Gibt es eigentlich Hilfsprojekte für Vermieter, die an Mietnomaden gelangt sind und vor Ruin stehen?

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5 Antworten

Wie immer, wenn es an das eigene Geld geht wird um Hilfe geschrieen / gefragt.

Wenn Vermieter für Studentenbuden pro qm € 15 verlangen, zuzüglich persönlicher Großzügigkeiten, ist das keinen Aufschrei wert. Von dem Geld sollte man Rücklagen bilden, damit auch mal nach Nomadenvorfall die Bude entsorgt werden kann.

Mein Freund hat 1982 nach 2 Mietnomaden im 4-Familien-Haus verkauft und lebt seit dem glücklich und zufrieden, ohne Anwälte, ohne Amtsgericht, ohne Polizei. Er hat allerdings zwei Titel eingerahmt an der Wand hängen, die ihm zeigen, wo damals sein Geld geblieben ist. Die Nomaden sind immer noch bekannt und sind schuldenbefreit.

Man sieht es geht auch anders. Als Vermieter trägt man auch Unternehmerrisiken, die sogar steuerlich geltend gemacht werden können. Damit beteiligt sich die Allgemeinheit am Verlust.

Ist das nicht toll?

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Kommentar von Privatier59
15.10.2013, 14:27

zuzüglich persönlicher Großzügigkeiten

Ich versichere Dir: Das ist Wunschdenken!

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Die Notwendigkeit der Gründung einer Vermieternothilfe scheint mir ein Projekt das in der Öffentlichkeit viel zu wenig Beachtung und Respekt bekommt. So bleibt es denn bei jenem Grundsatz den wir aus Western- und Kriegsfilmen kennen: "Auf Einzelschicksale können wir keine Rücksicht nehmen". Der Vermieter ist nun mal Unternehmer und Unternehmer fallen in kein soziales Netz.

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Kommentar von HilfeHilfe
15.10.2013, 09:34

Ein Unternehmer sollte über das nötige Kapitalpolster oder Geldgeber verfügen.

Warum soll es hier das soziale Netz sein. Wir füttern ja schon so alle möglichen Personenkreise durch die keinen Bock haben auf Arbeit.

Wenn es eine Notfallhilfe geben sollen , dann aber auch hohe Beiträge in einen Fonds. Das wird dem lieben Vermieter der auf üppige Rendite aus ist auch nicht recht sein.

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Ein Hilfsprogramm ist die Einkommensteuer. Man kann ja alle Aufwendungen absetzen. Sollte man einen Kredit zur Wohnungsrenovierung benötigen, kann man die Zinsen ebenfalls absetzen.

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einen Vermieter-Rettungsschirm? Eine Bad Mieter-Lösung, wenn mal ein Nomade auftaucht?

Nein, nein! Das gibt es nicht.

selber zu so großem Schaden kamen, daß ihre Existenz bedroht ist?

auch wenn das der Fall sein kann, so sollte jeder Vermieter solche Schäden schultern können. Wer Immobilienbesitz haben will, der sollte diese Risiken einplanen.

Wer sich dessen nicht bewusst ist, geht etwas naiv an die Sache ran.

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Wenn dem so ist wie Du schreibst, warum schliesst Du nicht eine Mietnomaden-Versicherung ab? Die gibt es, kostet aber je nach Abschluss Prämie. Würde mich danach erkundigen!

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