Gewinnbeteiligung

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5 Antworten

Das hängt auch ein wenig damit zusammen, welche Unternehmensform besteht. Wenn die Gewinnbeteiligung zustimmungspflichtig ist (z. B. Aufsichtsrat), würde ich das nicht verstehen wollen, da das Geschäftsergebnis im Dezember noch nicht feststehen kann. Es könnte sich dann höchstens um eine Absichtserklärung (vorbehaltlich Zustimmung AR) handeln.

Es irritiert, unabhängig von der Unternehmensform, schon sehr, dass die Zahlung einerseits steuer- und sozialabgabenpflichtig auf der Gehaltsabrechnung steht und dann nicht zur Auszahlung kommt. Wie haben die das denn dann berechnet? Den Nettobetrag aus November ausgezahlt? Dann hätte das Unternehmen ja einfach einen Kredit bei den AN aufgenommen.

Hier hilft eigentlich nur ein Blick in den Arbeitsvertrag oder, falls sie existiert, in die Betriebsvereinbarung. Dort muss ja irgend etwas zu diesem Thema stehen. Wird tatsächlich die Gewinnbeteiligung im Folgejahr in den Monaten April und Oktober ausgezahlt, dann ist das eben so, erklärt aber immer noch nicht das Erscheinen auf der Gehaltsabrechnung 12.2012. Wie wurde denn hier in den Vorjahren verfahren?

Wenn das immer der April und Oktober war, könnte ich mir nur vorstellen, dass hier versehentlich die Sonderzahlung in die Gehaltsabrechnung 12.2012 eingeflossen ist (Fehler einer einzelnen Person) und man das nun durch den Aushang "heilen" will.

Dann hätte man das aber mit der Gehaltsabrechnung 1.2013 eigentlich korrigieren können. Das ist aber nur meine Meinung. Vielleicht haben hierzu die Steuerexperten noch etwas zu sagen.

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das passt so nicht und ich würde hier auch Druck machen und es mit erklären lassen. Wenn es im Dezember ausgewiesen und versteuert wurde, dann muss es auch gezahlt werden, fertig. Wenn es in 2013 gezahlt wird, dann wird es eben in diesem Jahr bei Bezahlung versteuert.

Auf alles andere würde ich mich nicht einlassen - und jetzt gilt es, eine Erklärung einzufordern von den aktiven Parteien.

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wird natürlich dem entsprechend versteuert,

Da hat das Lohnbüro falsch gearbeitet. Laufender Arbeitslohn wird in dem Zeitraum lohnversteuert, für den er gezahlt wird.

Solche Gewinnbeteiligungen sind aber kein laufender Arbeitslohn. Lohnsteuer (und damit letztlich auch Einkommensteuer) fällt erst an, wenn sie gezahlt wird.

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Kommentar von HilfeHilfe
28.03.2013, 11:45

Hallo

ich gehe starkl davon aus das es Rückstellungbildung ist !

Urlaubsanspruch etc sind auch meistens aufgeführt !

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Hallo

ich kann mir nicht vorstellen das du Lohnsteuer auf die Gewinnbeteiligung die noch nicht ausgezahlt wurde "zahlen / abführen" musstest. Hast du weniger Netto gehabt ?

Es wird eher so sein das dein Unternhemen Rückstellung gebildet hat und es auf dem Lohnzettel abbildet. Ohne Nachteil für euch. Es ist auch in Deutschland üblich Gewinnbeteiligung im März/April des Folgejahres zu zahlen oder auf 2 Tranchen zu splitten.

Hintergrund ist das die Jahresabschlüsse sich so lange hinziehen und der Aufsichtsrat diesen Gewinnbeteiligungen zustimmen muss.

Zu den Kündigungen. Das müsste in deren Arbeitsvertrag geregelt sein. Meistens ist es wirklich so das Arbeitnehmer die im ersten Quartal kündigen keinen Anspruch auf Gewinnbeteiligungen haben.

Viel Erfolg !

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Kommentar von alfalfa
28.03.2013, 12:07

D.H. Wobei Abbildungen von Rückstellungen auf dem Lohn/Gehaltszetteln das erste mal,das mir das begegnet. Aber: Buchhaltung kann kreativ oder auch schlichtweg falsch sein.

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Frag im Lohnbüro nach. Die werden doch hoffentlich wissen was sie tun.

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Kommentar von EnnoBecker
28.03.2013, 11:21

Den Eindruck habe ich hier nicht.

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