gibt es bei jedem Verstorbenen einen Nachlassverwalter?

1 Antwort

Wenn kein Erbe bekannt ist, muß sich jemand um den Nachlaß kümmern. Das Nachlaßgericht bestellt dann einen Nachlaßpfleger und bestimmt dessen Wirkungskreis. Die Suche nach möglichen Erben gehört auch dazu.

in meinem Falle war mind. ein Erbe bekannt. Damit vermute ich, dass das ausreicht, keinen Nachlassverwalter einzusetzen.

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Teilgrundschuld auf einen Ehepartner bei Kauf eingetragen.

Habe mit Ehemann bei Kauf einer EW zu je 1/2 Anteil eine Finanz.-Grundschuld allein bei der Bank unterschrieben. Gebürgt hat mein Mann und Tochter). Wurde unmittelbar zumAusbau der EW nachweisbar verwendet. Haben uns danach scheiden lassen. Ehemann verstorben. Niemand will den Anteil an der EW erben, da der Verstorbene alleinige priv. Schulden hinterließ. Es steht eine Teilungsversteigerung an. Der Nachlassverwalter des Verstorbenen will, dass ich allein für die von mir aufgenommne Grundschuld hafte, indem ich beim geplanten Kauf des 1/2 EW-Anteils des Verstorbenen meinen Grundschuldanteil nicht zur Hälfte zum Vorteil des Verstorbenen verrechnen darf. Das Geld wurde aber doch in die gemeinsameWohnung beim Kauf investiert und hat erst den heutigen Wert geschaffen. Es gibt genug Zeugen dafür, dass die Grundschuld für den EW-Kauf diente und verwendet wurde. Der Verstorbene wäre ja im Nachhinein ungerechtfertigt bereichert., bzw. jetzt nnach seinem Tod seine Gläubiger, da ich 2 mal zahlen würde.

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