Gewinnausschüttung aus Gesellschaftsbeteiligung in Steuererklärung angeben?

1 Antwort

Hier kommt es doch darauf an, ob die Abgeltungsteuer greift oder ob einer der Ausnahmetatbestände des § 32d (2) EStG vorliegt und tariflich besteuert wird.

Und wenn abgeltend besteuert wird, muss man auch noch die Günstigerprüfung vornehmen.

Wenn man das weiß, dann weiß man auch, ob die Erträge in die Einkommensteuererklärung gehören oder ob der Eintrag entbehrlich ist.

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Vielen Dank für die Hilfe. Das werde ich mal recherchieren.

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Verdeckte Gewinnausschüttung - Geschäftsführender Gesellschafter!

Hallo,

ich habe eine wichtige Frage. Ich habe mit meinem Gesellschafterpartner eine Firma. Mir gehören 25% der Anteile, ihm 75% der Anteile. Ich bin in unserer Firma normal Angestellter und er fungiert als Geschäftsführer. Nach dem ersten Jahr zahlten wir uns gemessen an unseren Anteilen eine Gewinnausschüttung ein. Im zweiten Jahr lief das Geschäft noch besser an und er teilte mir mit das er eigentlich nicht möchte, dass ich weiter Gewinnausschüttungen erhalte und wollte mir meine Anteile abkaufen, auch mit der "Aussage" er möchte sie an seine Frau übergeben, die ebenfalls im Unternehmen arbeitet. Ich verneinte und es kam ein wenig zum Streit der dann sich wieder beruhigte. Nach einiger Zeit erzählte er beiläufig das er eine andere Möglichkeit gefunden hat seine Frau zu berücksichtigen. Und zwar folgendermaßen: Wir sind in einem alten Firmengebäude angemietet und er hat es so mit dem Vermieter besprochen, dass die Miete nun an seine Frau gestellt wird und sie die Miete an uns weiter berechnet. So in der Art: Sie erhält eine Rechnung über 1000 € und berechnet 1300 € weiter. Ich kenne nicht die exakten Zahlen, aber ich schätze das sie so über Mieteinnahmen ungefähr € 5000 im Jahr erhält. Seitdem zahlt er auch keine Gewinnausschüttungen mehr aus. Immer mit der Aussage wir brauchen das Geld für nächstes Jahr.

  1. Frage: Dies sieht mir eher als eine verdeckte Gewinnausschüttung für ihn aus, besonders weil ich ihn vor kurzem dabei ertappt habe, wie er seine Frau "vorgab" bei bestimmten Kosten die Mieteinnahmen zu gebrauchen. Wenn es ihr Geld wäre, hätte er ihr das nicht zu "befehlen"?! Ist das richtig? Des weiteren gibt es über diese Entscheidung bzgl. der Miete keinen Gesellschafterbeschluss...Ist er somit trotzdem rechtswirksam?

  2. Frage: Bisher haben wir sein Geschäftsführergehalt immer durch einen Gesellschafterbeschluss festgesetzt. Natürlich auch zu meinem Schutz...schließlich könnte er sein Gehalt ja sonst selbst erhöhen und Gewinne aus der Firma für sich ziehen, die uns aber beiden zustehen. Seit kurzer Zeit, erhöht er sich sein Gehalt selbst ohne mich einzuweihen und zu fragen bzw. dafür einen Gesellschafterbeschluss zu erwirken.

  3. Frage: Er entscheidet selbst ohne Gesellschafterbeschluss das er einen Firmenwagen kriegen kann, seine Fahrtkosten übernommen werden, er Seminare von der Firma bezahlt kriegt u. macht sich hinter meinem Rücken Anschaffungen wie Rasenmäher, Firmenwagengepäckträger und Fahrradträger und lässt dies über die Firma zahlen.

  4. Frage: Er macht während seiner Arbeitszeit andere private Geschäfte! Auch baut er momentan während seiner Arbeitszeit und darüber hinaus eine neue Firma auf, dies läuft bereits 1,5 Jahre... sein Gehalt bezieht er weiter (auch wieder mit selbst erhöhtem Gehalt), Kosten die entstehen für die neue Firma zahlt unsere Firma. Und er hält mir jedes Mal vor das er sich für die Firma so stark engagiert und ich nicht. Ob wohl ich als "Haupterwirtschafter" des Firmenvermögens sein Gehalt mit erwirtschaft

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Ich möchte eine juristische Person zur Vermögensverwaltung wegen meiner Auswanderung nach Nicaragua gründen, was muss ich beachten?

Ab Mitte nächten Jahres arbeite ich (befristet für 1 Jahr) für eine Schweizer Firma in Nicaragua und verdiene recht gut. Ich beabsichtige jedoch dort langfristig zu bleiben, und ein Jurastudium zu machen.

Logischerweise muss ich in Nicaragua auch Steuern zahlen. Dabei ist zu beachten, dass eine Steuererklärung in Südamerika generell anders aussieht als in D. Man hat hier eine Auflistung seines gesamten Welt-Vermögens zu mchen und zwar die Situation am 1. Januar und am 31. Dezember. Also Bankkonten mit Saldo, Haus, Auto, private Rentenversicherungen. Dazu kommen die Einkünfte und Ausgaben wie Miete und Krankenversicherung. Am Ende muss ein Vermögenszuwachs durch die Einkünfte/Ausgaben plausibel sein.

Nun ist es so dass Nicaragua ein sehr starkes organisisertes Verbrechen hat, wenn ich so eine Erklärung mache, wird u.U. öffentlich was ich habe und man entführt dann meine Kinder. Es gibt viele Beispiele dass z.B. Bankangestellte sensible Daten an Kriminelle weitergegeben haben.

Dank Schäuble und seinem automatischen Datenaustauch kann ich leider nicht hingehen und das deutsche Bankkonto einfach nicht deklarieren. Ich möchte aber was machen um meine Privatsphäre zu schützen. Und da habe ich jetzt die Idee eine juristische Person zu gründen die einfach Eigenkapitalhandel betreibt (überwiegend Investments in nicht-EU Staatsanleihen), dabei minimale Gewinne erwirtschaftet und in D davon Steuern zahlt. Mein Bruder würde sich als Gesellschafter beteiligen und Geschäftsführer mit Wohnsitz in Deutschland sein, 90% des Kapitals wären aber von mir. Es wird bis zu meiner Verrentung kein Geschäftsführergehalt gezahlt und keine Gewinnausschüttung gemacht, grossartige Gewinne erwarte ich ehe nicht. Das könnte ich jetzt als UG gründen, innerhalb der nächsten 10 Jahre erwarte ich eine Erbschaft, die dann voll in die Firma eingebracht wird.

Ab 55 (bin jetzt 40 Jahre) plane ich dann, mich mit ca. 4000 EUR jährlich in Nicaragua zu verrenten. Dieser Betrag müsste dann entnommen werden und zuerst in Deutschland versteuert werden. Nach jetzigem Steuerrecht in Nicaragua wäre das dort steuerfrei. Spätestens mit 80 Jahren soll die Firma gelöscht werden, da dann das Kapital so ziemlich aufgebraucht wurde.

Nun die Frage: Welche Rechtsform ist wohl hier am besten? Für eine UG oder GmbH zahle ich im Saarland 200 EUR Jahresbeitrag und für Kontogebühren und Steuerberater geht auch noch was drauf, so dass ich doch jährlich 500 EUR laufende Kosten habe. Eine Limited braucht einen Secretary-Service, der ist auch nicht gratis.

Was ich vermeiden will sind 2 Dinge: --- dass ich etwas in D auf meinem Namen habe was nach Nicaragua gemeldet wird. --- dass die Firme ein Mindestkapital von z.B. 25000 EUR haben muss, welches bei ihrer Auflösung dann auf einmal versteuert werden müsste, damit würden dann nämlich echt hohe Steuern anfallen.

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