Gibt es ein angemessenes Geldgeschenk für Kinder? Nicht vom Steuerrecht sondern vom BGB?

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2 Antworten

Ganz offenkundig geht es um den Einwand der Entreicherung:

https://dejure.org/gesetze/BGB/818.html

Dieser soll dem Anspruch des berechtigten Erben entgegen gehalten werden.

Bei Geldzuwendungen ist insofern ganz allgemein das Problem, daß auf Geldscheinen kein Name steht und auf elektronischem Geld (=Kontoguthaben) schon überhaupt keiner.

Sofern Du noch ausreichend Barvermögen hast, wird es unmöglich für Dich den Entreicherungseinwand zu begründen. Die Schenkung an die Kinder ist nur durch das Erbe motiviert worden, mehr nicht.

Im übrigen ist "angemessen" ein sehr dehnbarer Begriff der von den allgemeinen Vermögensverhältnissen abhängt. Wenn jemand, der zuvor keinerlei Ersparnisse hatte auf einmal 5000 Euro verschenkt, war das sicher nicht mehr angemessen.

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