GEZ Zwangsvollstreckung, wie wird es ablaufen?

1 Antwort

Du mußt sehr lange in Urlaub gewesen sein!

Die GEZ gibt es seit 2013 nicht mehr. Seitdem heißt das Rundfunkbeitrag.

Die Einzugsbehörde kann nicht Hellsehen. Weiß die überhaupt, dass unter der Adresse eine Wohngemeinschaft lebt und, dass eines der Mitglieder der Wohngemeinschaft den Rundfunkbeitrag bezahlt hat? Wenn nein würde es doch naheliegen, die darüber zu informieren.

Vorher würde ich mir aber von der Mitbewohnerin die Kontoauszüge vorlegen lassen. Nicht, dass die von Dir den Anteil kassiert hat und dann aber nichts abführt.

Danke für die Antwort,

ja klar, aber GEZ tippt sich einfacher als „Rundfunkbeitrag“ und man weiß trotzdem was gemeint ist.

nicht Hellsehen? Also bitte (no offense), aber seit über einem Jahr wird unter derselben Nummer für diese Wohnung GEZ (ach ja... Rundfunkbeitrag) gezahlt. Das ändert sich doch nicht nur weil ich da eingezogen bin?? Die wissen doch, dass da regelmäßig ein Beitrag eingeht.

aber egal, ich informiere sie jetzt darüber, ich habe halt nur Angst, dass sie mir trotzdem Geld (dass ich regelmäßig zahle!) pfänden und einbehalten...

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@Fragensindwicht

Die "GEZ" wird in der Regel von den Meldebehörden über Deinen Einzug informiert, aber es werden keine Daten weitergegeben, ob Du der Haupt- oder Untermieter bist. Aber in der Regel wird von der "GEZ" ein Schreiben verschickt in dem Du zu einer Stellungnahme und Anmeldung aufgefordert wirst. Dieses Schreiben wurde offensichtlich ignoriert. Wenn Du jetzt reagierst und den Sachverhalt klar nachvollzeibar darstellst - Beitragszahlerin ist die Hauptmieterin - dann wird das Verfahren eingestellt. Ignorierst Du abermals das Schreiben, dann wird die Zwangseintreibung des Geldes betrieben.

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Verein zieht meinen Beitrag nicht ein

Ich bin seit mehreren Jahren Mitglied in einem kleinen berufständischen Verein. Irgendwann im letzten Jahr stellte ich fest, dass der Beitrag für 2013 noch nicht abgebucht war. Ein Anruf ergab, dass das nicht geklappt hatte, weil ich meine neue Bankverbindung nicht mitgeteilt hatte. Dass sich nach dem fehlgeschlagenen Abruf niemand bei mir gemeldet hat, fand ich zwar komisch, aber naja.

Jedenfalls habe ich ihnen per EMail meine neuen Bankdaten geschickt und auch eine Bestätigung erhalten, dass die Daten nunmehr im System seinen und der Beitrag alsbald eingezogen werden würde.

Als ich vor einigen Monaten die Unterlagen für meinen Steuerberater aufbereitet habe, fiel mir auf, dass ich den Beitrag für 2013 immer noch nicht gezahlt hatte. Ein Anruf ergab, das die Kontodaten richt erfasst waren, man bat mich aber wegen SEPA noch mal ein entsprechendes Formular auszufüllen, was ich tat. Nach ca. einem Monat habe ich noch mal nachgefragt, das Formular sei da und man würde nunmehr den Beitrag einziehen.

Heute, etwa drei Monate später ist immer noch nichts passiert - ich habe weder für 2013 noch für 2014 den Beitrag gezahlt. Die Zeitschrift des Verein kommt bei mir ebenso regelmäßig an, wie die Einladungen zu diversen Tagungen. Auch die (eigentlich kostenpflichtigen) Zugänge zu diversen Onlineseiten funktionieren einwandfrei.

Ich hatte auch angeboten, den Beitrag zu überweisen, aber da man mir grundsätzlich keine Rechnungen ausstellen wollte, habe ich davon abgesehen, weil die Zahlung über mein Geschäftskonto läuft. Der Beitrag ist gering, ich kann das aussitzen und dann vier oder fünf Jahresbeiträge auf einmal zahlen ohne an den Rand des Ruins zu geraten, aber irgendwie sollten die ihr Forderungsmanagement mal optimieren.

Frage: muss ich hier irgendetwas tun? Ich habe anno Krug in meiner Ausbildung mal gelernt, dass wenn man einen Abrufauftrag erteilt hat, der Beitrag immer als bezahlt gilt. Und irgendjemandem hinterher zu laufen, der mein Geld offenbar nicht will, ist mir dann doch zu blöde. Mahnungen sind bisher jedenfalls auch Fehlanzeige.

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