Gibt es Banken in Deutschland, die höhere Einlagensicherung als 100.000 Euro anbieten?

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5 Antworten

Ja, dabei handelt es sich um ausländische Banken.die ebenfalls Mitglied im Einlagensicherungsfonds des BdB sind und höhere Spareinlagen garantieren.,Z.B. die Bank of Scotland (250.000 Euro), Cortal Consors (45 Millionen Euro) oder Barclays Bank (240 Millionen Euro). Da nicht alle ausländischen Banken dem deutschen Sicherungsfonds angehören, sollten Anleger die höhere Beträge überweisen, sich über den Umfang des Einlagenschutzes informieren.

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Immer dran denken: Die 100.000,- sind ein loses Versprechen.

Du solltest immer nur Institute wählen, die noch einem weiteren Einlagensicherungsfond angehören z.B. dem EdB des BdB, der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volks - und Raiffeisenbanken oder dem Haftungsverbund der Sparkassen.

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Die meisten Banken bieten das. Aber man kann das auch vorher auch abfragen,

Man muss unterscheiden ob die Bank nur dem Entschädigungseinrichtung (EdB) der Banken angehört und im Einlagensicherungfonds ist.

Ab dem 31. Dezember 2010 werden durch die EdB Einlagen bis zu einem Gegenwert von 100.000 € gesichert.

Die EdB ist Pflicht der Einlagensicherungsfonds nicht.

Die Entschädigungssumme des Einlagensicherungsfonds sind bei jeder Bank unterschiedlich. Hier kann man sie abfragen
https://bankenverband.de/themen/geldinfos-finanzen/einlagensicherung/abfrage

Der Einlagensicherungsfonds schützt alle „Nichtbankeneinlagen“, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Geschützt werden die Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich auf den Namen lautender Sparbriefe. Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate, werden hingegen nicht erfasst.

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Ganz einfach: bei VR-Banken und Sparkassen. Dort sind die Einlagen zu 100% abgesichert.

Wer allerdings ernsthaft einen Betrag im sechsstelligen Bereich oder höher auf Einlagenkonten dort parkt, um Zinsen zu kassieren, wird nicht mit einer Rendite über der Inflationsrate belohnt, sondern spendiert jedes Jahr der Bank einen Bonus... und kassiert einen deutlichen Kaufkraftverlust.

Des Wahnsinns ist ja auch, wer überhaupt größere Beträge auf Tagesgeld parkt.

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Kommentar von Mikkey
29.08.2013, 22:11

Des Wahnsinns...

Ooch, wenn ich die größeren Beträge kurzfristig wieder brauche...

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Ja gibt es, z. B. bei der Sparkasse haftet der Gewährträger (das ist meist die Gemeinde, Stadt oder der Landkreis) für die Einlagen. Auch bei Volks- und Raiffeisenbanken ist es ähnlich.

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