der Putzer, das der Elektriker nicht fertig ist. Der Fliesenleger bemängelt das der Installateur nicht fertig ist usw.

Die Frage ist, was steht im Vertrag mit dem Bauträger.

Wer hat Sie bei dem Vertrag beraten? Ein Rechtsanwalt der sich mit Baurecht auskennt?

Nach dem Sachverhalt sehe ich schwarz. schnell zum Anwalt und fachlichen Rat einholen. 2-3 Stunden Beratung kosten viel weniger, als dieBereitstellungszinsen.

Ich teile diese Antwort zu 100 %. DH!

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@LittleArrow

Heimspiel, Vertragsrecht ist eine meiner Kernkompetenzen, wie man heute so sagt.

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Der Jurist, der den Vertrag so eiseitig für den Bauträger gemacht hat, war sein Geld wert.

Alleinschon nur die Miete auszugleichen, wenn man die Bauzeit überzieht. SChließlich weiß man doch, dass man in der Bauzeit schon Zinsen zahlt udn die Miete weiter.

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Das macht mir alles dann ja wenig Hoffnung.

Hier mal der Auszug aus dem Vertrag:

1) Für die Fertigstellung der in § 5 des Vertrages genannten Stufen gilt folgender Zeitplan: Stufe 1: 2 Wochen Stufe 2: 6 Wochen Stufe 3: 4 Wochen Stufe 4: 4 Wochen Stufe 5: 6 Wochen Stufe 6: 4 Wochen Stufe 7: 2 Wochen

Nachdem die Bauherrin/der Bauherr dem Unternehmer die erteilte Baugenehmigung und die Finanzierungsbestätigung i. S. v. § 10 Abs. 1, vorgelegt hat, beginnt der Unternehmer spätesten nach drei Wochen mit der Bauausführung. Danach beträgt die Bauzeit bis zur Erfüllung des vereinbarten Leistungsumfangs 28 Wochen gemäß dem vorbezeichneten Zeitplan.

(2) Verzögerungen und Behinderungen bei der Bauausführung hat der Unternehmer dem Bauherrn unverzüglich nach Kenntniserlangung schriftlich anzuzeigen. Ist der Unternehmer an der Einhaltung des Zeitplans aufgrund der in § 6 Abs. 2 VOB/B aufgeführten Gründe gehindert, verlängert sich nach erfolgter Verzögerungsanzeige gemäß Satz 1 die Bauzeit für das gesamte Gebäude entsprechend.

(3) Gerät der Unternehmer mit der Erfüllung seines Vereinbarten Leistungsumfanges mehr als drei Wochen in Verzug, so zahlt der Unternehmer dem Bauherrn einen Mietausgleich in Höhe von € XXXX für jeden danach angefangenen Monat, in der Summe maximal 3% der Auftragssumme.

(4) Sollte der Unternehmer aus Gründen, die der Bauherr zu vertreten hat, nicht rechtzeitig im Sinne von Abs. 1 Satz 2 mit der Bauausführung beginnen können, verpflichtet sich der Bauherr spätestens 8 Wochen nach Vorliegen der Baugenehmigung und der Verzögerungsanzeige nach Abs. 2 die Planungskosten in Höhe von 10 % des Pauschalpreises als Abschlag auf die erste Teilzahlung gemäß §5 Abs. 2 Ziffer 1 an den Unternehmer zu zahlen.

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@GRme83

Anscheinend ist der Bauträger nciht sehr seriös, wenn die Kommunikation aufgehört hat udn er die Beginnfrist nicht eingehalten hat.

Aslo ab jetzt Alles Einschreiben Rückschein. Ausserdem stehe ich zur Aussage einen Anwalt zu nehmen.

DEr Bauträger muss unverzüglich darauf hingewiesen werden, dass sein Zeitpunkt des Baubeginn lt. Vertrag überschritten ist.

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Vorbereitungskurse für Umschulung über DRV beginnen, sollte ich immer noch auf altem Beruf dauerhaft krank geschrieben sein?

Hallo. In den nächsten Tagen bekomme ich von der DRV einen schriftlichen Bescheid das ich auf einen speziellen Beruf eine Umschulung genehmigt bekomme. Demnächst beginnt bereits ein vorbereitungskurs darauf und wenn ich einen Betrieb für eine Ausbildung /Umschulung finde dann solle ich bereits Anfang nächsten Jahres wenn alles gut läuft mit der betrieblichen Umschulung beginnen. Zum Halbjahr .. (Also THA schon bewillig , berufstestung schon positiv erfolgt , Bewilligung auf den Beruf erfolgt lt.beraterin in den nächsten Tagen ).

Die Frage ist nur macht es mir Probleme wenn meine au weiter läuft bis zum Beginn oder über den Beginn des vorbereitungkurses hinaus oder muss die au sogar weiter laufen. Habe Angst das ich mich nun noch weitere Probleme bereite ..

Kurz zur Vorgeschichte : Bin seit knapp über einem Jahr krank geschrieben. Seit Mai diesen Jahres dann nach Reha und anschließender abgebrochener Wiedereingliederung im alten Beruf dann weiterhin krankgeschrieben "langfristig auf meinem alten Beruf ", kann diesen nicht mehr ausüben .

Das Arbeitsverhältnis wurde seit Mai von meinem alten Betrieb aus gekündigt da es ja keine Aussicht auf ein zurück kommen gab.

Nun bin ich bis heute immernoch wie gehabt krank geschrieben und die Umbildung wurde mir bereits mündlich , in den nächsten Tagen schriftlich zugesagt .

Nun beginnt die Tage der Kurs und die Frage nun "sollte " ich weiterhin krank geschrieben sein wie bislang auch wenn der Kurs bald startet oder darf ich vor dem Kurs keine au mehr haben?

Selbstverständlich ist das kein Wunschkonzert , so sollte das auch noch rüber kommen, und natürlich muss ich mit meinem Arzt auch erst einmal darüber sprechen was er aus gesundheitlichen Aspekten meint , doch einer Umschulung sieht er als Versuch erst einmal positiv entgegen. Nun möchte ich aber nichts falsch machen so zu sagen und habe keine Ahnung wie das weiter gehen soll..mein Arzt vermutlich auch nicht ..

Die KK meinte bereits bevor ich die Bewilligung hatte , das ich im April ausgesteuert werden würde.

Ich bin auch gar nicht sicher wie es dann weiter gehen würde in meinem Falle falls ich bis dato keinen ausbildungsbetrieb finde ..

Und zählt der vorbereitugskurse bereits als "Umschulung "? Da bin ich mir auch nicht sicher , denn ich habe hier noch Bögen auszufüllen die ich unmittelbar kurz vor Beginn der Umschulung ausfüllen soll .. Also dann jetzt bereits vor dem Kurs ausfüllen ,oder erst im Februar , sollte die Umschulung da starten ?

Ich habe momentan sehr viel Angst noch mehr Probleme zu bekommen, habe Kinder und mein Freund trennt sich gerade von mir , und mit dem übergangsgeld das ich dann bekomme kann ich weder Miete noch sonst was bezahlen ..gibt es da noch zusätzliche Hilfen? Mein Auto ging nun auch noch kaputt und bei mir kommt gerade alles zusammen ..:(

Habe bald einen Arzt Termin , vielleicht kann mir jemand helfen und schritt für schritt meine vielen aber dringenden Fragen beantworten? Vielen dank vorab!

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Sind Bereitstellunsgzinsen für einen Baukredit im effektiven Jahreszins enthalten?

Hallo liebes Forum,

wenn man als Bauherr seinen Baukredit nach und nach abruft, werden ja Bereitstellungszinsen für den nicht ausgezahlten Teil des Kredits ebenfalls fällig. Sind diese beim Angebot im effektiven Jahreszins bereits mit eingerechnet oder muss man da als Häuslebauer doch noch mal selbst den Taschenrechner ansetzen?

VG Rasenpfleger

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Wie wird Schadensersatz bei Verzug des Bauträgers berechnet?

Hallo zusammen!

Ich habe vor Kurzem eine Immobilie gekauft - diese wird vstl. ein halbes Jahr später fertig gestellt sein, als ursprünglich geplant (in dem mit dem Bauträger geschlossenen Kaufvertrag ist der Fertigstellungstermin eindeutig fixiert).

Eine pauschale Schadensersatzregelung, die ursprünglich Bestandteil des Kaufvertrags war, haben wir vor Unterzeichnung des Vertrags beim Notar bewusst streichen lassen, da sie uns zu niedrig schien. Mit dem Bauträger haben wir uns bereits auf eine Nutzungsausfallentschädigung verständigt - offen ist noch der Schaden, der uns durch die Verzögerung mit Blick auf Bauzeit- und Bereitstellungszinsen etc. zusätzlich entstanden ist.

Meine Frage ist, wie ich den Schaden, den ich ggü. dem Bauträger geltend machen möchte, konkret berechne.

Meiner Meinung nach berechnet sich der Schaden folgenderweise:

• Der Bauträger hat die in dem Verzugszeitraum angefallenen Bauzeit- und Bereitstellungszinsen zu tragen. • Unsere Zinsbindung beträgt 20 Jahre. Wir fangen allerdings ein halbes Jahr später mit der Tilgung an, als ursprünglich geplant. Wir profitieren am Ende nur 19,5 Jahre von der Zinsbindung. Die Restschuld ist bei 19,5 Jahren Tilgung natürlich höher als bei 20 Jahren. Meiner Meinung nach müsste der Bauträger für die Differenz der Restschuld (20 Jahre vs. 19,5 Jahre) aufkommen. • Von den oben aufgeführten Kosten (Bauzeit-/Bereitstellungszinsen; Differenz Restschuld), die wir ggü. dem Bauträger geltend machen wollen, müssten, so würde ich annehmen, die Sollzinsen abgezogen werden, die wir in den ersten sechs Monaten hätten zahlen müssen, wäre die Wohnung fristgerecht und nicht mit sechs Monaten fertig gestellt wurden.

Ich wäre Euch / Ihnen für spontane Unterstützung sehr dankbar. Ein konkretes Rechenbeispiel würde unter Umständen helfen.

Herzlichen Dank im Voraus und viele Grüße!

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