Gewinnanteil aus GbR & Kleinunternehmerregelung?

2 Antworten

Von einem Unternehmer könnte man schon erwarten, dass er den Unterschied zwischen Gewinn und Umsatz kennt.

Was sollte der Gewinn einer Gbr mit dem Umsatz eines KU zu tun haben?

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Aber anders sieht es aus, wenn es sich nicht um den Gewinnanteil aus der Gesamtheit handelt, sondern um Sonderbetriebseinnahmen,, beispielsweise aus der Vermietung eines PKW an die GbR.

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@EnnoWarMal

Hier sind so viele Kleinverdiener unterwegs. Natürlich muss man als Steuerberater hier nicht kostenlos seine Kenntnisse zur Verfügung stellen.

Bei 19.000,-€ Gewinn abzüglich KV und Steuer (RV erstmal egal) bleibt ja nicht viel übrig, um davon auch noch, sagen wir mal 1.500 -€ für einen Steuerberater zu bezahlen.

Na gut, dann fang doch sowas nicht an, könnte man jetzt sagen. Mit Recht.

Aber die ganzen Erbschaftsfragen, wo echtes Vermögen vorhanden ist und Steuerberatungskosten mit links gestemmt werden könnten, werden offenbar lieber beantwortet.

Aber jedenfalls Danke für Deine gelegentlichen Hinweise.

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@Andri123

Du hast natürlich Recht - aber etwas darf ich zu bedenken geben.

Was letztendlich als steuerlicher Gewinn festgestellt wird, ist nicht zu vergleichen mit etwa einem Nettolohn.

In diesen Gewinnen sind häufig (oder meist) private Ausgaben versteckt (was der AN nicht kann).

Wer also 19.000 Gewinn macht, hat nichts mehr zu meckern und kann sich einen StB locker leisten.

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Tatsächlich war das ziemlich falsch formuliert. Mit "verdient" meinte ich eigentlich die gesamten Betriebseinnahmen als Einzelunternehmer. Mittlerweile weiß ich auch, dass Gewinne aus einer GbR da nicht mit reinzählen. Für die Einkommensteuer sind sie relevant, nicht aber für die Umsatzsteuer des Einzelunternehmers.

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wäre mir neu, dass die Kleinunternehmerregelung auf den Verdienst abzielt .....

die Kleinunternehmerregelung ist eine Regelung der UMSATZsteuer

Verdienst ist ein Begriff aus der EINKOMMENsteuer

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meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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