Gewinn aus Zwangsversteigerung (Haus)?

1 Antwort

Fall 1: Sie haben 50 % zu 100.000 und 50 % zu 200.000 erworben. versteuert wird nix, die Hälften sind unabhängig voneinander abzuschreiben, die Mieteinnahmen zu versteuern

Fall 2: Sie haben 50% zu 100.000 erworben und zu 225.000 verkauft, steuerpflichtige Einkünfte 125.000 + AfA auf die 100.000

Wie kann ich diese Steuern (sofern Sie anfallen) umgehen? 10 Jahre warten.

Was Sie zur Eigennutzung sagen ist richtig, für den eigengenutzten Teil gibt es keine AfA, keine Absetzung von Zinsen, Reparaturen nur im Rahmen der Handwerkerleistungen.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Wie darf ich § 23 (1) Abs. 1 Satz 3 verstehen: "Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden" verstehen?

Dies würde ja bedeuten, dass ich bei einem Kaufvertrag im September 2020 und einer Einleitung der Zwangsversteigerung in 2022 und einem Versteigerungstermin im Januar 2023 im Jahr der Veräußerung und den beiden vorangangenen Jahren in der Wohnung gelebt hätte (Ich würde meinen Zweitwohnsitz in eine Wohnung verlegen und die andere Wohnung wäre vom Miteigentümer genutzt).

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@Racher

Ja, wenn Sie nach dem Kauf auch noch in 2020 einziehen.

Ihrer Beschreibung nach werden Sie aber nicht eine Wohnung, sondern 1/2 Anteil am Gesamtobjekt kaufen - beim Verkauf hätten Sie dann 1/2 Anteil an der von Ihnen genutzten Wohnung und 1/2 Anteil an der vom Miteigentümer genutzten Wohnung verkauft, Spekulationsgewinn.

Zweitwohnsitz ist übrigens nicht völlig problemfrei, kann aber durchgehen. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und machen Sie das nicht ohne Steuerberater.

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