Gibt es eine gesetzliche Krankenkasse, die bei Ärzten einen guten Ruf hat?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein . Sicherlich nicht. Aber einige GKK`s haben ein Hausarzttarif. Das Hausarztmodell der Krankenkassen sieht vor, daß immer zu erst der Hausarzt zu Rate gezogen werden soll.Ob das Vorteile für die Ärzte sind und sie dadurch diese Krankenkassen bevorzugen , glaube ich eher nicht . Gruß Z... .

Also mir ist nicht bewusst, dass einige Kassen bei Ärzten einen besseren Ruf haben als andere. Höchstens weil Einige freiwillig weitere Leistungen anerkennen und zahlen und somit der Arzt mehr "verschreiben" kann. Aber ich glaube nicht, dass ihm selbst das viel ausmacht. Jedoch frage ich dich, ob du dich wirklich als Patient zweiter Klasse siehst? Ich kann es zwar nachvollziehen, dass man sich manchmal so fühlt, wenn man bei Terminen benachteilt wird. Aber eine wirkliche Zweiklassenmedizin würde ich das noch lange nicht bezeichnen. Ist aber auch nur meine persönliche Meinung.

Der Aussage von gtbasket muss ich massivst widersprechen.

Ich kenne einige Fälle in denen es z.B. um eine Krebstherapie geht. Hier ändern sich Verfahren tlw. jhrl.. Bis die besten Verfahren in der deutschen GO stehen und damit gezahlt werden vergehen mitunter einige Jahre. Diese Menschen würden tlw. nach den Leistungen der GKV nicht mehr leben. Definitiv ! Einige davon hatten das Glück das die Kosten von anderen Trägern im Rahmen einer Studie übernommen wurden. Die Kosten in Höhe von 60.000 - 110.000 Euro (Chemo Plasmozytom) wurden von der GKV nicht übernommen.

Die GKV zahlt auch keine Heimdialyse. Wer an die Dialyse muss und nicht in der Nähe eines Krankenhauses wohnt wird sich hier über die Aussage "Luxusversicherung" kaputt lachen oder dir direkt an den Kragen gehen. Eine Heimdialyse kostet bis 150.000 Euro jhrl. .

Wer einen schweren Unfall hatte und Körperersatzstücke benötigt und GKV versichert ist möchte sich sicherlich auch einmal mit so Menschen unterhalten.

In der PKV sind viele hier nicht besser versichert. Keiner von denen weis es erfahrungsgemäss. Aber man könnte sich deutlich besser versichern.

Ich weis allerdings nicht wie man diese Naivität aus den Köpfen herausbekommt. Vielleicht helfen Besuche auf der Onkologie oder der Unfallchirurgie. Durch pure Aufklärung scheint es nicht zu funktionieren.

Zur eigentlichen Frage: Umgekehrt kann man fragen welche Ärzte ein gutes Image haben. Wenn ich sehe was abgerechnet wird, wie abgerechnet wird usw. gruselt es mich manchmal.

Ich denke aber das es schon einige Kassen gibt die kundenorientierter arbeiten als andere.

Oben aufgestellte Behauptungen sind inhaltlich falsch : Kein Dialysepatient bekommt von der GKV seine Dialyse vorenthalten, anerkannte zytostatische Therapien werden von der GKV bezahlt, entscheidend ist hierbei der leistungskatalog den der gemeinsame Bundesausschuss festlegt, und auch kein Unfallopfer bleibt unversorgt.

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@qtbasket

Wie gesagt, du bist ziemlich naiv. Es geht um Heimdialyse. Möchtest du die Rufnummern der Opfer.

Bleibe doch nicht einfach stur bei deinen Behauptungen wenn ich dir sogar Personen, Rechnungen, Abrechnungen und Rufnummern der Menschen geben kann. Jeder der möchte kann sich mit diesen Menschen unterhalten. Mehr Beweise gibt es nicht.

Damit sind deine Behauptungen wiederlegt.

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@Awando

Bevor sich das weiter hochschaukelt. Es macht in der Regel ab einem gewissen Grad keinen Sinn sich mit Menschen zu unterhalten die einfach jegliche Beweise überlesen und ignorieren.

Da mein Vater, mein Stiefvater Krebs hatte, ich miterlebe habe wie die Frau eines Kunden starb (obwohl Prof. Therapie dringend nahe legte - die die GKV nicht zahlte - sich der Kunde nicht leisten konnte), wir im letzten Jahr einen Sohn als Frühchen verloren haben, wir 3,5 Monate neben der Neonatologie um unsere Tochter bangten, wir Freunde haben die ihre Kinder in der Neonatologie hatten, ich einen Freund nach schwersten Unfall gesehen habe, ich seit 20 Jahren Krankenversicherung mache, im Fachausschuss für Gesundheitspolitik sitze usw. denke ich mich nicht mit jemanden unterhalten muss der hier deutlich klargemacht hat nicht auf Beweise zu reagieren und sicherlich keine Ahnung von der Materie hat. Das ist es einfach nicht Wert. ende

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Diese Frage ist pure Ideologie.

Und deshalb ist meine Antwort vermutlich auch eine, die dir nicht gefallen wird :

Erstens ist es völlig aus der Luft gegriffen, dass gesetzliche Krankenkassen einen schlechten Rufe bei Ärzten haben.

Und Patienten der GKV sind such nicht Patienten zweiter Klasse. Das SGB V regelt ausführlich, dass Patienten auf eine notwendige und ausreichende Versorgung haben - konkret keine Luxusmedizin.

Deshalb ist es völlig in Ordnung,wenn man als Patient auf einen Termin warten muss.

Privatpatienten werden auch nicht bevorzugt, vielmehr ist es so, dass sie für die gleiche leistung beim Arzt mehr bezahlen - ein Arzt ist auch betriebswirtschaftlich für seine Praxis verantwortlich und da wundert es nicht, dass er zunächst die Einkommen realisiert, an denen er am meisten verdient - immer solange gilt das, wie die ordnungsgemäße Versorgung seiner Kassenpatienten gewährleistet ist.

Das ist die Realität - da kann man schimpfen und sich aufregen, aber auch unser Gesundheitssytem ist ein Teil der Wirtschaft in diesem Land, und sogar der Teil, der zurzeit mit die größten Zuwachs hat.

Ich würde dich gerne einmal mit jemanden der Feuerwehr München, meinem Vater, meinem Stiefvater, dem Vater einer Freundin und einem guten Bekannten bekannt machen damit du diese Naivität hier einmal ablegst. Vielleicht hilft es mit Krebspatienten oder anderweitig schwer Erkrankten über das SGB V zu reden und deren Meinung zu hören. Bzw. nach SGB V hättest du mit 1 davon nicht mehr reden können ;-)

Das ist wirklich nicht bös gemeint. Aber solches grenzenlose naive Vertrauen in ein System ist schon fast erschreckend.

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@Awando

@Awando : dein Kommentar ist entlarvend und ein Beleg dafür, dass du von Gesundheitsökonomie überhaupt nichts verstehst, und der Vorwurf der Naivität fällt auf dich zurück.

Nur zur Information: es geht um ca. 160 Milliarden Euro, die alleine die gesetzlichen Krankenkassen für 2010 aufbringen müssen, bei den Krankenkassen und den Leistungserbringern geht es um die ökonomische Absicherung eines immer defizitärer werdenden Systems, und um nichts anderes. Die Rechte der Patienten sind im SGB V ausreichend abgesichert - mehr ist in dem Topf nicht drin !

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@qtbasket

Wie viel Beweise benötigst du eigentlich noch ? Ich habe dir Fälle genannt in denen ich dir Beweise, Kontakte usw. liefern kann. Die ignorierst du.

Das nicht mehr im System ist ist mir klar. Ich behaupte das ich mich hier deutlich besser auskenne als du. Wir können uns hier gerne einmal über die verschiedenen Posten Aufwendungen, Einnahmen und den Leistungskatalog im Detail unterhalten.

Die genannten Fälle sind eindeutige Beweise. Ich weis ja das es Menschen gibt die keine Beweise akzeptieren, sie bewusst ignorieren wollen. Weiter steht das Angebot das du hier diese Beweise kontaktieren kannst.

Aber noch einmal ein Beispiel daraus: Playmozytom ist eine nicht ganz so verbreitete Knochenkrebskrankheit. Die Chemos die nach Leistungskatalog gezahlt werden hatten hier eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 5% auf 5 Jahre. Das angewandte Verfahren hat dazu geführt das der Patient seit 10 Jahren überlebt. Alle anderen aus der Gruppe, die nicht in der Studie waren sind bereits seit Jahren tot. Die Kosten wurden aus der Studie bezahlt.

Bsp. 2: Neonatologie Großhadern. Bei den ganz frühen Frühchen kommt es nach längerer Intubation oft zur Netzhautablösung. Notwendig ist dann eine risikobehaftete Laseroperation der Augen. In einem anderen Verfahren wird hier mit einem Gel gearbeitet. Schonungsvoller und aus der Krebstherapie bekannt. Wird seitens der GKV nicht gezahlt, obwohl wesentlich wirksamer - sogar günstiger.

Ich kann dir auf Anhieb 100 solcher Fälle aufzählen.

Also Herr Phrasendrescher. Bitte einmal hier mit den angebotenen Kontakten in Verbindung treten, bitte einmal Beweise akzeptieren und nicht irgend etwas daher reden und vorsätzlich Beweise ignorieren.

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@Awando

@Awando: zunächst mal .. was haben Deine Antworten und z.T. anmaßenden Kommentare mit der Frage zu tun?

Deine Meinungen (und Dein umfangreiches Wissen) zu Privater Krankenversicherung in allen Ehren - das ist aber hier gar nicht das Thema. Der Fragende hatte lediglich eine Frage zur gesetzlichen Krankenversicherung gestellt. Im Übrigen trittst Du hier als Makler auf, und bist somit als Vermittler Privater Krankenkassen vielleicht nicht so neutral, wie man es sich wünschen würde, oder?

Und wenn jemand nicht mit Deiner Familie telefonieren möchte, solltest Du das mal so akzeptieren.

Wie ich das verstanden habe, ist dieses hier ein Forum für Leute, die sich Rat holen wollen. Dabei gibt es unterschiedliche Meinungen. Anderen die Kompetenz abzusprechen, die anderer Meinung sind, ist für mich kein Zeichen von Souveränität, sondern eher von Engstirnigkeit.

Kürzlich las ich in einem anderen Forum folgenden Satz (da musste ich heute beim lesen der Antworten dran denken):

„Hättest Du in der Schule besser aufgepasst, hättest Du Lehrer werden können. Dich stattdessen hier permanent als Oberlehrer aufzuspielen, nervt langsam.“

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