Gewinne aus Gesellschaft, Prozentsatz der Steuer?

2 Antworten

Ja, das ist richtig.

Vor einigen Jahren, es war wohl unter Finanzminister Waigel, wurde die sogenannte Abgeltungssteuer geschaffen, die den Steuersatz auf Kapitalerträge von 25 % + Nebensteuern fixierte.

Man hat das seinerzeit gemacht, um Geld aus dem Ausland zurück nach Deutschland zu holen udn hat gleichzeitig mit einigen Ländern vereinbart, dass die eine vergleichbare Quellensteuer erheben.

Damit war es egal, ob die Leute ihr Geld in der Schweiz parkten, oder nach Deutschland holten.

Getreu dem Spruch, lieber 25 % von einigem, als 45 % von nichts.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Gehst Du wegen Zahnweh zum Bäcker?

Eben - deswegen schaut man wegen Steuern in die Gesetze.

Abgeltungsteuer / Verlustverrechnung / bitte lesen

Fallbeispiel 1: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungssteuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus Zertifikaten/Optionscheinen. Die Bank rechnet mir eine Verlustrechnung vor und erstattet die Steuergutschrift in Höhe von 26,38% also insgesamt 263,80 Euro. Jetzt habe ich unterm Strich immer noch ein Gesamtgewinn von 801,05 Euro. Soweit so gut, bis dahin habe ich keine fragen. Meine Frage bezieht sich jetzt auf das Fallbeispiel 2. Das erstere habe ich nur aufgeführt zur besseren Verständnis.

Fallbeispiel 2: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungs- steuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus der Gattung "AKTIEN" (Achtung nicht aus Zertifikaten/ Optionscheinen). Erhalte ich hierbei auch eine Steuergutschrift, obwohl der Verlust aus Aktien herrührt? Es heißt ja immer Aktienverluste kann man nur durch Aktiengewinne ausgleichen, aber gilt das auch für die Abgeltungsteuer also die Verlustrechnung hierfür? Mein Sparerfreibetrag ist ja durch die Gewinne aus der Gattung "Optionsscheine" aufgezehrt. Würde ich durch den Aktienverlust von 1000,- Euro auch eine Steuergutschrift bekommen?!? Vielen Dank für die Antworten.

PS: Ich meine da war doch was mit Verlusttöpfen usw. DANKE

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Steuerliche Behandlung Totalverlust aus gekaufter Schiffsbeteiligung am Zweitmarkt

Hallo,

ich habe mir für 8.000 Euro mitte 2012 eine Schiffbeteiligung im Wert von 40.000 Euro von einem Berater, welcher diese am Zweitmarkt gekauft hat, gekauft. Anfang 2013 kam dann das Schreiben von der Gesellschaft, dass das Schiff verkauft wurde, mir aber leider keine Auszahlung mehr gegeben werden kann, da nur noch die Gläubiger bedient werden können. Somit Totalverlust der 8.000 Euro. Nun meine Frage: Ich habe für 2013 einen Gewinn aus Gewerbebetrieb mit meiner Photovoltaikanlage von 6.000 Euro und Kapitaleinkünfte aus Vermietung von 2.000 Euro, worauf ich ja Steuer zahlen müsste. Kann ich nun diesen Verlust von 8.000 Euro mit dieser Beteiligung gegenrechnen bzw. mir anrechnen lassen, um meinen Gewinn zu reduzieren? Wenn ja, in welchem Umfang/Prozentsatz?

Vielen Dank schon mal!

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Lohnsteuerkarte + Gewerbeschein: Was kommt in die Steuererklärung?

Hallo,

ich habe vorgestern einen Bescheid bekommen, dass ich eine Steuererklärung für die Einkommensteuer (2008) schreiben muss. Daher habe ich einige kleine Fragen an euch:

Ich besitze seit Oktober 2008 einen Gewerbeschein und habe auch schon 100€ als Kleinunternehmer im Jahr 2008 verdient (keine Ausgaben). Ist es richtig, dass ich einfach nur eine Einnahmeüberschussrechnung ausfüllen muss?

Zusätzliche verteile ich noch die Zeitung einmal wöchentlich. Das wird über die Lohn-Steuer-Karte abgerechnet - muss ich diese Gewinne ebenfalls in die Steuererklärung mit einbringen oder kommen da NUR die Einnahmen rein, die ich als Kleinunternehmer erwirtschaftet habe? Bin in dieser Hinsicht absoluter Neuling.

Vielen Dank im Vorraus.

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Können Gewinne aus CFDs u.U. mit mehr als 25% Kapitalertragssteuer belastet werden?

Dabei denke ich an die Situation, dass ein persönlicher Steuersatz von über 25% gegeben ist, da bereits Einkommen aus einem Beschäftigungsverhältnis zu versteuern ist. Die Auswirkungen von Freibeträgen, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind mir bekannt und müssen hier im Detail nicht noch einmal erleutert werden. (Dank für Eure sicherlich gegebene Bereitschaft hierzu.)

Konkretes Beispiel: Der persönliche Steuersatz beträgt 35%, aus den CFD-Geschäften sind bereits 25% Kapitalertragssteuern abgeführt worden. Werden nun beim jährlichen Einkommensteuerausgleich noch einmal 10% auf die CFD Gewinne fällig?

Anderes Beispiel: Es ergeben sich keine anderen Einküfte. Bleibt es bei diesen 25% Kapitalertragssteuer, auch wenn man "Millionen" Gewinne aus den CFDs erzielt?

Vielen Dank für Eure Antworten! :-)

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welchen Anlageberater

Hallo Leute,

Kennt jemand einen Anlageberater, der unabhängig und seriös ist und auch noch etwas vom Fach versteht?

Bin ein Otto Normalo mit Gehalt und immer etwas Geld zu viel auf dem Girokonto.

Wir waren zuerst beim AWD, die haben uns diverse Aktienfonts empfohlen. Einer davon ging voll in die Hose (10 T Euro in Telemedia, falls den noch jemand kennt). Die anderen sind eigentlich derzeit auch alle im Minus (wir machen das jetzt schon so ca. 10 Jahre). Also unter dem Strich bis jetzt nur draufgezahlt!

Wir dachten eigentlich, es ist lagfristig gut, in AF zu investieren.

Dann haben wir unsere Bank gewechselt (über einen Abwerbetrick der damaligen Dresdner Bank mittels der Advance-Bank, die dann einverleibt wurde). Die haben natürlich unsere AF erstmal mit gerümpfter Nase betrachtet. (War ja nicht von Ihnen, sondern nur vom AWD empfohlen). Die haben uns dann überzeigt, die AF in andere AF umzuwandeln. Leider haben wir damals nicht gesehen, dass die nur wieder ihre Ausgabeaufschläge und was weiß ich alles kassieren wollten. Wahrscheinlich hätten wir auch die AF vom AWD weiterlaufen lassen können (langfristig). Dann haben sie noch gesagt (2009 mit der neuen Steuer (Zinsabschlagssteuer, oder wie die heißt - 25%-Steuer auf die Gewinne)), wir sollten jetzt wegen dieser Steuer besser nicht mehr in AF weiter einzahlen! Die Gewinne würden ja zu sehr von dieser Steuer aufgefressen. Sie haben uns eine verkappte Lebensversicherung empfohlen, bei der diese Steuer nicht anfällt.

Jedenfalls bin ich mir nun nicht mehr sicher, was wir machen sollten und wollte mal zu einem unabhängigen Finanzberater gehen, aber einer, der nicht allzu teuer ist. Leider kenne ich keinen.

Danke für Tips!

Gruß,

Micha

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