gibt es bei einem erbfall einen alleinerben und zusätzliche pflichtteilsberechtigte?

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Am besten die Erbin einigt sich mit den Geschwistern. Ansonsten bleibt sie aber immer Erbin. Die Geschwister erhalten als Pflichtteilsberechtigte eh immer nur eine Forderung auf Geld gegen die Erbin.

Erbschaftssteuer - eventuelle Nachversteuerung

1969 kauften meine Eltern eine Eigentumswohnung von 80 qm und nutzten sie durchgehend selbst. Am 31.1.2012 verstarb meine Mutter und vererbte mir die Wohnung. Die Wohnung war erbsteuerfrei, da der Freibetrag von 400.000 Euro nicht überschritten wurde. Seit dem Tod meiner Mutter wohnt meine Tochter mietfrei in der Wohnung, da dies der ausdrückliche Wunsch meiner verstorbenen Mutter war, dies ist aber nicht schriftlich fixiert.

Wie stellen sich die steuerlichen Aspekte dar, wenn ich

a) die Wohnung nun in nächster Zeit verkaufe

b) die Wohnung kostenpflichtig an meine Tochter (oder anderweitig) vermiete

c) die Wohnung meiner Tochter schenke (bisher noch keinerlei Schenkungen)

Sollte in einem dieser Fälle eine Nachbesteuerung wegen Verkauf, Vermietung oder Schenkung innerhalb von 10 Jahren in Betracht kommen, wie wird diese Steuer berechnet? Der Wert der Wohnung liegt bei ca. 250.000 Euro, also unter dem Freibetrag für die Erbschaftssteuer. Wird dieser Freibetrag von 400.000 Euro auch bei einer Nachbesteuerung berücksichtigt und bleibt dadurch die Wohnung auch in diesem Falle ohne Steuerabzug? Für konstruktive Antworten bedanke ich mich im Voraus recht herzlich.

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Nur ein Kind kriegt Haus geschenkt, Witwe zieht zugleich mit ein, damit Geschwister außen vor?

Was passiert, wenn nach Tod des Papas die Mutter ihr Haus der Tochter schenkt, zugleich mit einzieht und es wird vereinbart, daß die Tochter bei Bedarf die Pflege dafür mit übernimmt-ist die Sache dann wasserdicht, sollte die Mutter sterben und die Geschwister wider Erwarten Pflichtteil verlangen? Wurde ja zu Lebzeiten verschenkt an das eine Kind, somit kein Vermögen mehr aus dem die restl. Geschwister was fordern könnten, richtig?

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Erbteil eines Erben verkauft - Pflichtteil einfordern?

Hallo zusammen,

meine Großeltern haben vor vielen Jahren gemeinsam ein Testament aufgesetzt. Darin werden meiner Mutter und meiner Tante jeweils eine Immobilie zugesprochen. Das zum Zeitpunkt des Erbfalls noch vorhandene Barvermögen wird den Enkeln zugesprochen.

Die Immobilie meiner Mutter wurde an ein Gewerbe vermietet. Dies wird nun von der Stadt unterbunden. Die Immobilie kann somit nicht mehr vermietet werden und steht nun leer.

Mein Großvater möchte diese Immobilie nun an einen Investor verkaufen, der ein Bauprojekt auf dem Grundstück geplant hat. Das Geld aus dem Verkauf geht dann auf das Konto meines Großvaters und wird damit zum Erbteil der Enkel. Meine Mutter erbt nun in diesem Szenario überhaupt nichts mehr. Was passiert in diesem Falle? Bekommt sie einen Pflichtteil vom Erbe meiner Tante zugesprochen? Wie hoch fiele dieser aus? Wird sie auch am Erbe der Enkel beteiligt?

Meine Mutter und meine Tante sprechen nicht mehr miteinander. Ich wollte meinem Großvater vorschlagen, den Gang zum Notar anzutreten und das Testament ändern zu lassen, damit meine Mutter und meine Tante jeweils 50% der noch vorhandenen Immobilien zugesprochen bekommen. Lässt sich das Testament so einfach ändern, wenn es sich dabei nicht um ein Berliner Testament handelt? Ich habe das Dokument leider nicht vorliegen, aber wenn ich mich recht erinnere vermacht im Testament meine (verstorbene) Großmutter einer ihrer Töchter eine Immobilie und mein Großvater der anderen Tochter die andere Immobilie. Könnte dies zu Problemen führen?

Mein Großvater ist 90 Jahre alt und pflegebedürftig, macht es Sinn das Testament handschriftlich zu ändern, damit es ein Dokument gibt während wir auf den Termin beim Notar warten? Müssen meine Tante und meine Mutter beim Notartermin in irgendeiner Weise beteiligt sein? Ich möchte eigentlich nur den Familienfrieden wiederherstellen, soweit das in dieser Situation möglich ist.

Letzter Punkt: ich bin die eingetragene Pflegeperson meines Großvaters, meine Tante hat zu keinem Zeitpunkt die Pflege übernommen. Spielt dies in dieser Situation eine Rolle, wenn es um Pflichtteile und Verteilung geht?

Mir ist klar dass ich einen Termin bei einem Anwalt machen muss, ich möchte nur vorher schon ein wenig sondieren. Vielen Dank für die Unterstützung!

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Eltern legen nur Tochter als Erbe fest - Schwester will aber Erbe mit Bruder teilen???

Hallo - im Bekanntenkreis ist folgender Fall eingetreten. Die Eltern hatten ein Berliner TEstament und haben nur die Tochter als Alleinerbin benannt, obwohl es noch einen Sohn gibt. Dem stünde ja jetzt nur ein Pflichtteil zu. Die schwester will aber das gesamte Erbe mit ihm teilen. Wie kann man da vorgehen. Wird das dann wie eine Schenkung der Schwester an den Bruder gesehen. Sprich einmal wird evtl. Erbschaftssteuer anfallen und dann Schenkungssteuer, da man ja nur 20.000 Euro verschenken kann bei Geschwistern?

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Erbschaftsfreibeträge, gelten die pro Erbfall, ....?

Wenn beim Tod eines Elternteils der Freibetrag ausgeschöpft wird, was passiert mit dem Erbe beim Tod des zweiten Elternteil?

Gelten die Freibeträge pro Erbe, oder pro Eltern, pro Vater und pro Mutter, pro Jahr(e)?

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Adresse Girokonto?

Nachfolgender Sachverhalt:

Tochter 15 lebt bei Mutter

eltern getrennt aber gemeinsames sorgerecht

tochter kommt vom besuchswochenende von Vater heim und legt der Mutter Papiere für eine girokontoeröffnung für die Tochter vor. Es wird noch die Unterschrift der Mutter benötigt.

soweit alles gut.

Was der Mutter aber komisch vorkommt, dass

  1. der Vater die Mutter vorab nicht informiert dass er für die gemeinsame Tochter ein girokonto eröffnen möchte
  1. die Anschrift der Tochter auf die Adresse des Vaters läuft, obwohl die Tochter ihren Wohnsitz bei der Mutter hat

angeblich ist das Konto irgendwie mit dem Konto des Vaters verbunden. Lt Antrag aber wiederum beide die kontovollmacht haben.

ist da was faul ? Warum ist es nicht möglich bei Kontoinhaber die Wohnadresse der Tochter (bei der Mutter) einzutragen ? Nur da ist sie einwohnermeldeamtrechtlich gemeldet.

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